Cyberpunk 2077: Kein Opfer der Aufsplittung + nackte Tatsachen + Atemberaubendes Achievement gewünscht

geschrieben von Blaublut am 19.06.2019, 23:27 Uhr

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Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Nachdem das Cyberpunk-Karussell seine News ans Volk gebracht hat, ist es Zeit, auf die Breathtaking-Achterbahn umzusteigen. Wir nehmen euch mit in schwindelerregende Höhen und fassen in einzelnen Punkten zusammen, was der Tag an atemberaubenden Loopings bereit gehalten hat. Die Fahrt beginnt, vor uns liegen drei Runden, die es in sich haben.

Von Anfang bis Ende - Erweiterungen aber nicht ausgeschlossen

Alvin Liu, UI Coordinator bei CD Projekt Red, hat in einem Interview mit Prima Games über die Geschichte und das Ende des Spiels sowie etwaige Erweiterungen gesprochen. Laut ihm, wird man sich auf eine emotionale Reise begeben dürfen, die alles versprochene bietet und nichts zurückhält:

„Ich möchte nichts spoilern. Es ist aber eine sehr befriedigende Geschichte. Ihr werdet Charaktere sehen und wie sie sich entwickeln. Ihr werdet Konflikte durchlaufen und diese lösen. Das Ende wird sich lohnen. Wir halten keinen Inhalt zurück. Wir halten keine Story zurück, die wir später versuchen in Teilen zu verkaufen oder solche Sachen. Ihr bekommt das volle Spiel.“

Das wir uns nach Abschluss des Hauptspiels auf eine Fortführung der äußerst fruchtbaren (wie fantastischen) Erweiterungspolitik aus dem Hause CDPR freuen dürfen, ist dabei aber zumindest nicht ausgeschlossen:

„In Zukunft sprechen wir über Expansionen. Wir möchten sichergehen, dass alles komplett ist. Wir möchten allerdings auch offene Welten kreieren. Als ich The Witcher 3 spielte und mit allem durch war, wollte ich immer noch wissen, was alle so treiben. Ich denke wir werden diese Möglichkeit in Cyberpunk 2077 bekommen“.

Sex and Rock n' Roll: Es wird frivol und schlüpfrig

Wäre CD Projekt Red eine amerikanische Firma, so würde der Fokus wohl auf einer übertriebenen Gewaltdarstellung inklusive Gore und Splatter liegen. Na gut, auch Cyberpunk 2077 wird davon regen Gebrauch machen, wie bereits veröffentlichtes Material anschaulich belegt. Aber Gewalt ist nicht die einzige primäre Konstante, die sich in Cyberpunk 2077 mit dem menschlichen Körper und deren Anatomie befasst. Da bei CDPR das Herz von Rebellen schlägt, können wir uns auf sehr viel Körperlichkeit gefasst machen. Denn wie auch schon in The Witcher 3, wird mit Nacktheit alles andere als gegeizt - nur das Cyberpunk 2077 dabei ist, dem ganzen die Krone aufzusetzen.

Sexualität ist das Damoklesschwert, welches über Night City und deren Bewohnern schwebt. Nackte Körper springen uns von Reklametafeln und Werbepostern entgegen und überall lockt fleischliche Sündhaftigkeit, die uns umschließt und mit sich zieht - oder es zumindest versuchen wird.

Für ernsthafte Liebe soll es dennoch genügend Platz in der Zukunft geben. So werden uns Romanzen geboten, die sich nicht auf eine kurzzeitige Liaison beschränken müssen. Wie weit wir dabei gehen können, wurde zwar noch nicht verraten, wir tippen aber auf ein System, ähnlich dem der Mass Effect Reihe, wo wir mit mehreren unserer Begleiter anbandeln konnten. Zumindest sollte durch die offene Struktur des Spiels (eigener Charakter, viele Individualisierungsmöglichkeiten) mehr möglich sein, als im Quasi-Vorgänger The Witcher 3, wo Macho Geralt sich ausschließlich mit dem anderen Geschlecht vergnügte. 2077-Söldner V wird da nicht wählerisch sein - mit wem wir es treiben, bleibt am Ende des Tages allein uns überlassen.

Laut CDPR sind wir ganz und gar Herr (und Frau) unser Entscheidungen, was wir auch schon bei der Charaktererstellung zu spüren bekommen sollen:

"Als Spieler kannst du verschiedene Körpertypen auswählen und auch bei der Stimme eine Auswahl treffen. So ist es beispielsweise möglich, dass du einer männlichen Spielfigur eine weibliche Stimme zuweist. Gleichzeitig ist auswählbar, wie dich andere Charaktere einschätzen. [...] Bei der Charaktererstellung kannst du bei einer männlichen Spielfigur vermehrt weibliche Züge einstellen und auch umgekehrt. Möchte man, dass der Protagonist keinem Geschlecht eindeutig zuzuordnen ist, kann man auch dies festlegen."

Breathtaking-Achievement wenn wir die 100% voll machen?

Jäger und Sammler aufgepasst: Knapp 20.000 Unterzeichner (Stand: 19.06., 22:30 Uhr) - Zahl konstant steigend - bitten CDPR in einer Petition auf Change.org darum, dass sie eine ganz besondere Trophäe ins Spiel einbauen. So möchte man erreichen, dass es das "You're Breathtaking" aus der Microsoft-E3-Pressekonferenz (wir berichteten) als Erfolg ins Spiel schafft. Und zwar nicht einfach als nette Zwischentrophäe für die Erfüllung einer Quest, sondern als Dankeschön bei der Erreichung von 100 % des Spielfortschritts.

CDPR hat auf diese Forderung bisher noch nicht reagiert. Es wäre aber ein schönes Easter Egg, sollte es der Breathtaking-Moment in die Achievement-Liste schaffen. Sobald es ein Statement seitens CDPR gibt, werden wir diese Meldung noch einmal für euch aufgreifen.


Cyberpunk 2077: Wussten wir schon viel früher bescheid? Der Releasetermin und ein kleines Geheimnis

geschrieben von Blaublut am 19.06.2019, 12:03 Uhr

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Vor gut einer Woche wurde die drängendste Frage, Cyberpunk 2077 betreffend, endlich beantwortet: Wann erscheint Cyberpunk 2077? Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen - während der Microsoft-E3-Pressekonferenz -, und sorgte für Jubel bei Presse und Anhängerschaft. Sollte nichts mehr dazwischen kommen, erscheint Cyberpunk 2077 am 16.04.2020 (wir können es nicht oft genug wiederholen).

Viele hatten dabei ursprünglich mit einem Termin im Mai 2020 gerechnet, erschien doch im Mai, vor jetzt 4 Jahren, auch das letzte Spiel von CDPR: The Witcher 3 - Wild Hunt. Nicht wenige hatten aber auch gehofft, dass es mit der Reise nach Night City in diesem Jahr noch was wird. Der April-Termin kam deshalb durchaus überraschend.

Oder doch nicht? Denn wie Lead-Quest-Designer Pawel Sasko auf Twitter mit einem Zwinkern anmerkte, bestand vielleicht doch schon vorher ein Ausblick auf den Releasetermin - um genau zu sein, schon knapp ein Jahr zuvor, im Juni 2018. Und dabei spielt die letztjährige Gameplay-Demo eine große Rolle.

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Obige Bilder enthalten Datumsangaben, die auf den ersten Blick willkürlich erscheinen, aber im aktuellen Kontext, mit dem offiziell verlautbarten Releasetermin, durchaus interessant erscheinen - wenn man sie denn ganz ernst und noch dazu als gewollt hinnimmt.

Das Abenteuer bzw. die Demo vom letzten Jahr (Ingame 2077) startet vor dem Versteck der Scavenger-Gang, einer Bande aus Leichenfledderern. V und Jackie statten diesen an einem Dienstag, den 13.04. einen Besuch ab. Soweit erstmal unspektakulär. Springt man jedoch zur nächsten Datumsangabe, wird es schon heißer. Nach der geglückten Quest, mit der Befreiung der Zielperson Sandra Dorsett, erwacht V drei Tage später in ihrem Apartment. Rechnen wir nun die drei Tage auf den 13.04. auf, so erhalten wir den 16.04.(2077). Der 16.04. markiert somit den Tag, an dem wir das erste Mal auf Night City losgelassen werden; die Scavenger-Mission sei in dem Fall als Teaser verstanden, wurden wir doch noch nicht wirklich von der Leine, und damit auf die Straße, gelassen.

Bevor ihr jetzt mit der Mistgabel ausholt, sei gesagt, dass wir bei oben genannten Hinweisen auch etwas Eigeninterpretation einfließen lassen. Und nicht nur wir können uns nicht sicher sein: Pawel Sasko hat mit seinem Tweet ausschließlich darauf aufmerksam machen wollen, dass in dieser "Gemeinsamkeit" eine wahre Absicht stecken könnte. Ob es aber wirklich so ist, oder nur Gevatter Zufall eine Rolle spielt, dass wollte man nicht kommentieren. Damit bleibt nur, dieses schöne kleine Detail als das zu nehmen, was es ist: Eines dieser ungelösten Cyberpunk 2077 - Geheimnisse, von denen es in Zukunft mit Sicherheit noch mehr geben wird.


Cyberpunk 2077: PC-Specs der Demo bekannt + Konsolenausblick + Badlands als weitere Spielwiese

geschrieben von Blaublut am 18.06.2019, 23:33 Uhr

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Das Cyberpunk-Karussell dreht sich immer weiter und weiter. Nachdem auf der diesjährigen E3 die Katze aus dem Sack gelassen wurde (Storytrailer, Keanu Reeves und ... Trommelwirbel ... Releasetermin), vergeht kein Tag, an dem nicht neue Infos über Cyberpunk 2077 in die Erdumlaufbahn katapultiert werden. Wie gesagt, das Karussell dreht sich immer weiter - geradezu unaufhaltsam dreht es seine Kreise. Und dieses Karussell braucht eine Menge Energie, um die ganzen, nach immer mehr lechzenden 2077-Jünger zufriedenzustellen.

