Cyberpunk 2077: Keine fliegenden Autos, aber Schwimmflügel + Plötze als Auto + mehrere Enden und ein Fotomodus + große Worte vom Questdesigner

geschrieben von Blaublut am 17.06.2019, 21:26 Uhr

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"Hoch droben, im Himmel, da geht die Lutzi ab!" Diese Binsenweisheit trifft, zumindest teilweise, auch auf Cyberpunk 2077 zu. Denn wie CD Projekt Red auf der E3 verriet, wird man sich durchaus in die Lüfte begeben können. Dies geschieht aber etwas anders, als man es aus den meisten Open-World-Spielen gewohnt ist. Lead Quest Designer Pawel Sasko erklärte dazu in einem Interview: "Es gibt fliegende Autos, die zu den Story-Elementen zählen. Es gibt also Momente, in denen V in einem fliegenden Fahrzeug sitzt. Aber die sind immer Storyfixiert. Ihr könnt nicht selbst über die Stadt fliegen."

Für genügend PS unter dem Cyberhintern wird dennoch gesorgt sein, stehen dem Spieler doch eine große Auswahl an Autos und Motorrädern zur Verfügung. Bestätigt wurde bereits das Quadra-V-Tech-Car aus der ersten Gameplay-Demo von 2018, sowie ein an Akira angelehntes rotes Motorbike, mit welchem man, wie übrigens mit allen Bodenfahrzeugen, sogar Rennen mit mehreren KI-Teilnehmern fahren können wird.

Und wie sagt man dabei so schön: Der Letzte geht baden - was in Cyberpunk 2077 jedoch nicht den sicheren Bildschirmtod bedeutet. So wird man sogar schwimmen können. Damit teilt sich V eine Eigenschaft mit seinem Hausfreund Geralt aus der Witcher-Trilogie. Neben Wellen und der ein oder anderen Meeresschildkröte (nicht bestätigt), können dabei sogar Boote den Weg des Spielers kreuzen, wie Pavel Sasko ergänzte: "Es gibt Boote im Spiel; es gibt ein paar Story-Elemente rund um die Boote". Steuern können, soll man die aber nicht.

Sollte man am Ende des Tages dann doch mal zu sehr im trüben fischen - und dabei sein geliebtes Vehikel aus den Augen verlieren -, so muss man sich zumindest nicht auf eine langwierige Suche begeben. Wie VG24/7 berichtet, wird man sich ein Vorbild an Geralt und Plötze nehmen können: Der eine pfeift, der andere gehorcht. Pawel Sasko wusste auch hierüber etwas zu erzählen: "Es ist genau wie mit Plötze. Dadurch, dass die Autos mit einer AI bestückt sind, kannst du sie rufen und sie werden zu dir kommen. Du kannst sehen, wie dein Auto kommt; sehen, wie dein Motorrad kommt. Du kannst es überall stehen lassen, ruf es einfach und die AI wird dafür sorgen, dass es zu dir kommt. Es fährt vor und wartet auf dich." Wichtig ist nur, dass es sich bei dem Fahrzeug um das Hauptauto bzw. -motorrad handelt. Man wird zwar viele davon besitzen können, aber nur eines kann so markiert werden, dass es auch auf Befehle des Spielers hört.

Damit man sich und seinen Fuhrpark auch richtig in Szene setzen kann, wird intern bei CDPR über einen Fotomodus nachgedacht. Die Entscheidung ist zwar noch nicht final getroffen, aber wir rechnen fest damit, dass spätestens per DLC ein solcher Modus Einzug ins Spiel hält.

Schnappschüsse dürften dann auch im zweiten Anlauf funktionieren. So soll Cyberpunk 2077 einen hohen Wiederspielwert vorzuweisen haben und über mehrere Enden verfügen - The Witcher 3 lässt auch hier grüßen. Im Hexerabenteuer führten eure Entscheidungen dazu, dass das Ende mal positiver, mal negativer ausfiel. Es würde uns nicht wundern, wenn man in 2077 dafür sorgen könnte, dass Rockerboy Johnny Silverhand endgültig eine Erinnerung in den Köpfen der Bewohner Night Citys bleibt - ohne Happy End.

Bis zum tragischen, bitteren oder doch eher hoffnungsvollen Ende, soll es aber laut Pawel Sasko auch viele herzerwärmende Momente geben: "Glaubt mir, was wir hier machen - wir werden euch damit zum Weinen bringen, es gibt keinen anderen Weg. Wir werden alles tun, um den Spieler zu schnappen und ihn am Bildschirm festzuhalten. Ich denke es wird Freude und Tränen geben, und es wird gelacht, aber Ärger wird es ebenfalls geben. Wir werden euch all das geben, denn das ist es, was wir tun. Das ist eines meiner Hauptziele. Ich möchte die Spieler bewegen, so als würden sie es fühlen können, wenn wir sie abholen."


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