Cyberpunk 2077: UPDATE - Styles of Cyberpunk 2077 im CDPR Merchstore erhältlich; ORIGINAL - Die vier Gesellschaftsgruppen in Cyberpunk 2077

geschrieben von Blaublut am 18.07.2019, 23:23 Uhr

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Update: Ab sofort könnt ihr euch die Menschen von Night City nach Hause holen. CD Projekt Red haben ihren eigenen Merchandise-Store um die Styles of Cyberpunk 2077 erweitert. Die vier Poster mit den Titeln Entropism, Kitsch, Neokitsch und Neomilitarism liegen dabei in jeweils zwei Ausführungen vor: Einmal als Limited Edition, gedruckt auf 230g Premium Papier mit Zertifikat auf der Rückseite, im Format 70x50cm, sowie als Standart Poster mit 250g Stärke und im Format 100x70cm. Preislich liegen die Poster bei 27 € (Standart) bzw. 54,50 € (Limited Edition). Da alles, was nur irgendwie mit Cyberpunk 2077 zu tun hat, heiß begehrt ist (sei es jetzt die Collectors Edition oder, wie in diesem Fall, das Merch), gilt: Greift schnell zu, wollt ihr nicht auf eine langwierige Nachlieferung warten wollen. Es gilt: Die Zukunft ist nur ein paar Klicks und eine Zustellung entfernt; die Menschen von Night City sind bereit. Seit ihr es auch?

Originalmeldung: Jüngst haben CD Projekt Red über ihre Social-Media-Kanäle weitere Kunst aus Cyberpunk 2077 veröffentlicht. Aufbauend auf dem aus Cyberpunk 2020 bekannten Leitspruch "Style over Substance", hat man insgesamt vier Artworks erstellt, wovon jedes einzelne eine der vier Gesellschaftsgruppen im Spiel abbildet.

Die Gemeinschaft der Bürger von Night City fußt demnach auf vier Fundamenten, die das Leben in der Westküstenstadt prägen und den Takt der Zukunftsdystopie vorgeben. Welche Fundamente das sind und was es mit ihnen auf sich hat, haben wir in einem extra Artikel kurz und bündig zusammengefasst.


Cyberpunk 2077: Die ganze Welt in einem Buch - The World of Cyberpunk 2077 angekündigt

geschrieben von Blaublut am 17.07.2019, 00:04 Uhr

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Es soll ja Spieler geben, die ein Spiel nur spielen, um sich die Langeweile zu vertreiben, um den nächsten kurzen Kick zu suchen oder damit sie am Ende des Tages einfach nur mitreden können. Dann gibt es aber auch diejenigen Spieler, die ein Spiel spielen, weil sie so richtig davon überzeugt sind; weil sie sich verlieren wollen, in dem, was ihnen geboten wird; weil sie tief abtauchen wollen in jede Facette des Spiels, von denen es, für sie, nie genug geben kann; weil jedes einzelne enthaltene Element, und sei es für andere noch so klein oder unbedeutend, ihnen ein Strahlen ins Gesicht zaubert; ja, weil das Spiel einfach eine zauberhafte Magie ausstrahlt und weil sie ein Teil des Ganzen sein wollen und damit auch der darin enthaltenen Welt.

Für die Überzeugten, die Abtaucher, die Magiesuchenden und die Teilhaber hat CDPR etwas besonderes in Aussicht gestellt. Und zwar ein Schmöker, der jeden Cyberpunk 2077 - Fan zufrieden stellen sollte: The World of Cyberpunk 2077 ist ein 200 Seiten starkes Kompendium, welches einen umfangreichen Blick auf Stadtteile, Charaktere, Gangs, Technologie und die Geschichte von Night City gewährt. Die gesamte Bandbreite der Cyberpunk 2077 - Lore wird schriftstellerisch zum Leben erweckt. Damit dient das Buch als ideale Ergänzung zum Spiel und als unverzichtbares Merchandise für wahre Fans.