Wir wissen nicht, was solch ein Karussell wirklich an Energie verbraucht (vielleicht läuft dieses ja auch mit CHOOH2), aber was wir wissen, ist, auf welcher Hardware die diesjährige (hinter verschlossenen Türen gezeigte) Gameplay-Demo lief. Zu verdanken haben wir das der Gamingsite Spieltimes, welche die genauen PC-Specs in Erfahrung bringen konnten. Der Highend-PC mit der Vorführversion von Cyberpunk 2077 bestand demnach aus folgenden Komponenten:

CPU: Intel i7-8700K mit 3,70 GHz
Grafikkarte: NVIDIA TITAN RTX
RAM: G.SKILL Ripjaws V, 2x 16 GB (3000 Mhz, CL15)
SSD: Samsung 960 PRO 512 GB M.2 PCIe
Mainboard: Asus ROG Strix Z370-I Gaming
Netzteil: Corsair SF600 600W

Damit unterscheidet sich die Demo aus 2019, von der aus 2018 (wir berichteten), in nur einem wesentlichen Punkt: Die Grafikkarte wurde ausgetauscht. Statt einer Nvidia GeForce GTX 1080 Ti, treibt nun eine Titan RTX das Gespann aus Stil und Substanz an. Da in Cyberpunk 2077 die von Nvidia geschaffene Raytracing-Technologie Anwendung findet, macht das mehr an Grafikleistung dabei durchaus Sinn. Zwar wäre auch eine GTX 1080 Ti in der Lage, die gar nicht so neue Strahlenverfolgungstechnik ordentlich auszuführen, dies würde aber nur auf Kosten der Performance geschehen und ließe sich noch dazu nicht in Echtzeit umsetzen - was schlussendlich für beeindruckendere Ergebnisse im Zusammenspiel zwischen Licht und Schatten sorgt.

Sollten sich bei euch nun Schweißperlen auf der Stirn gebildet haben, so sei euch gesagt , dass es sich bei den oben genannten Spezifikationen nicht um die finalen Hardwareanforderungen handelt. Cyberpunk 2077 befindet sich noch immer in Entwicklung, womit jederzeit Änderungen an der grundlegenden Technik vorgenommen werden können. Darüber hinaus ist sich CD Projekt Red durchaus bewusst, dass nicht jeder PC-Spieler eine Titan RTX-Grafikkarte in seinem Rechner verbaut hat (deren Preis, Stand heute, noch immer bei circa 2.700,- € liegt). Bis von offizieller Seite die finalen PC-Konfigurationen genannt werden, kann es mit Sicherheit noch einige Zeit dauern. Vor dem Jahreswechsel rechnen wir zumindest nicht damit.

Wer lieber auf der Konsole spielt, darf das natürlich auch gerne tun. Schon länger ist bekannt, das Cyberpunk 2077 auch für die aktuellen Flagschiffe von Sony und Microsoft, die PS4 (Pro) und die Xbox One (X), erscheint. Da diese aber schon einige Jahre auf dem Buckel haben, stellt sich natürlich die berechtige Frage, in welchen Grafiksphären Gamepad-affine Couchgamer schweben dürfen!? CDPR hat bereits bestätigt, dass Abstriche gegenüber der PC-Version gemacht werden müssen. Diese werden auch in Kauf genommen, denn am wichtigsten sei es, dass Cyberpunk 2077 auch auf den jetzigen Konsolen flüssig, und damit ohne spiel-beeinträchtigende Ruckler, läuft.

Wollt ihr Night City dennoch in voller Konsolen-Pracht genießen wollen, so bleibt euch nur das Warten auf etwaige Umsetzungen für PS5 und Xbox Scarlett. Bestätigt wurden diese zwar noch nicht, aber laut Miles Tost, Leveldesigner bei CDPR, soll man zumindest niemals nie sagen:

"Wer weiß, wenn die Zeit reif ist, werden wir vielleicht die Next-Gen unterstützen. Bis Cyberpunk 2077 im April 2020 erscheint, haben wir jedoch andere Dinge zu tun. Und nachdem was ich gehört habe, hat Microsoft seine neue Konsole für Ende kommenden Jahres angekündigt. Daher ist das Thema für uns aktuell kein Thema, da sich der Zeitpunkt weit hinter unserer Veröffentlichung befindet."

Egal, wo am Ende eure punkigsten Cyberträume in Erfüllung gehen - ob auf PC, PS4, PS5, Xbox One oder Scarlett -, Night City wird euch so schnell nicht loslassen. Dafür sorgt, neben interessanten Quests und allerhand Nebenbeschäftigungen, auch die offene Spielwelt. Diese erstreckt sich dabei nicht nur in die Vertikale, mit all den Wolkenkratzern und Megabuildings am Firmament, sondern bietet auch in der Horizontalen eine ganze Menge Raum zum Erkunden.

Wie Lead-Quest-Designer Pawel Sasko in einem Interview anlässlich der E3 verriet, endet das Abenteuer nicht am nächsten Ortsschild:

„Cyberpunk 2077 ist nicht nur in Night City angesiedelt. Es gibt eine Umgebung, die Badlands. Diese sind das umliegende Viertel rund um Night City. Ihr könnt die Stadt verlassen und erforschen - ein Gebiet, das nach all den Dürren und allem, was in den 50 Jahren von 2020 bis 2077 passiert ist, zerstört ist. Und ihr könnt dies erkunden, es gibt spezielle Quests, die es zu erledigen gilt, und ihr werdet dort außerdem für die Haupthandlung hingeschickt. Und es gibt noch ein paar andere Überraschungen ...“

Dabei sind die Badlands die Heimat von Nomanden, umherziehenden Gemeinschaften ohne festen Wohnsitz, denen Ehrgefühl und Familie über alles gehen und die sich nicht zu viel aus eigenem Besitz machen.

„Man könnte sie einen Stamm nennen, der in Autos lebt und die nur die Badlands durchqueren. Sie erledigen verschiedene Arbeiten für Handwerker und für Menschen in der Stadt und machen verschiedene Geschäfte - ich möchte nicht zu viel preisgeben, um die Geschichte nicht zu spoilern.“

Wem die Badlands zu staubig und endlos sind, der wird sich vielleicht über einen, mehr digitalen, Ort freuen. Als V werden wir uns nämlich auch in den Cyberspace begeben. Weniger gefährlich soll es dort aber auch nicht zugehen:

„Cyberspace ist wirklich ein gefährlicher Ort - wie ihr in der diesjährigen Demo gesehen habt, gab es mehrere Netrunner, von denen ihr Unterstützung braucht, um dorthin zu gelangen. Ihr liegt dabei in einer Badewanne gefüllt mit Eis, weil euer Körper wie ein Prozessor ist und ihr eine Menge Energie übertragt. Ihr greift bei bestimmten Story-Momenten auf den Cyberspace zu und könnt ihn in einigen Fällen erkunden."


Cyberpunk 2077: Multiplayer noch immer möglich, aber nicht zu Release

geschrieben von diego am 18.06.2019, 20:30 Uhr

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Noch immer hält sich CD PROJEKT RED die Möglichkeit offen, einen Multiplayer-Modus für Cyberpunk 2077 nachzuschieben. Denn glücklicherweise steht zuvorderst das Erzählen einer Geschichte im Vordergrund. Aktuell soll auch noch niemand beim Entwickler mit der Arbeit an einem Multiplayer-Modus begonnen haben. Wenn es also jemals einen geben wird, dann nach dem Release und auch nur dann, wenn CDPR die richtige Idee dafür hat.

Neu sind Berichte über einen etwaigen Multiplayer-Modus nicht. Bereits im August 2012, also nur knapp drei Monate nach der ersten Erwähnung von Cyberpunk, das damals noch ohne die Jahreszahl "2077" auskommen musste - was ihr euch übrigens hier nochmal ansehen könnt, war ein Multiplayer zumindest im Gespräch. Und das blieb er über die Jahre auch. Zuletzt berichteten wir darüber im Oktober 2018, als CD PROJEKT RED eine "langfristige Partnerschaft" mit den auf Multiplayer-Spielen spezialisierten Entwicklerstudio Digital Scapes einging.

Doch wie steht ihr zu einem etwaigen Multiplayer-Modus? Teilt uns eure Meinung in unserem Forum mit!


Cyberpunk 2077: Lieber Cyberpunk 2077 als ein The Witcher 3.5 + Spiel schon jetzt ein Topseller + Keanu Reeves über den Einfluss von Videospielen

geschrieben von diego am 18.06.2019, 12:15 Uhr

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Manche Fans der Witcher-Spiele haben sich nach dem Welthit "The Witcher 3: Wild Hunt" sowie der beiden famosen Addons "Hearts of Stone" sowie "Blood and Wine", die diese Bezeichnung auch tatsächlich verdient haben, sicherlich auf ein weiteres großes Witcher-RPG gefreut, obwohl CD PROJEKT RED stets beteuert hat mit dem dritten Witcher-Teil die Geschichte rund um Geralt von Riva abgeschlossen zu haben. Gleichzeitig sagte man jedoch auch stets, dass es womöglich irgendwann in der Zukunft einen weiteren Teil im Witcher-Universum geben könnte. Diesem etwaigen Spiel würden dann auch das Wissen und die Erfahrungen zugutekommen, die man während der Entwicklung von Cyberpunk 2077 gesammelt habe.

Warum CDPR nun aber dennoch Cyberpunk 2077 einem weiteren Witcher-RPG vorzog, liegt Marcin Iwiński zufolge auch in der größeren Herausforderung und dass der Entwickler eben keine Fließbandfabrik sei. Man behandle Spiele wie Kunst und wolle sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Betrachtet man nun die Historie des Entwicklers und führt sich vor Augen, wie weit diese immer neuen Herausforderungen in Form von vemeintlich nicht umsetzbaren Spielen den Entwickler gebracht haben, ist man geneigt, den Aussagen Iwińskis wohlwollend zuzustimmen. Der daraus resultierende große Vertrauenvorschuss der Spieler, schlägt sich bereits jetzt - knapp 10 Monate vor der Veröffentlichung - in Ausverkäufen der Collector's Edtition sowie Spitzenplatzierungen in den Verkaufscharts verschiedener Plattformen, wie beispielsweise bei Steam, nieder. Auch auf den Quasi-Vorgänger The Witcher 3 hat das positive Auswirkungen, steht es doch sowohl auf Steam als auch auf GOG.com, dank laufender Rabattaktionen, ebenfalls weit oben in der Gunst der Käufer.

Die Fanliebe geht sogar so weit, dass die äußerst schicken und leider nur an Pressevertreter ausgegebenen Cyberpunk-Jacken zu horrenden Preisen bei ebay gehandelt werden. Ganz ähnlich also wie bei den Statuen aus dem vergangenen Jahr. Seitdem hat sich aber einiges getan und CDPR hat seinen eigenen Merchandise-Store eröffnet, für den, so verspricht es Rafal Jaki auf Twitter, eine "ähnliche Version" der Jacke geplant sei. Zum Preis konnte er sich zwar noch nicht äußern, aber er würde in keinen Fall in ähnlichen Sphären wie die aktuell auf ebay gehandelten Jacken liegen (400 US$).

