Cyberpunk 2077: Investorenkonferenz: Charaktergenerierung, Klassenwahl und Konsolen

geschrieben von foobar am 23.03.2018, 21:01 Uhr

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Bei der diesjährigen Investorenkonferenz von CD Projekt, die als Webcast auch im Internet verfügbar ist und die wir in den Quellen verlinken, ging es zwar hauptsächlich um dröge Finzanzen und Verkaufsstatistiken, aber einige Details zu Cyberpunk ließen sich dem Präsidenten und geschäftsführenden Vorstand Michał Kiciński dann doch entlocken. Wir fassen die Aussagen für euch zusammen und schreiben den Zeitindex im Klammern als Quelle dahinter, falls ihr unsere Aussagen selbst überprüfen möchtet. Da wir kein polnisch sprechen, mussten wir uns mit der synchron in Englische übersetzten Version begnügen. Eventuelle Fehler in der Übersetzung sind also nicht ganz ausgeschlossen.

Zunächst mal sagt Kiciński, dass er gerne etwas zu Cyberpunk sagen würde, aber diese Konferenz nicht der dafür passende Ort sei. Er mache auch keine Ankündigungen dazu, was eventuell auf der E3, welche dieses Jahr vom 12. bis 14. Juni in Los Angeles statt finden wird, zu dem Spiel verkündet werden wird (46:40).

Auf die Frage nach Spekulationen, dass Cyberpunk möglicherweise sowohl auf aktuellen als auch den Konsolen der nächsten Generation veröffentlicht werden würde, sagt Kiciński nur, dass das Spiel sehr fortschrittlich sei und technisch vermutlich mit den kommenden Konsolenversionen zusammen arbeiten könne. Da diese aber bisher nicht einmal angekündigt seien und es daher auch noch keine Informationen zu deren genauen technischen Spezifikationen gäbe, sei alles weitere reine Spekulation (56:50).

Außerdem bestätigt Kiciński, dass Cyberpunk 2077 eine Charaktergenerierung bieten werde und man aus mehreren Klassen auswählen könne. Auf die Frage nach einem eventuellen Multiplayer-Modus erwidert er, dass man ein Singleplayer-Rollenspiel mit starker Geschichte ähnlich dem Witcher 3 machen wolle. Zukünftige Erweiterungen seien zwar nicht ausgeschlossen, aber aktuell ist offenbar kein Multiplayer geplant. Dementsprechend unverbindlich gibt sich das Vorstandsmitglied auch bei der Frage nach einem "Battle Royal" Modus für einen eventuellen Multiplayer. Man erwäge stets alles und jedes, werde dies aber aktuell nicht diskutieren. Der momentane Fokus sei ein Spiel, das vom Charakter her wie der Witcher 3 sein werde. Nur ohne einen vorgegebenen Protagonisten und in einem futuristischen Setting. Dieses Spiel werde ohne Mikrotransaktionen sein, einmalig für einen festen Betrag erworben werden und viele, viele Stunden an gehaltvoller Spielzeit bieten, betont Kiciński (57:45 und 59:07).

Zu der Frage, ob Cyberpunk auch auf der Nintendo Switch erscheinen werde, wollte der Geschäftsführer von CD Projekt keine Angaben machen (1:03:52). Da die Switch, im Gegensatz zum PC und den aktuellen Konsolen, auf der ARM-Architektur basiert und keine x86-CPU enthält, erscheint eine Portierung eher unwahrscheinlich, aber das ist meine persönliche Einschätzung. In der Konferenz wurde auf die technischen Eigenheiten der Switch nicht eingegangen.
Jedenfalls sei gegenwärtig kein Release auf der Switch geplant, so Kiciński (1:06:15).


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