Vertrieben wird die englische Version von The World of Cyberpunk 2077 durch den Dark Horse Verlag, welcher bereits in der Vergangenheit mit CDPR zusammengearbeitet und das Videospiel-Kompedium zu The Witcher 3 veröffentlicht hat (Die Welt von The Witcher). Als Autor fungiert Marcin Batylda, Stammschreiber wenn es um CDPR-Buch-Veröffentlichungen geht, zeichnet er doch, neben dem Witcher 3 - Kompendium, auch für die Texte des Witcher Artbooks (CE-Exklusiv) und des Gwent Artbooks verantwortlich, letzteres als Gemeinschaftsarbeit mit anderen Autoren.

Vorbestellen könnt ihr das Buch ab sofort über Amazon.de zum Preis von derzeit 35,26 €. Neben dem Hardcover-Buch, wird es noch eine Kindle-Fassung geben, für all die, die die volle Cybererfahrung mitnehmen wollen oder einfach nur digitale Tinte bevorzugen. Beachten sollte man jedoch, dass es sich in beiden Fällen um die englische Version handelt. Eine deutsche Ausgabe wurde bisher noch nicht bestätigt, scheint aber als sicher zu gelten, gab es doch bereits von oben genannten Witcher-Publikationen jeweils deutsche Fassungen, erschienen über den hierzulande ansässigen Panini Verlag.

Zu guter Letzt noch die wichtigste Info für alle Wissbegierigen: Erscheinen wird The World of Cyberpunk 2077 am 21. April 2020 (der derzeitige Amazon-Termin ist ein Platzhalter), und damit nur wenige Tage nach Release des Spiels. Wenn das mal keine freudigen Aussichten sind!?


Cyberpunk 2077: Keine Gewalt gegen wichtige NPCs und Kinder

geschrieben von Blaublut am 14.07.2019, 02:12 Uhr

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Ihr wollt in Night City für mächtig viel Trubel sorgen und dabei, sprichwörtlich, die Sau rauslassen? Das könnt ihr, wenn euch danach ist. Ihr wollt keine Gefangenen machen und sogar über Leichen gehen? Auch das könnt ihr, wenn auch mit einer Einschränkung. Denn wie Mateusz Tomaszkiewicz (Quest Director bei CDPR) in einem Interview mit USGamer verriet, wird man zwar viele NPCs, auf die man inner- wie außerhalb von Missionen trifft, mit Blei vollpumpen oder anderweitig über den Jordan schicken können, jedoch nicht alle. Denn für die Hauptstory relevante Charaktere verfügen, zumindest solange, wie es für die Handlung erforderlich ist, über eine Immunität gegen alle Arten von Schaden. Diesen Status können manche der "wichtigen" NPCs dabei durchaus in Nebenmissionen verlieren, da diese nicht zwingend erfolgreich abgeschlossen werden müssen. Falls ihr euch also wundert, warum eure aufgemotzte Smartrifle bei Charakter A in Kapitel 1 Ladehemmungen hat, seit euch nicht zu sicher: Zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort, könnte die Kugel doch noch ihre Reise antreten und ihren Auftrag ausführen - was dann freilich auch für die Kugeln aus fremden Waffen gilt (NPC killed NPC).

Manche können dann aber definitiv nicht attackiert, verletzt oder getötet werden. Denn: Die Unverwundbarkeit gilt auch für Kinder - und für die sogar auf Dauer. So werden die lieben Kleinen extra geschützt, was nur nachvollziehbar ist, gilt Gewalt gegen Kinder doch generell als Tabu in Videospielen. Und auch wenn manche dadurch die Immersion in Gefahr sehen: irgendwann hört die Freiheit auch mal auf.