Keanu Reeves, der - nach unserer Hauptfigur V - die meisten Dialoge im Spiel haben wird (wir berichteten), sprach während der E3 hingegen mit BBC über die allgemeine Akzeptanz von Computer- und Videospielen. Das Auftreten von Mainstream-Filmstars in Spielen würden diesen jedoch keine höhere Akzeptanz oder Berechtigung verleihen. Vielmehr ist Reeves der Ansicht, dass Videospiele solch eine Legitimation gar nicht nötig hätten und vielmehr Hollywood bei der Gaming-Industrie bestimmte Techniken abgekupfert hätte. Verwunderlich wäre das nicht, schließlich überragt der Gesamtumsatz der Gaming-Industrie den der klassischen Medien (Musik und Film) bereits seit Jahren teils massiv.


World of Cyberpunk: Style oder nicht Style - das ist hier die Frage. Oder: Die vier Gesellschaftsgruppen in Cyberpunk 2077

geschrieben von Blaublut am 17.06.2019, 23:18 Uhr

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Jüngst haben CD Projekt Red über ihre Social-Media-Kanäle weitere Kunst aus Cyberpunk 2077 veröffentlicht. Aufbauend auf dem aus Cyberpunk 2020 bekannten Leitspruch "Style over Substance", hat man insgesamt vier Artworks erstellt, wovon jedes einzelne eine der vier Gesellschaftsgruppen im Spiel abbildet.

Die Gemeinschaft der Bürger von Night City fußt demnach auf vier Fundamenten, die das Leben in der Westküstenstadt prägen und den Takt der Zukunftsdystopie vorgeben. Welche Fundamente das sind und was es mit ihnen auf sich hat, haben wir in einem extra Artikel kurz und bündig zusammengefasst.

Weiterführende Links: Kommentare (0)

Cyberpunk 2077: Keine fliegenden Autos, aber Schwimmflügel + Plötze als Auto + mehrere Enden und ein Fotomodus + große Worte vom Questdesigner

geschrieben von Blaublut am 17.06.2019, 21:26 Uhr

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"Hoch droben, im Himmel, da geht die Lutzi ab!" Diese Binsenweisheit trifft, zumindest teilweise, auch auf Cyberpunk 2077 zu. Denn wie CD Projekt Red auf der E3 verriet, wird man sich durchaus in die Lüfte begeben können. Dies geschieht aber etwas anders, als man es aus den meisten Open-World-Spielen gewohnt ist. Lead Quest Designer Pawel Sasko erklärte dazu in einem Interview: "Es gibt fliegende Autos, die zu den Story-Elementen zählen. Es gibt also Momente, in denen V in einem fliegenden Fahrzeug sitzt. Aber die sind immer Storyfixiert. Ihr könnt nicht selbst über die Stadt fliegen."

Für genügend PS unter dem Cyberhintern wird dennoch gesorgt sein, stehen dem Spieler doch eine große Auswahl an Autos und Motorrädern zur Verfügung. Bestätigt wurde bereits das Quadra-V-Tech-Car aus der ersten Gameplay-Demo von 2018, sowie ein an Akira angelehntes rotes Motorbike, mit welchem man, wie übrigens mit allen Bodenfahrzeugen, sogar Rennen mit mehreren KI-Teilnehmern fahren können wird.

Und wie sagt man dabei so schön: Der Letzte geht baden - was in Cyberpunk 2077 jedoch nicht den sicheren Bildschirmtod bedeutet. So wird man sogar schwimmen können. Damit teilt sich V eine Eigenschaft mit seinem Hausfreund Geralt aus der Witcher-Trilogie. Neben Wellen und der ein oder anderen Meeresschildkröte (nicht bestätigt), können dabei sogar Boote den Weg des Spielers kreuzen, wie Pavel Sasko ergänzte: "Es gibt Boote im Spiel; es gibt ein paar Story-Elemente rund um die Boote". Steuern können, soll man die aber nicht.

Sollte man am Ende des Tages dann doch mal zu sehr im trüben fischen - und dabei sein geliebtes Vehikel aus den Augen verlieren -, so muss man sich zumindest nicht auf eine langwierige Suche begeben. Wie VG24/7 berichtet, wird man sich ein Vorbild an Geralt und Plötze nehmen können: Der eine pfeift, der andere gehorcht. Pawel Sasko wusste auch hierüber etwas zu erzählen: "Es ist genau wie mit Plötze. Dadurch, dass die Autos mit einer AI bestückt sind, kannst du sie rufen und sie werden zu dir kommen. Du kannst sehen, wie dein Auto kommt; sehen, wie dein Motorrad kommt. Du kannst es überall stehen lassen, ruf es einfach und die AI wird dafür sorgen, dass es zu dir kommt. Es fährt vor und wartet auf dich." Wichtig ist nur, dass es sich bei dem Fahrzeug um das Hauptauto bzw. -motorrad handelt. Man wird zwar viele davon besitzen können, aber nur eines kann so markiert werden, dass es auch auf Befehle des Spielers hört.

Damit man sich und seinen Fuhrpark auch richtig in Szene setzen kann, wird intern bei CDPR über einen Fotomodus nachgedacht. Die Entscheidung ist zwar noch nicht final getroffen, aber wir rechnen fest damit, dass spätestens per DLC ein solcher Modus Einzug ins Spiel hält.

Schnappschüsse dürften dann auch im zweiten Anlauf funktionieren. So soll Cyberpunk 2077 einen hohen Wiederspielwert vorzuweisen haben und über mehrere Enden verfügen - The Witcher 3 lässt auch hier grüßen. Im Hexerabenteuer führten eure Entscheidungen dazu, dass das Ende mal positiver, mal negativer ausfiel. Es würde uns nicht wundern, wenn man in 2077 dafür sorgen könnte, dass Rockerboy Johnny Silverhand endgültig eine Erinnerung in den Köpfen der Bewohner Night Citys bleibt - ohne Happy End.

Bis zum tragischen, bitteren oder doch eher hoffnungsvollen Ende, soll es aber laut Pawel Sasko auch viele herzerwärmende Momente geben: "Glaubt mir, was wir hier machen - wir werden euch damit zum Weinen bringen, es gibt keinen anderen Weg. Wir werden alles tun, um den Spieler zu schnappen und ihn am Bildschirm festzuhalten. Ich denke es wird Freude und Tränen geben, und es wird gelacht, aber Ärger wird es ebenfalls geben. Wir werden euch all das geben, denn das ist es, was wir tun. Das ist eines meiner Hauptziele. Ich möchte die Spieler bewegen, so als würden sie es fühlen können, wenn wir sie abholen."


Cyberpunk 2077: Kein Housing, dafür wird es aber persönlich

geschrieben von Blaublut am 16.06.2019, 23:21 Uhr

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Vor ziemlich genau einem Jahr, war das World Wide Web vollauf damit beschäftigt, jeden noch so kleinen Infoschnippsel betreffend der ersten 48-minütigen Gameplay-Demo auszuwerten. Es wurde viel analysiert und noch mehr hinterfragt. Das Interesse war geweckt und der Hypetrain nahm langsam, aber sicher, an Fahrt auf.

Viele Fragen wurden gestellt und auf viele dieser Fragen gab es auch eine Antwort. So antwortete CD Projekt Red einem Journalisten auf die Frage, ob es denn möglich sei, dass man sich mehrere Häuser aneignen kann: "Ja, Housing sei eine Option in Cyberpunk 2077. Man wird neue Apartments kaufen oder freischalten können."

Viel Meerwasser ist seit dieser Aussage an die digitale Küste Night Citys geschwappt. Viele Änderungen wurden im Laufe der Zeit am Spiel vorgenommen und eine dieser Änderungen betraf auch das Housing. So soll der Spieler jetzt doch nur ein einziges Apartment beziehen dürfen. Dieses ist vom Spiel vorgegeben - kann also, anders als z.B. in GTA 5, nicht aus mehreren Grundstücken ausgewählt werden - und lässt sich darüber hinaus auch nicht nach eigenem Gusto dekorieren und aufhübschen. Immerhin wird man genug Platz für seinen Fuhrpark haben.

Kasia Redesuik dazu: "V wird nur ein Apartment haben und auch dort bleiben. Du hast eine Wohnung und kannst verschiedene Fahrzeuge in deine Garage stellen. Aber es gibt leider keine Möglichkeit, deine Wohnung zu dekorieren."

Dies mag nun ein kleiner Wermutstropfen für all die Sims unter den Spielern sein, empfinden viele ein solches Feature doch als Immersionsfördernd in einer Open World wie sie Cyberpunk 2077 bietet. Trotzdem bleibt festzuhalten: Entscheidungen sind immer noch ein wichtiger Baustein, sowohl innerhalb einer Quest, als auch wenn es darum geht, einen für sich persönlich passenden Spielstil zu finden.

Wenn man schon nicht seine vier Wände pimpen kann, dann aber zumindest seinen Körper: "Man kann seine Cyberware upgraden. Ein gutes Beispiel wäre, wenn du zum Ripperdoc gehen und dein Bein durch eine künstliche Prothese ersetzen würdest. Diese kann man dann upgraden, sodass du zum Beispiel höher springen oder leiser landen kannst."

Aber damit man sich nicht falsch versteht: Unser V ist kein Superheld, und auch keiner von der Stange. Anders als von vor einem Jahr, kann er sich nun nicht mal mehr einen Kindheitshelden im Charaktereditor aussuchen (auch hier drehte sich das Entwicklungsrad im Laufe des letzten Jahres unaufhaltsam weiter.) Das Johnny Silverhand eine größere Rolle spielt, das haben wir bereits in der letzten News festgestellt. Wie es aber um Saburo Arasaka und Morgan Blackhand steht - immerhin zwei der wichtigsten Figuren in der Vorlage Cyberpunk 2020 -, darüber schweigt sich CDPR noch aus.

Wie persönlich die Geschichte wird, darüber hat Miles Tost, deutscher Leveldesigner bei CD Projekt Red, mit der Gamestar gesprochen:

"Cyberpunk als Genre ist für uns eines, in dem es für den Spieler nicht darum geht, die Welt zu retten. Es ist wichtig, dass wir diese Punk-Charakteristik drin haben. Es ist der Spieler gegen das System. In unserer Story geht es für den Hauptcharakter nicht darum, größere Ziele zu erreichen, die Welt zu retten oder dergleichen.

In unserer Story geht es mehr oder weniger darum, sich selber zu retten. Man wird in Ereignisse verwickelt, die man teilweise gar nicht richtig kontrollieren kann. Man versucht einfach, sein eigenes Überleben zu garantieren. Dabei stehen einem nicht nur große Konzerne oder andere NPCs im Weg, sondern auch die Stadt selbst."

Wir sollen unsere eigene Geschichte schreiben und uns einen eigenen Namen machen. Wie wir das anstellen, dass bleibt am Ende ganz uns selbst überlassen. Denn wir sind V - und V, dass sind wir.


Cyberpunk 2077: Geschlechterwahl und eine hitzige Kontroverse + Keanu Reeves' Rolle im Spiel + weitere Bilder aus der Gameplay-Demo

geschrieben von Blaublut am 16.06.2019, 20:25 Uhr

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Vor einer Woche setzte sich die Cyberpunk-Lawine nach einer, so schien es, endlosen Zeit wieder in Bewegung. Die E3 startete mit einem Paukenschlag, als CD Projekt Red auf der Microsoft Pressekonferenz nicht nur einen neuen Trailer vorstellte, endlich mit einem Releasetermin rausrückte (16.04.2020), sondern zusätzlich auch noch Keanu Reeves als prominenten "Gast"-Star präsentierte. Die Welt war fortan im "Breathtaking"-Fieber und wir um einige Infos reicher.

Der Hollywood-Star, bekannt für seine Rolle als Neo in der Matrix-Trilogie und seinen Einsatz für das Gerechte als John Wick - und ja, auch als der Fortnite-Typ, liebe Kids -, bekleidet in Cyberpunk 2077 nichts weniger als die Rolle des Rockerboys Johnny Silverhand. Ihr fragt euch, wer Johnny Silverhand ist? An dieser Stelle sei R.Talsorian Games und das Cyberpunk 2020 - Regelbuch zitiert: "Johnny ist ein Veteran des mittelamerikanischen Krieges, aber heute (Anm.: 2020) ist er ein Rockster, Kopf einer Top-Band namens "Samurai". Er ist bekannt für seine musikalischen Fähigkeiten, seine starken Songs (Anm.: Chippin' In) und eine ganze Reihe von total kaputten Beziehungen." Zitat Ende. Letzteres bezieht sich dabei u.a. auf die Beziehung zur (ehemaligen) Matrixhexe Alt Cunnigham, die, wie wir seit kurzem auch wissen, einen Auftritt in Cyberpunk 2077 haben wird. Dort soll sie sogar die einzige Person sein, die wissen könnte, was es mit ihrem Ex-Boyfriend Johnny Silverhand, im Jahr 2077, wirklich auf sich hat. Denn soviel steht fest: Johnny ist eigentlich bereits tot - gestorben bei einem letzten Ritt im Jahr 2076 -, und nur mehr eine Erinnerung, für die einen, und ein imaginärer Freund, für unseren Protagonisten. Das flackern seines Körpers im E3-Trailer warf bereits dahin gehend Fragen auf, später wurde es dann auch von offizieller Seite bestätigt: Johnny Silverhand existiert nur im Kopf unser Spielfigur - vorerst zumindest.

Wir dürfen gespannt sein, was es mit Silverhand tatsächlich auf sich hat. Mit Gewissheit sagen können wir nur, dass Keanu Reeves, und damit Johnny Silverhand, die zweit meisten Dialoge im Spiel hat. Dies wurde während eines Interviews bestätigt. Marcin Iwinski, Studioleiter bei CD Projekt Red dazu: "Ich glaube, er liegt an der zweiten Stelle hinsichtlich des eingesprochenen Textes". 15 Tage soll er in der Aufnahmebox verbracht haben. Mehr Text soll nur unser Protagonist V haben.

Solltet ihr noch mehr über den Rockerboy wissen oder euch über das Hier und Wieder der möglichen Storyline austauschen wollen, so besucht unser Forum, wo ihr euch gerne an der betreffenden Diskussion beteiligen dürft.

Eine weitere Diskussion kam während der E3-Messe auf, als die Entwickler einen Screenshot aus dem Spiel hochluden, welcher eigentlich nur zur Veranschaulichung der Raytracing-Technik gedacht war (wir berichteten), aber dann doch höhere Wellen schlug, als beabsichtigt war. Auf diesem Screenshot ist ein Plakat mit einer Person abgebildet, die eindeutig als Frau auszumachen ist - zumindest aus der Distanz. Geht man jedoch näher in die Betrachtung, stellt sich heraus, dass die Frau einen Penis unter dem Einteiler verbirgt und somit einen Transgender darstellt. Die Kontroverse nahm schnell an Fahrt auf, CDPR musste sich in der Folge geschmacklose Kommentare darüber gefallen lassen, dass sie doch alles zu stark übersexualisieren und einfach falsch an das Thema herangehen würden.

Die Wogen glätten konnte Kasia Redesiuk, Art-Director des Spiels, welche gegenüber Polygon erklärte, dass das Werbebanner nicht gegen Transgender-Personen abzielte, sondern, dass der Körper innerhalb des Cyberpunk-Universums aus Unternehmensinteressen eines dystopischen und fiktiven Megakonzerns in übertriebener Sexualisierung genutzt wird.

Sie führte aus: "Hypersexualisierung ist überall sichtbar und in unseren Ingame-Werbungen gibt es viele Beispiele von hypersexualisierten Frauen, hypersexualisierten Männern und hypersexualisierten Menschen dazwischen. Das alles soll zeigen, dass die Hypersexualisierung in der Werbung einfach schrecklich ist. Es war eine bewusste Entscheidung von unserer Seite, das in dieser Welt so zu zeigen - eine Welt, in der man ein Cyberpunk ist, eine Person, die gegen Unternehmen kämpft. Das ist es, gegen das man ankämpft." Kasia Redusiuk findet sogar Gefallen an der von ihr geschaffenen Kunst: "Ich denke, dass sexy Körper sexy sind. Ich sage völlig offen: Ich liebe weibliche Körper. Ich liebe männliche Körper. Ich liebe Körper, die dazwischen liegen. So bin ich. Allerdings hasse ich es, wenn es kommerziell genutzt wird. Und genau das wollen wir damit zeigen, indem wir vor Augen führen, wie große Unternehmen die Körper der Menschen gegen sie verwenden."

Zum Thema passend, wurde noch einmal bestätigt, dass ihr euch bei der Charaktererstellung in Cyberpunk 2077 zwischen männlichen, weiblichen und diversen Charakteren entscheiden werden könnt. Wer als Mann eine Romanze mit einem anderen Mann eingehen möchte, der kann dies gerne tun - genauso wird es aber auch möglich sein, sich in die Rolle eines Transgenders zu begeben. Die Wahl wird schlussendlich alleine beim Spieler, und damit bei euch liegen.

Zum Schluss weise ich auf unsere Bildergalerie hin, wo es ab sofort einen neuen Packen an Auszügen aus der, auf der E3 hinter verschlossenen Türen, präsentierten Demo gibt.


Cyberpunk 2077: Kurzer Zwischenstand - Vier Trailer + Standard- und Collector's Edition + Spielen als Pazifist möglich + Partnerschaft mit NVIDIA

geschrieben von diego am 11.06.2019, 23:16 Uhr

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Die E3 ist noch nicht vorbei, aber CD PROJEKT RED hat schon wieder allen die Show gestohlen. Spätestens als Keanu "breathtaking" Reeves die Bühne betrat und den kurzen Gameplay-Teaser mit dem Veröffentlichungsdatum ankündigte, war es um die Zuschauer sowie die Netzgemeinde geschehen. Just dieser kurze Gameplay-Teaser ist nun auch endlich einzeln über YouTube verfügbar, sodass man ihn sich noch einmal ganz in Ruhe zu Gemüte führen kann – am besten natürlich direkt in unserer Video-Datenbank, in der ihr diese und alle anderen bislang veröffentlichten Videos zu Cyberpunk 2077 findet. Also schaut rein!

Damit hat CDPR zu dieser E3 bislang ganze vier Trailer zu Cyberpunk 2077 veröffentlicht, wovon zwei jedoch die Vorstellung der Collector's Edition bzw. der Standard Edition darstellen. Der dritte im Bunde ist der längere vorgerenderte Cinematic-Trailer und schließlich haben wir da natürlich noch den eingangs erwähnten kurzen Gameplay-Teaser, der mutmaßlich einen kurzen Ausschnitt dessen zeigt, was Pressevertreter hinter verschlossenen Türen von CDPR live vorgespielt bekommen.

Derzeit ist über Amazon.de nur noch die Collector's Edition für die Xbox One zu bekommen, da die CE-Versionen für den PC und die PlayStation 4 längst vergriffen sind. Wir haben jedoch nachgefragt und von CDPR die Bestätigung bekommen, dass weitere Collector's Editions bei "anderen Händlern" [Media Markt, Saturn und GameStop] folgen sollen (s. dazu auch diesen Tweet). Weiterhin wird es in den USA - entgegen des ursprünglichen Plans - nun doch auch physische Versionen für den PC geben (s. Tweet), nachdem der Aufschrei zunächst groß war, als CDPR verkündete die PC-Version nur digital verfügbar machen zu wollen.

CDPR verriet der PC Gamer außerdem, dass man Cyberpunk 2077 komplett durchspielen könne, ohne auch nur einen Gegner ums Eck bringen zu müssen, was natürlich alle Pazifisten unter uns freuen dürfte. Schließlich kann solch eine Möglichkeit die Herausforderung das Spiel zu beenden noch weiter steigern. Die Entscheidung dafür sei aufgrund von Fan-Feedback sowie Umfragekarten zur letztjährigen E3 getroffen worden - ursprünglich sollte es nur die tödliche Vorgehensweise geben. Dazu können wir nur sagen: Sehr gute Entscheidung!

In guter Videospieltradition werden Spieler nun die Möglichkeit haben hinter Gegner zu schleichen und sie entweder töten oder nur bewusstlos zu schlagen. Es wird auch die Möglichkeit geben die Umgebung miteinzubeziehen und so nahestehende Gegenstände für den eigenen Vorteil zu nutzen.

Außerdem gibt es zahlreiche Hacking-Fertigkeiten, mit denen eine heimliche, passivere Spielweise möglich ist. Wir können Kameras ausschalten, Viren in gegnerische Implantate hochladen, um sie aus der Ferne zu deaktivieren oder uns in Umgebungsobjekte hacken. Da nahezu alles mit einem Netzwerk verbunden ist, können wir uns beispielsweise in einen Getränkeautomaten einklinken, der dann Getränke ausgibt und damit Gegner ablenkt.

Auch setzt CDPR die Partnerschaft mit Grafikkartenhersteller NVIDIA fort, nachdem man ja bereits bei The Witcher 3: Wild Hunt auf besondere Effekte wie realistisches Haar und Fell durch NVIDIAs Hairworks zurückgegriffen hatte. Dieses Mal wird jedoch - das aktuell nur durch NVIDIAS RTX-Grafikkarten einigermaßen vernünftig nutzbare - (Echtzeit-)Ray Tracing in Cyberpunk 2077 Einzug halten, das für eine realistische Beleuchtung und Reflektionen sorgen soll (s. dazu auch die Tweets von NVIDIA und CDPR CD PROJEKT RED).