Cyberpunk 2077: Keanu, und sonst? + Johnny goes to Hollywood? + der Sound von Mega City One in 2077!

geschrieben von Blaublut am 11.07.2019, 00:33 Uhr

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Ein Name ist seit der E3 2019 untrennbar mit Cyberpunk 2077 verbunden: Keanu Reeves. Der Kanadier mit hawaiianischen Wurzeln ist ein richtiger Tausendsassa - und das nicht nur vor der Kamera. Bevor wir zum eigentlichen Grund dieser News kommen: Wusstet ihr, dass Keanus' Großmutter eine Chinesin ist und sich seine Eltern in einem Nachtclub im Libanon kennengelernt haben - wo er dann auch geboren wurde; also in Beirut, Libanon und nicht im Nachtclub. Obwohl dies auch irgendwie zum Rockerboy Johnny Silverhand passen würde.

Es gibt wohl viele Charaktere in Cyberpunk 2077 die eine wahrhaft "atemberaubende" Geschichte zu erzählen haben werden. Das dem so ist, dafür werden bis zum Release im April 2020 die Rebellen von CDPR sorgen. Für den charakterlichen Wiedererkennungswert sorgt derweil immerhin schon oben erwähnter Keanu Reeves, über dessen Rolle wir eigentlich nichts mehr erzählen bräuchten (es hier auch nicht mehr tun, dafür aber in naher Zukunft auf breiterer Bühne), ist sie doch schon jeden 2077-Interessierten bestens bekannt, um nicht zu sagen, in die Neuronalplatte übergegangen.

Doch wie sieht es mit weiteren illustren Namen aus der Schauspielerei aus? Können wir uns auf weitere Starpower gefasst machen und steht uns sogar noch die ein oder andere Überraschung bevor? Das man nach der Geheimniskrämerei um Keanu Reeves, im Hause CDPR, nicht vorschnell mit Schauspielerverpflichtungen um sich schmeißt, das dürfte klar sein. Das man aus selben Hause auch noch nichts Gegenteiliges, wie ein Dementi, vernommen hat, das sollte auch nicht wirklich überraschen. Einer heizt zumindest die Gerüchteküche ordentlich an, wenn auch eher unbeabsichtigt. UI Coordinator Alvin Liu reagierte im Interview mit Video Games Chronicle auf die Frage nach weiteren Star-Auftritten so, dass die Möglichkeit besteht, dass aus Hollywood doch noch was mehr kommen könnte:

"Äh.... Ich kann das nicht kommentieren! Ihr müsst abwarten. Was ich aber über den Nutzen von Hollywood Schauspielern sagen kann: Wenn es eine zufällige Berühmtheit wäre, die einfach nicht mit unserem Franchise zusammenarbeiten würde, wie Britney Spears oder so, würden wir diese Gelegenheit nicht nutzen."

Bei Keanu Reeves hat scheinbar alles wunderbar zusammengepasst, so das dieser Star schon einmal an der Angel zappelt. Der Rest ist dann einfach die berühmte Zukunftsmusik, auf der bisher der Rock den Ton angibt.

Wenn CDPR das Tor nach Hollywood aber schon einen spaltbreit öffnet, so ist es im Umkehrschluss doch zumindest nicht unwahrscheinlich, dass andersherum, Hollywood das Tor für CDPR und Cyberpunk 2077 öffnet, wenn nicht sogar weit aufstößt. Das denkt sich zumindest Mike Pondsmith, Erschaffer der Cyberpunk-Vorlage und an Cyberpunk 2077 Beteiligter, der das Franchise schon auf der großen Leinwand sieht:

"Was ich in einem Tabletop-Spiel mache, ist ganz anders als das, was ich in einem Videospiel machen würde. Es gibt Dinge, die in einem Tabletop-Spiel ganz einfach sind, die ich in Videospielen nie versuchen würde. Aber es gibt Sachen in Videospielen, die dort einen viel größeren Eindruck machen, als sie es je im Tabletop könnten. Und das wird sich ändern, wenn wir jemals einen Film für dieses Ding machen. Was ich erwarte, darin zu sehen, wird anders sein."