Quelle der Screenshots ist NVIDIA (s. unten):
https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2019_42.jpg https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2019_43.jpg


Cyberpunk 2077: CD PROJEKT RED gibt Releasetermin bekannt + Keanu Reeves bekleidet tragende Rolle im Spiel + vorbestellbar

geschrieben von diego am 09.06.2019, 22:27 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/e3_2019_keanu_reeves_s.jpg

Zwar hat es nicht bis ins Jahr 2077 gedauert, aber der Witcher-Entwickler CD PROJEKT RED hat sich seit der ersten Erwähnung von Cyberpunk im Mai 2012, das damals noch ohne den Jahreszusatz "2077" auskommen musste, dann doch sehr viel Zeit gelassen. Nun ist es aber endlich soweit!

Auf der E3-Pressekonferenz von Microsoft, verkündete CD PROJEKT RED jetzt den Releasetermin von Cyberpunk 2077: 16.04.2020

Das Video mit dem Releasetermin wurde zudem von niemand geringerem als Hollywood-Star Keanu Reeves angekündigt, der als legendärer Rockerboy Johnny Silverhand auch eine tragende Rolle im Spiel einnehmen wird. Doch damit nicht genug. Keanu Reeves wird nicht nur im Spiel auftreten, sondern zumindest im englischen Original auch seinem Charakter die Stimme leihen und sogar selbst die Motion-Capture-Aufnahmen beisteuern.

Doch nun genug der vielen Worte. Genießt einfach den neuen Trailer:

Weiterhin haben sich die geleakten Bilder der Standard- und Collector's Edition des Spiels doch nicht als Fake, sondern als authentisch herausgestellt. Während die Collector's Edition noch nicht vorbestellt werden kann, könnt ihr das Spiel auf PC, PlayStation 4 und Xbox One bereits vorbestellen.

Die Standard-Edition wird folgende Inhalte bieten:

  • Hülle mit Spieldiscs
  • Hülle mit Spielcode und Soundtrack-CDs (PC)
  • Wendecover
  • Weltkompendium mit Details zu Setting und Hintergrundgeschichte des Spiels
  • Postkarten aus Night City
  • Karte von Night City
  • Aufkleber

Enthaltene digitale Boni:

  • Soundtrack zum Spiel
  • Art-Booklet mit einer Auswahl von Artworks aus dem Spiel
  • „Cyberpunk 2020“-Quellensammlung
  • Bildschirmhintergründe für Desktop und Mobilgeräte

Die Collector's Edition wird folgende Inhalte bieten:

  • „Collector’s Edition“-Box
  • Hülle mit Spieldiscs (PS4/Xbox One)
  • Hülle mit Spielcode und Soundtrack-CDs (PC)
  • Wendecover
  • Sammler-SteelBook®
  • 25 cm hohe Figur von V, der Hauptfigur des Spiels, in Aktion
  • Gebundenes Artbook
  • Metallanstecker-Set
  • „Quadra VTech“-Metallschlüsselanhänger
  • Eine kommentierte Ausgabe des „Night City-Reiseführers“, versiegelt in einer NCPD-Asservatentüte
  • Gestickte Aufnäher
  • Weltkompendium mit Details zu Setting und Hintergrundgeschichte des Spiels
  • Postkarten aus Night City
  • Karte von Night City
  • Stickerbomb-Set

Enthaltene digitale Boni:

  • Soundtrack zum Spiel
  • Art-Booklet mit einer Auswahl von Artworks aus dem Spiel
  • „Cyberpunk 2020“-Quellensammlung
  • Bildschirmhintergründe für Desktop und Mobilgeräte

Cyberpunk 2077: UPDATE - Leak: Mögliche Aufmachung und Inhalt der polnischen Ausgabe

geschrieben von foobar am 09.06.2019, 22:26 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2018_22_s.jpg

UPDATE #2 (09.06.2019):
Wie die E3-Pressekonferenz von Microsoft bestätigt hat, handelt es sich bei den vermeintlichen Leaks doch nicht um Fakes, sondern um authentische Bilder der beiden Versionen des Spiels (s. dazu auch diese News für Details).

UPDATE (09.06.2019):
Inzwischen hat sich die Meldung über den vermeintlichen Leak der Standard-Retail-Version als Ente herausgestellt, wie der User Patricio Alfaro auf Twitter zu berichten weiß. Nichtsdestotrotz erscheinen uns die Inhalte des Leaks keineswegs abwegig, im Gegenteil. Erinnern wir uns an The Witcher 3: Wild Hunt zurück, wusste bereits die normale im Laden erhältliche Version mit vergleichsweise vielen Zugaben zu punkten (wir berichteten). So wartete man neben dem obligatorischen Spiel nicht nur mit kleineren Goodies wie Stickern, sondern auch mit einer Weltkarte, dem Soundtrack auf CD und einem Kompendium über die Welt der Hexer auf.

Ursprüngliche News (08.06.2019):
Während offizielle Ankündigungen noch ausstehen und die E3 mit Spannung erwartet wird, hat ein User namens "Vestan" im Resetera-Forum ein Bild gepostet, welches er von einem Freund erhalten haben will und das angeblich die Aufmachung und den Inhalt der polnischen Ausgabe von Cyberpunk 2077 zeigt. In Polen kümmert sich ja CD Projekt selbst um die Distribution des Spiels.

Zu sehen sind neben den DVD-Hüllen auch eine Karte, Aufkleber, eine Postkarte von Night City und ein Kompendium zur Spielwelt. Als digitale Inhalte werden das Handbuch zum Pen-and-Paper-Rollenspiel, ein kleines Artbuch und der Soundtrack erwähnt.

Die Ausstattung scheint üppig für eine Standard-Edition, andererseits ist dies für CD Projekt nicht untypisch und war beim Witcher 3 vergleichbar. Dennoch berichten einige Medien, es handele sich um die Special Edition (zum Beispiel PlayM). Doch Vestan schreibt, es handele sich seiner Ansicht nach um die Standard-Ausgabe. Er weist ferner darauf hin, dass das "2020" im polnischen Text auf der Grafik nicht für den Release stehe, sondern für das o.g. PnP-Handbuch.


Cyberpunk 2077: Gerücht: Release in 2019 unrealistisch

geschrieben von foobar am 04.06.2019, 21:50 Uhr

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Eine der beliebtesten Aktivitäten an populären, aber noch nicht veröffentlichten Spielen ist die fortwährende Spekulation über deren Releasedatum. Während ein offizieller Termin nach wie vor aussteht, dreht die Gerüchteküche also schon mal fröhlich die nächste Runde.

Diesmal vermeldet der Kotaku-Redakteur Jason Schreier auf Twitter unter Berufung auf drei Quellen, dass CDPR eine Veröffentlichung in 2019 anvisiert hatte. Dies sei aber innerhalb des Studios als zu unrealistisch angesehen worden. Schreier vermutet deshalb, dass entweder gleich ein Release für das erste Halbjahr von 2020 angekündigt wird. Oder dass man auf der E3 noch 2019 ankündigen, diesen Termin aber dann später auf 2020 verschieben werde.

Einerseits soll Schreier für gewöhnlich gut informiert sein und es gab bereits Hinweise, dass ein Release in 2019 zumindest mal angedacht war (wir berichteten). Andererseits wollten andere, vermeintlich ebenfalls gut informierte Kreise die Veröffentlichung des Spiels auch einmal auf spätestens 2016 terminiert wissen. Es dürfte keinen Leser, der mit dem üblicherweise strikt vorwärts verlaufenden Zeitstrom ansatzweise vertraut ist, überraschen, dass dies inzwischen von der Realität widerlegt wurde.

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Cyberpunk 2077: E3 2019 - Stellt CD PROJEKT RED neben Cyberpunk 2077 ein weiteres Spiel vor?

geschrieben von diego am 01.06.2019, 19:14 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2018_07_s.jpg

Laut Aussagen von CFO Piotr Nielubowicz, könnte CD PROJEKT RED neben Cyberpunk 2077 ein weiteres Spiel auf der E3 2019 vorstellen. Und wir erinnern uns: Gemäß den letzten Investorenkonferenzen des Entwicklers, soll bis 2021 tatsächlich ein weiterer bislang unangekündigter Triple-A-Titel erscheinen. Mehr Details fehlen bislang jedoch.

Die Mannschaft habe "ein spannendes Line-Up" für die E3 geplant. Es liegt also durchaus im Bereich des Möglichen, würde CDPR diesen weiteren in Entwicklung befindlichen Triple-A-Titel der Öffentlichkeit präsentieren.

Als bestätigt gilt bislang nur, dass die Entwicklung von Cyberpunk 2077 mit aktuell über 400 Entwicklern auf Hochtouren läuft und CDPR auf der diesjährigen E3 erstmals auch im öffentlich zugänglichen Bereich neues Material zu Cyberpunk 2077 zeigen will, das sich allerdings vom Pressematerial unterscheiden soll. Schon vor Wochen wurde die Messe gar als das wichtigste Event in der Geschichte des Studios bezeichnet.


Cyberpunk 2077: Kein Mod-Support zum Release

geschrieben von foobar am 28.05.2019, 15:15 Uhr

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Wie Marcin Momot, seines Zeichens "Community Lead" bei CD Projekt RED, gestern im offiziellen CDPR-Forum verkündete, wird Cyberpunk 2077 zumindest zum Release-Zeitpunkt keinen Support für Mods beeinhalten.

Auf die Frage nach Mod-Support antwortete er, man habe aktuell keine Pläne dazu, die man teilen könne. Man würde es begrüßen, die Modding-Community in der Zukunft zu unterstützen, wolle sich aber aktuell auf die Fertigstellung und Veröffentlichung des Spiels konzentrieren.

Während es einerseits nachvollziehbar ist, dass man sich nicht verzetteln möchte, so gibt es andererseits zu denken, dass offenbar nicht mal entsprechende Pläne existieren. Wenn man Mods von Anfang an mit einplant (selbst, wenn die nötigen Werkzeuge vielleicht erst nachträglich geliefert werden), dann trifft man bereits während der Entwicklung andere Entscheidungen. Woraus sich ganz andere Strukturen im fertigen Projekt ergeben. Dann setzt vielleicht eher auf modulare Datenformate und dedizierte Schnittstellen, bei denen es später leicht fällt, nachträglich Inhalte konfliktfrei anflanschen zu können. Dann benutzt man eventuell offene Standards, für die bereits kostenlose Werkzeuge existieren. Dann achtet man darauf, dass interne Begrenzungen in der Engine so gesetzt werden, dass auch für durch Mods nachgelieferte Inhalte noch Luft nach oben ist. Und so weiter. Viele Kleinigkeiten, die in dem konkreten Moment nicht viel Zeit kosten, aber Moddern später das Leben unheimlich erleichtern werden.

Macht man sich hingegen bei der Entwicklung überhaupt keine Gedanken zum Thema Mods (wie es hier der Fall zu sein scheint), besteht immer die Gefahr, dass das fertige Spiel zu einem monolithischen, verplombten Block wird, an welchem sich die Modder dann später mit allem, was über die einfachsten Sachen hinaus geht, die Zähne ausbeißen werden. Nicht aus Bosheit der Entwickler, sondern einfach als Konsequenz aus der Tatsache, dass es den jeweiligen Programmierern mit ihren Deadlines im Nacken vielleicht schneller erscheint, Dinge einfach fest zu verdrahten. Und seien wir ehrlich: Niemand bei CD Projekt wird später das Geld für den Riesenaufwand, solche gewachsenen Strukturen nachträglich aufzubrechen und mod-freundlich umzubauen, auf den Tisch legen wollen.

Als Fazit kann man festhalten: Mods werden kommen, egal, was CDPR macht. Wann, wie viele und ob es lediglich reine Texturmods sein werden, oder auch komplexe Änderungen am Gameplay oder der Welt - das wird davon abhängen, wie leicht es die Modder haben werden, sich in die vorhandene Infrastruktur einzuklinken. Und hier sieht es aktuell danach aus, dass man eben Glück haben muss. Explizit vorgesehen scheint es jedenfalls nicht zu sein. Schade.


Cyberpunk 2077: Infos zur E3 und interne Probleme bei CDPR

geschrieben von foobar am 25.05.2019, 16:00 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_news_32_s.jpg

Nun, wo Cyberpunk 2077 langsam auf die Zielgerade einbiegt, mehren sich die Berichte zu Schwierigkeiten bei der Entwicklung des Spiels. Wirklich neu sind diese Meldungen nicht, bereits im Oktober 2017 berichteten wir über Beschwerden von Mitarbeitern bezüglich der Personalpolitik von CD Projekt Red. Crunch, wie man eine Phase mit teilweise erheblichen Überstunden zur fristgerechten Fertigstellung eines Projekts in der Entwicklerszene nennt, war offenbar schon bei der Witcher-Serie ein Problem. Dieses Mal hätten sich vier ehemalige Mitarbeiter bei der Webseite Kotaku nach deren Bericht über chaotische Zustände bei der Entwicklung des BioWare-Spiels "Anthem" gemeldet und vorgetragen, ähnliches in Warschau beobachtet zu haben. In einem Interview mit den Vorwürfen konfrontiert, erwiderte CDP-Mitbegründer Marcin Iwiński, dass man sich um faire Arbeitsbedingungen bemühe. Die Überstunden würden ordentlich vergütet (150% des Regelgehalts für Nachtarbeit, 200% für Wochenenden) und wären freiwillig. Die Firma würde lediglich darum bitten, dass die Mitarbeiter länger arbeiten, aber gezwungen würde niemand.

Allerdings kann Geld natürlich keine Gesundheit ersetzen und die Löhne in Polen sind ohnehin niedriger, so dass man auch vom doppelten Grundgehalt nicht reich werden wird. Ebenfalls werden sich die Mitarbeiter die Frage stellen: Wer wird nach Abschluss des Projekts für das nächste übernommen und wer nicht? Derjenige, der die "freiwilligen" Überstunden geleistet hat? Oder der andere?

Zudem, so rechtfertigt sich die Führungsriege bei CDPR, herrsche ja während der meisten Zeit, die so ein Projekt dauert, kein Crunch. Lediglich kurz vor Release oder Messen wie der kommenden E3 würde man "crunchen". Auf die Idee, dass die Mitarbeiter doch eine Gewerkschaft zur Durchsetzung ihrer Interessen gründen könnten, reagiert man allerdings eher zurückhaltend.

Gerüchte, das Studio stecke in finanziellen Schwierigkeit, verneint Iwiński. Man habe eine gut gefüllte Kriegskasse.

Apropos E3. Diese findet im Juni wieder mal in Los Angeles statt und CD Projekt wird dort auch vertreten sein. Unbestätigten Gerüchten zufolge will man dort einen neuen Trailer und das anvisierte Release-Datum veröffentlichen. Wie Marcin Momot (Global Community Lead) auf Twitter vermeldete, werde es aber keine spielbare Demo geben. Lediglich eine Vorführung, bei der CDPR-Mitarbeiter das Spiel präsentieren werden. Zudem bestätigte Momot, ebenfalls via Twitter, es werde zwei unterschiedliche Präsentationen des Spiels geben. Eine werde öffentlich präsentiert, die andere wieder nur hinter verschlossenen Türen. Worin sie sich unterscheiden, ließ Momot jedoch offen.


GOG.com: GOG GALAXY 2.0: Alle Spiele und Freunde (von PC und Konsole) an einem Ort

geschrieben von diego am 22.05.2019, 22:32 Uhr

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Wer kennt es nicht? Mittlerweile müssen wir mit unzähligen verschiedenen Konten unterschiedlicher Dienstleister hantieren, um unsere gekauften Inhalte zu nutzen. Dabei spielt es nicht mal eine Rolle, ob es um Filme und Serien oder eben Videospiele geht.

GOG.com hat es sich nun mit GOG GALAXY 2.0 zum Ziel gesetzt zumindest im Gaming-Bereich genau dieser mitunter etwas nervigen Fragmentierung der eigenen Spielebibliothek und Freundeslisten entgegenzutreten, indem alle Spiele und Freunde aller Plattformen von PC und (!) Konsole in einer einzigen zentralen Bibliothek zusammengefasst werden. Möglich wird dies durch den von Grund auf neu entwickelten Client GOG GALAXY 2.0, mit dem man alle seine PC- und Konsolenspiele in eine einzige zentrale Bibliothek importieren und von einem Ort aus mit Freunden von allen verknüpften Plattformen in Kontakt bleiben kann.

Den Beginn der geschlossenen Beta soll "bald" ankündigt werden. Voranmeldungen sind dabei ab sofort möglich. Die Zugänge werden zum Start der Beta in Reihenfolge der Anmeldungen freigeschaltet.

Als Gamer müssen wir mehrere Clients nutzen, um all unsere Spiele zu spielen und bei unseren Freunden auf dem Laufenden zu bleiben. Wir finden, Gamer verdienen ein besseres Erlebnis und mit dem Gedanken im Kopf haben wir unseren Client GOG GALAXY neu erdacht. GOG GALAXY 2.0 wurde für alle Gamer entwickelt und ist nicht nur für GOG.COM-Nutzer gedacht, sondern alle PC- und Konsolenspieler. Sobald du GOG GALAXY 2.0 mit anderen Plattformen verknüpfst, werden all deine Spiele in eine Bibliothek importiert. Außerdem siehst du Aktivitäten und den Online-Status deiner Freunde von verknüpften Plattformen. Dabei bleibt deine Privatsphäre geschützt – deine Daten gehören dir und werden nicht mit Dritten geteilt. Wir sehen es als eine alles-in-einem-Lösung für den Gamer von heute. Piotr Karwowski, Geschäftsführer von GOG.com


Cyberpunk 2077: Wird Lady Gaga in irgendeiner Weise Teil des Spiels sein?

geschrieben von diego am 14.03.2019, 23:14 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2018_05_s.jpg

Und wieder erreicht uns dieser Tage ein Gerücht, das jedoch im Grunde nur ein aufgewärmtes ist. Doch worum geht es? CD PROJEKT RED antwortete im September letzten Jahres auf einen Jahre alten Tweet von Lady Gaga aus dem Jahr 2012 mit den Worten:

Natürlich! Natürlich werden wir!

Hier der Original-Tweet:


Schon damals wurden Stimmen laut, Lady Gaga könnte in irgendeiner Weise an Cyberpunk 2077 beteiligt sein. Dieses Gerücht bekommt nun neue Nahrung, da Lady Gaga laut einer anonymen Quelle der französischen Webseite Actugaming nicht nur im Studio von CD PROJEKT RED gesichtet, sondern auch für eine Motion Capturing-Session im studioeigenen Mocap-Studio zur Verfügung gestanden haben soll.

Eine Beteiligung der Sängerin könnte auf verschiedene Arten erfolgen - vorausgesetzt natürlich, das Gerücht bewahrheitet sich tatsächlich. Beispielsweise könnte Lady Gaga einen Star im Universum des Spiels verkörpern oder aber auch eine gänzlich andere Rolle einnehmen. Denkbar wäre auch, dass Lady Gaga Teil der groß angelegten Marketing-Kampagne zum Spiel sein wird.

Was denkt ihr über eine etwaige Beteiligung von Stars in Videospielen und was speziell in diesem Fall? Diskutiert mit uns in unserem Forum!

Vielen Dank auch an unseren Forenuser melcom für den Hinweis!


Cyberpunk 2077: Gerücht: Release doch schon in 2019?

geschrieben von foobar am 13.03.2019, 12:40 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2018_21_s.jpg

Es gibt mal wieder unbestätigte Gerüchte zur Veröffentlichung von Cyberpunk 2077. Die Werbe-Agentur "Territory Studio", welche mit CD Projekt zusammen arbeitet, hatte lt. dem Bericht eines Users im Resetera-Forum für eine kurze Zeit einen Text zu Cyberpunk 2077 auf ihrer Homepage, welcher mit den Worten schloss:

Unveiled at E3 2018, we look forward to a 2019 release.

Übersetzung: "Enthüllt auf der E3 2018, wir freuen uns auf eine 2019 Veröffentlichung."

Dieser letzte Satz wurde offenbar inzwischen von der betreffenden Seite des Unternehmens entfernt, aber dank der Magie des Internets ist die angebliche Originalfassung noch als Screenshot verfügbar.

Zur Erinnerung: Bereits vor zwei Jahren gab es Spekulationen über einen Release in 2019, da die staatliche Förderung für das Spiel diesen Juni auslaufen sollte (wir berichteten).

Hat sich da nun jemand verplappert? Wurde nur versehentlich ein falsches Datum eingesetzt? Ist es gar ein absichtlicher Leak, der Teil irgendeiner Kampagne für virales Marketing ist? Oder wurde der Screenshot gefälscht und Territory Studio hat diese Aussage in Wahrheit nie gemacht? Es darf spekuliert werden!


Cyberpunk 2077: Cyberpunk 2077 auf der E3 in Los Angeles

geschrieben von foobar am 01.03.2019, 17:00 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/E3_Logo.png

Die Electronic Entertainment Expo, kurz E3, in Los Angeles gehört zu den weltweit bedeutendsten Spiele-Messen. Und so verwundert es nicht, dass nun auch CD Projekt RED angekündigt hat, vom 11. bis 13. Juni mit Cyberpunk 2077 auf der Ausstellung im sonnigen Kalifornien vertreten zu sein.

Auf Twitter schrieb der offizielle Account für das Spiel am 28. Februar:

For those of you asking, yes, we will be at E3 this year.

Übersetzung: Für diejenigen, die fragten: Ja, wir werden dieses Jahr auf der E3 sein.

Nun kann man natürlich trefflich darüber spekulieren, was diese Aussage für den Release bedeuten könnte. Einerseits kosten solche Messen eine ordentliche Stange Geld, daher stellen viele Publisher ihre Spiele erst dann vor, wenn sie langsam auf die Zielgerade einbiegen. Andererseits hat CDP auch gegenwärtig nicht viele andere Projekte in der Pipeline und Klappern gehört bekanntlich zum Handwerk.

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Cyberpunk 2077: Cyberpunk 2077 nicht exklusiv im Epic Store

geschrieben von foobar am 10.02.2019, 13:28 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2018_22_s.jpg

"Was die Welt wirklich braucht, ist ein weiterer DRM-Spieledienst", dachte sich wohl Tim Sweeney und eröffnete mit seiner Firma Epic Games, bekannt für beispielsweise Unreal oder Fortnite, im Dezember letzten Jahres den Epic Games Store.

Nun ist es aber nicht unbedingt trivial, in einem bereits bestehenden zweiseitigen Markt Fuß zu fassen. Um sich gegen die starke Konkurrenz von Steam, Uplay, Origin & Co. durchsetzen zu können, scheint Epic im Wesentlichen drei Strategien zu fahren: Günstige Sonderangebote und Gratisspiele, um Spieler zum Store zu locken. Anreize für Entwickler, beispielsweise eine vergleichsweise hohe Beteiligung am Umsatz und keine nervigen Kunden-Reviews. Und zu guter Letzt: Möglichst viele Spiele ins Portfolio zu holen, die - zumindest für eine gewisse Zeit - exklusiv nur im Epic Store zu haben sind. Damit die Kunden keine andere Wahl haben, als sich den Epic Store zu installieren.

Insbesondere letzteres stößt natürlich auf wenig Gegenliebe bei den Spielern. Und so bettelte der User WannaPlay95 dann auch auf Twitter: "Bitte bitte bitte, macht dieses Spiel nicht Epic Store exklusiv". Woraufhin der offizielle Cyberpunk-Account antwortete: "Jaaaaa, lieber nicht."

Yeaaaaaaaaah.... Pass on that.
-- @CyberpunkGame, 07.02.2019, 07:49

Überraschend kommt das nicht, da CD Projekt ja bereits seinen eigenen Store hat. Nämlich GOG.com, welcher sich am Markt dadurch abzugrenzen versucht, dass er ausschließlich DRM-freie Spiele anbietet. Es wäre sehr seltsam, würde der polnische Publisher seine eigene Plattform derart benachteiligen, um einem Konkurrenten unter die Arme zu greifen.


Cyberpunk 2077: Laut CDPR arbeiten über 400 Personen an Cyberpunk 2077

geschrieben von foobar am 05.02.2019, 14:56 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2018_13_s.jpg

Ende Januar wurde bekannt, dass der langjährige Creative Director Sebastian Stępień von CD Projekt Red zu Blizzard gewechselt ist (wir berichteten). Im Rahmen der Berichterstattung des polnischen Wirtschaftsmagazins StockWatch über die Kursentwicklung der CDPR-Aktie und deren Attraktivität für potentielle Investoren machte nun die Abteilung für Anlegerpflege des Konzerns eine Aussage zu den Auswirkungen auf die Entwicklung von Cyberpunk 2077:

Sein Weggang beeinflusst die Arbeitsgeschwindigkeit in keinster Weise. Das Team, welches an Cyberpunk 2077 arbeitet, umfasst mittlerweile über 400 Personen.
-- Karolina Gnaś, Investor Relations Department (via Google-Translate)

Einige Medien berichten hierüber, als habe der Wechsel des Creative Directors insgesamt keine Auswirkungen. Sollte uns der Google-Übersetzer keinen Streich gespielt haben, fällt einem kritischen Leser von Nachrichten allgemein (worum wir uns ja in der heutigen Zeit alle bemühen sollten) aber natürlich auf, dass Frau Gnaś das so nicht gesagt hat. Die Aussage war lediglich, dass die Entwicklungsgeschwindigkeit nicht beeinflusst werde. Über beispielsweise die Qualität bestimmter Aspekte des Spiels hat sie keine Aussage gemacht. Hier könnte also sehr wohl ein Einfluss vorliegen.

Zudem handelt es sich streng genommen um einen Non sequitur. Aus der Tatsache, dass eine irgendeine bestimmte Anzahl an Personen an dem Spiel arbeitet, folgt nicht zwangsläufig, dass die Entwicklung nicht verzögert werden kann, wenn kritische Schlüsselfiguren nicht mehr zur Verfügung stehen.

In Anbetracht des Kontexts könnte man also vermuten, dass es sich letztlich lediglich um die bei größeren Konzernen übliche Schadensbegrenzung handelt. Man will eine Stimmungstrübung oder gar Panik bei den - mitunter auch sehr flatterhaften - Investoren vermeiden und den Kurs der Aktie hoch halten, indem man eine entsprechende, technisch korrekte und wenig gehaltvolle Stellungnahme heraus gibt.

Was der Verlust von Sebastian Stępień am Ende wirklich für das Spiel bedeutet, wird schwer festzustellen sein, da man keinen A/B-Test machen kann. Was aber unbestritten von der Meldung übrig bleibt, ist eine genauere Vorstellung von der Größe der Entwicklungsmannschaft, die gegenwärtig an Cyberpunk 2077 tüftelt.


GOG.com: Sale mit über 100 rabattierten Titeln sowie kostenlosem Spiel

geschrieben von diego am 23.01.2019, 21:12 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/GOG_hot_sale_s.png

Unabhängig davon, ob der Weggang von Creative Director Sebastian Stępień (wir berichteten) irgendeinen Einfluss auf die weitere Entwicklung von Cyberpunk 2077 haben wird, hat GOG.com den nächsten Sale mit saftigen Rabatten gestartet. Mit den dort erworbenen Spielen lässt sich die Wartezeit auf Cyberpunk 2077 sicher gut überbrücken. Doch das Wichtigste vorab: Auch dieses Mal winkt bis zum 25.01.19, 15:00 Uhr in Form von DISTRAINT ein kostenloses Spiel.

Highlight des Sales dürfte neben dem erst Ende letzten Jahres veröffentlichten Thronebreaker: The Witcher Tales (-25 % = 19,39 €) selbstverständlich auch The Witcher 3: Wild Hunt sein, das in der GOTY-Edition mit einem Rabatt von 70 % lockt und folglich für nur 14,99 € den Besitzer wechselt. Außerdem gibt es weitere 100 reduzierte Spiele. Der Sale läuft noch bis zum 30. Januar, 23:59 Uhr. Hier ein Auszug einiger rabattierter Spiele:

  • DISTRAINT 2 (-20 %): 5,89 €
  • Divinity: Original Sin 2 (je nach Version bis zu 40 % Rabatt): Ab 29,29 €
  • Frostpunk (-33 %): 20,09 €
  • Pathfinder: Kingmaker (bis zu 25 % Rabatt): Ab 29,99 €
  • Stellaris (-75 %): 9,99 €
  • Kingdom Come: Deliverance (-50 %): 25,09 €
  • Darkest Dungeon (-70 %): 6,89 €
  • Hollow Knight (-34 %): 8,79 €
  • ELEX (-60 %): 20,09 €
  • Phantom Doctrine (-40 %): 23,99 €

Cyberpunk 2077: Creative Director arbeitet seit Januar für Blizzard

geschrieben von diego am 23.01.2019, 20:26 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2018_08_s.jpg

Wie PCGames.de berichtet, arbeitet Creative Director Sebastian Stępień seit Januar nicht mehr für CD PROJEKT RED und an Cyberpunk 2077, sondern für Blizzard. Das gab Sebastian Stępień auf seinem LinkedIn-Profil an. Auch bei Blizzard wird Sebastian demzufolge die Rolle des Creative Directors ausfüllen.

Sebastian war seit Februar 2013 als Creative Director für Cyberpunk 2077 und in den letzten Jahren zusätzlich noch als Narrative und Setting Director tätig. Sein Arbeitsfeld erstreckte sich also auf die Geschichte und das Szenario des Spiels.

Nun fragen sich manche sicher panisch, was der Weggang Sebastians für das Spiel bedeutet. PCGames.de mutmaßt folglich, dass die Arbeiten vielleicht schon so weit fortgeschritten sind, dass ein Creative Director gar nicht mehr vonnöten ist.

Das wäre aber wohl nur dann der Fall, wenn nur noch Bugfixing und Polishing betrieben werden müsste. Dies wiederum würde bedeuten, dass sich CD Projekt Reds kommender Titel bereits in der Endphase der Entwicklung befindet.
Oder nimmt jemand anderes aus dem Entwicklerstudio die Position von Sebastian Stępień ein? Auch dies könnte Auswirkungen auf die Entwicklung haben, wenn ein neuer Creative Director das Spiel etwas anders ausrichten möchte. Auf alle Fälle ist es ungewöhnlich, dass ein Entwickler in einer so wichtigen Position während der Produktion eines Spiels das Unternehmen verlässt. PCGames.de

Wie steht ihr zu dem Thema - Panikmache oder unberechtigte Sorge? Diskutiert mit uns in unserem Forum!


Cyberpunk 2077: Night City ist einziger Schauplatz + Entwicklung startete später als gedacht

geschrieben von diego am 16.01.2019, 01:08 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_gamescom_2018_01_s.jpg

Laut einem Interview der französischen Webseite JEUXACTU mit Lead Cinematic Animator Maciej Pietras, wird Night City tatsächlich der einzige Schauplatz in CD PROJEKT REDs kommenden RPG Cyberpunk 2077 sein.

Im Vergleich zu The Witcher 3: Wild Hunt, das mehr auf große Landmassen ausgelegt war, wird es in Cyberpunk 2077 jedoch deutlich stärker in die Vertikale gehen. Viele Gebäude sollen zudem betretbar sein und prozedurale Generierung soll es keine geben - alles sei von Hand gemacht. Das soll sogar so weit gehen, dass jedes einzelne Gebäude inklusive seiner Innenräume komplett von Hand gestaltet sein soll. Des Weiteren soll es kein Umland, dafür jedoch Tiere in Form von Hunden und Katzen geben.

Auch zur Entwicklungszeit hatte Maciej Pietras etwas zu sagen. Demnach starteten die ersten rudimentären Arbeiten am Konzept tatsächlich bereits 2012. Im gleichen Jahr, genauer gesagt im Mai, wurde übrigens Cyberpunk, damals noch ohne den Zusatz "2077", das erste Mal angekündigt. Das Video dazu findet ihr in unserem Video-Archiv.

Pietras fährt jedoch fort, dass aufgrund der Entwicklung von The Witcher 3 und des Addons Hearts of Stone, die Arbeiten an Cyberpunk 2077 erst 2014 Fahrt aufgenommen hätten. Das beißt sich allerdings etwas mit der Veröffentlichung von Hearts of Stone, die erst im Oktober 2015 stattfand. Darüber hinaus gab es ja auch noch das zweite Addon Blood and Wine, das sogar erst im Mai 2016 veröffentlicht wurde. Schließlich gab CDPR selbst in einem versteckten Hinweis zu Protokoll, dass die Arbeiten erst nach Blood and Wine voll durchstarten konnten. Richtig ist daher vermutlich, dass nach und nach Mitarbeiter zum Team dazugestoßen sind, jedoch erst nach Blood and Wine im Mai 2016 alle Kraft auf die Fertigstellung von Cyberpunk 2077 verwendet werden konnte.


GOG.com: SOMA kostenlos für die nächsten 48 Stunden

geschrieben von diego am 28.12.2018, 12:27 Uhr

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Es ist wieder soweit. Nachdem GOG.com zum Start des diesjährigen Winter Sales bereits Full Throttle Remastered für 48 Stunden verschenkte (wir berichteten), ist nun zum Jahresende das Horrorspiel SOMA an der Reihe. Auch hier müsst ihr euch lediglich auf der GOG.com-Seite anmelden und das Spiel mit einem Klick für euch beanspruchen. Dann sollte es auch schon in eurer Spielebibliothek auftauchen.

Doch GOG.com verschenkt zum Jahresende nicht nur nochmal ein neues Spiel, sondern hat die Spieleauswahl für GOG Connect mit Titeln wie Divine Divinity, Descent und Two Worlds ausgeweitet. Außerdem haben sich neue Spiele zu den Winterangeboten dazu gesellt. So befinden sich ab sofort beispielsweise auch Fallout: New Vegas, Graveyard Keeper und Elder Scrolls IV: Oblivion unter den reduzierten Titeln. Der Winter Sale endet am 3. Januar, 23:59 Uhr.


World of Cyberpunk: Frohe Weihnachten und guten Rutsch ins neue Jahr!

geschrieben von diego am 23.12.2018, 23:45 Uhr

Auch dieses Jahr neigt sich schon wieder dem Ende zu und im Gegensatz zum vorherigen Jahr, hatten Cyberpunk-Fans dieses Jahr durchaus Grund zur Freude.

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Immerhin wurde dieses Jahr, beginnend mit der E3 zum Ende der Microsoft-Pressekonferenz hin, nicht nur endlich der Mantel des (absoluten) Schweigens enthüllt, sogar einen ersten feinen Gameplay-Trailer gab es zu sehen. Und kurz nach der diesjährigen gamescom, beglückten uns CD PROJEKT RED sogar mit einer fast einstündigen Gameplay-Präsentation. Ein Wermutstropfen bleibt. Einen Veröffentlichungstermin bleiben uns die Entwicker bislang schuldig. Doch wir sind uns sicher, dass wir im kommenden Jahr Näheres dazu erfahren werden.

Bis dahin wünschen wir euch eine erholsame Weihnachtszeit im Kreis eurer Lieben sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffen, dass ihr uns auch im kommenden Jahr weiterhin die Treue haltet und regelmäßig reinschaut.


GOG.com: Winter-Sale ist online!

geschrieben von diego am 13.12.2018, 19:15 Uhr

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Noch knapp eineinhalb Wochen und wir haben schon wieder Heilig Abend. Seid ihr noch auf der Suche nach Geschenken für eure Lieben oder euch selbst, könnte dabei ein Blick auf den diesjährigen GOG.com-Winter-Sale lohnen, der sogar als der größte in der Firmengeschichte mit über 1900 Angeboten beschrieben wird. Insgesamt wird der Sale drei volle Wochen andauern und erst am 3. Januar 2019 enden.

Auch dieses Mal könnt ihr in den ersten 48 Stunden (!) kostenfrei einen Klassiker im aufgehübschten Gewand ergattern: Full Throttle Remastered. Dazu müsst ihr euch lediglich auf der GOG.com-Seite anmelden und das Spiel mit einem Klick für euch beanspruchen. Dann sollte das Spiel auch schon in eurer Spielebibliothek auftauchen. Weitere Gratis-Spiele warten auf euch, wenn eure Ausgaben während des (gesamten) Sales eine bestimmte Höhe erreichen. Für euren ersten Kauf erhaltet ihr beispielsweise Fantasy General und ab 15 $ EVERSPACE.

Auch GOG Connect meldet sich mit diesem Sale wieder zurück und lässt euch einige ausgewählte Spiele, die ihr auf Steam bereits euer Eigen nennt, kostenfrei eurer GOG-Bibliothek hinzufügen.

Dazu gehören unter anderen:

  • Oddworld: Abe’s Oddysee
  • Age of Wonders 3
  • Shadowrun: Dragonfall - Director’s Cut

Da diese GOG-Connect-Aktionen jedoch immer zeitlich begrenzt sind, lohnt es sich zeitnah zu überprüfen, ob ihr mit dieser Aktion eurem Account kostenfrei Spiele hinzufügen könnt.

Zu guter Letzt hier ein paar Beispiele aus dem aktuellen Sale:

  • Thronebreaker: The Witcher Tales (-20 %): 20,69 €
  • Frostpunk (-33 %): 20,09 €
  • Divinity: Original Sin II - Definitive Edition (-35 %): 29,29 €
  • Stellaris (-60 %): 15,99 €
  • BATTLETECH (-30 %): 27,99 €
  • Pillars of Eternity II: Deadfire (-34 %): 30,39 €
  • The Witcher: Wild Hunt GOTY (-60 %): 20,09 €
  • SWAT 4 (-50 %): 4,69 €
  • Homeworld: Remastered Collection (-80 %): 6,49 €
  • XCOM: Enemy Unknown Complete Pack (-80 %): 5,99 €
  • Heroes of Might & Magic 3: Complete (-65 %): 3,49 €
  • ELEX (-50 %): 20,09 €
  • The Witness (-75 %): 9,29 €

Für RPG-Spieler besonders spielenswert halten wir dabei - wen wundert es - die Witcher-Trilogie samt dem neuesten Sprössling Thronebreaker: The Witcher Tales, zu dem wir euch demnächst auch noch einen kleinen Test liefern werden. Weiterhin für sehr gelungen und empfehlenswert halten wir Piranha Bytes neuestes Werk Elex, das nach der Risen-Reihe als geistiger Nachfolger zu Gothic 2 fungiert und seinen Job dabei überaus gut macht.


Cyberpunk 2077: Bandai Namco wird Distributor für weite Teile Europas

geschrieben von foobar am 16.10.2018, 20:20 Uhr

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CD Projekt Red hat in einer Pressmitteilung verkündet, wer sich um die physische Distribution von Cyberpunk 2077 in Europa kümmern wird. Entschieden hat man sich, wie bereits beim Witcher 2, für den japanischen Bandai Namco Konzern. Dessen europäischer Ableger, die in Frankreich ansässige Bandai Namco Entertainment Europe SAS (société par actions simplifiées, zu deutsch in etwa "vereinfachte Aktiengesellschaft"), wird sich also nun darum kümmern, dass rechtzeitig zum Release bunte Pappschachteln mit einem Datenträger voller Cyberpunks in den Ladenregalen zu finden sein werden.

Neben uns hier in Deutschland werden ebenfalls Spieler in Andorra, den Benelux-Staaten, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Liechtenstein, Malta, Monaco, Norwegen, Österreich, Portugal, San Marino, Schweden, der Schweiz, Spanien und Zypern von Namco Bandai beglückt werden.

Nicht in der Meldung enthalten ist hingegen die Information, ob auf der physischen Distribution ein Kopierschutz zum Einsatz kommen wird. Wir erinnern uns, dass die DVD damals beim zweiten Witcher mit SecuROM versehen war. Was unter anderem offenbarte, wieviel Leistung so ein Kopierschutz eigentlich frisst, da die zeitgleich veröffentlichte digitale Version bei GOG.com laut Forenberichten um bis zu 15 fps schneller lief. Und so wurde der Kopierschutz dann auch nur wenige Tage nach dem Release per Patch offiziell entfernt. Ob sich das Spektakel so oder ähnlich nun bei Cyberpunk 2077 wiederholen wird, darf mit also mit Spannung erwartet werden.


Cyberpunk 2077: CD PROJEKT RED geht "langfristige Partnerschaft" mit Digital Scapes ein

geschrieben von diego am 08.10.2018, 21:25 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2018_21_s.jpg

Wie CD PROJEKT RED vor wenigen Minuten via Pressemitteilung bekannt gab, sind die Witcher- und Cyberpunk-Entwickler eine "langfristige strategische Partnerschaft" mit dem im kanadischen Vancouver beheimateten Entwickler Digital Scapes eingegangen. Die Partnerschaft wird - wenig überraschend - vornehmlich der Fertigstellung von Cyberpunk 2077 dienen - genau genommen der "Entwicklung und Optimierung technischer Lösungen für die Entwicklung" von Cyberpunk 2077.

Das Entwicklerstudio Digital Scapes wurde von Industrieveteranen von BioWare, Radical Entertainment und Relic gegründet und ist spezialisiert auf AAA-Multiplayer-Konsolen und PC-Spiele, die Entwicklung von Entwicklerwerkzeugen, der Produktion von Assets sowie Cloud Computing. Zu den Referenzen des Studios zählen Company of Heroes, Warhammer 40.000, Dying Light, Prototype und "weitere".

Michał Nowakowski, SVP Business Development bei CD PROJEKT RED, ist überzeugt, dass das Team rund um Digital Scapes mit ihrem großen Talent sowie ihrer reichhaltigen Erfahrung und technischem Know-how viel zu Cyberpunk 2077 beitragen wird.

Auf Seiten von Digital Scapes, zeigt sich Studio Head Marcin Chady sowohl aufgeregt als auch geehrt mit CD PROJEKT zusammenarbeiten zu können. Man freue sich darauf, dabei zu helfen, die "absolut besten Videospiele des Planeten zu entwickeln".

Offen bleibt jedoch auch weiterhin die Frage nach dem genauen Veröffentlichungszeitpunkt von Cyberpunk 2077. Jüngst kamen Gerüchte auf, nach denen es bereits 2019 soweit sein soll. Gestüzt wird diese Behauptung durch frühere Aussagen von Entwickler CD PROJEKT RED selbst, nach der das Spiel "nach einer kurzen aber gewaltigen PR-Kampagne" veröffentlicht werden soll.