Klare Worte oder die doch nicht ganz so klare Klarstellung? Sollten wir uns tatsächlich auf einen Kino-Blockbuster im Pondsmith'schen Cyberpunk-Universum freuen dürfen?

"Ich kann nicht wirklich irgendwas dazu sagen. Aber mit Keanu Reeves in der ganzen Sache verwickelt, ist es sehr viel mehr zu einer Möglichkeit geworden."

Naja, immerhin steht das Tor schon einen spaltbreit offen. Wer weiß, welcher Wind schon bald hindurch weht!? Wir können uns einen Cyberpunk-Film zumindest jetzt schon bildlich vorstellen. Visuelle Inspirationsquellen gibt es ja bereits zuhauf. Man denke nur mal an Blade Runner und Total Recall, sollte es eine Realverfilmung werden, oder Akira und Ghost in the Shell, wenn es in Richtung Zeichentrick- bzw. Animationsfilm geht. Selbst eine Serie im Gewand eines Altered Carbon wäre durchaus vorstellbar. Und dann wäre da ja noch der 90er Kultstreifen Judge Dreed mit Sylvester Stallone oder die Neuverfilmung aus dem Jahr 2012 mit Karl Urban als ikonischen Gesetzeshüter.

Solltet ihr die Headline dieser News nicht einfach übersprungen haben, wisst ihr bereits, worauf wir hinauswollen. Mega City One, die fiktive Metropole im Dredd-Kosmos, wird zwar nicht den Platz von Night City als Hauptstadt des Cyberpunks in 2077 einnehmen, aber zumindest sollte es auf musikalischer Ebene so einige Gemeinsamkeiten geben. So gab CDPR jüngst auf Twitter bekannt, dass man sich mit dem britischen Komponisten Paul Leonard-Morgan auf eine Zusammenarbeit einigen konnte - und der zeichnet für den Score der Dredd-Neuverfilmung verantwortlich. Leonard-Morgan unterstützt damit P.T. Adamczyk und Marcin Przybyłowicz beim Sound der Dystopie und wird für einen (auch) musikalischen Hauch von Hollywood im Tonstudio, und später dann auch im Spiel, sorgen.

Jetzt darf man sich gerne die treibenden Klänge eines Dreed kombiniert mit den punkigen Riffs von Refused vorstellen. Das Ganze arrangiert mit der künstlicheren Note des polnischen Duos Przybyłowicz und Adamczyk dürfte für ein unvergessliches, wie unüberhörbaren "Klang"-Erlebnis in Cyberpunk 2077 sorgen. Was haltet ihr von all dem? Teilt es uns gerne in den Kommentaren mit oder schreibt in unser Forum.


Cyberpunk 2077: Verbesserung eures Charakters soll sich ingame auch optisch bemerkbar machen

geschrieben von diego am 05.07.2019, 19:00 Uhr

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CD PROJEKT RED hat neulich damit begonnen einige Schlüsselfiguren in der Entwicklung des Blockbusters Cyberpunk 2077 in kurzen Clips zu bestimmten Themen zu befragen. Den Anfang machte Kasia Redesiuk, ihres Zeichens Art Director und damit unter anderem verantwortlich für die fiktive und in der Spielwelt verankerten (!) Werbung im Spiel (wir berichteten).

Das Wort zum Wochenende hat nun Senior Level Designer Miles Tost. In seinen knapp 60-sekündigen Clip beschreibt Miles, wie sich der Fortschritt eures Charakters im Spiel wiederspiegeln soll. Bekannt ist schließlich, dass ihr euren Charakter verbessert, indem ihr einfach die entsprechenden Fähigkeiten nutzt - "learning by doing" also. Als Beispiel führt Miles das Nutzen von Waffen an. Nach und nach werde nicht nur eure Effizienz, Genauigkeit und Nachladegeschwindigkeit zunehmen, es werde auch neue (flüssigere und coolere) Animationen geben, die den Fortschritt eures Charakters verdeutlichen und besser erlebbar machen sollen.


Cyberpunk 2077: Die Kunst im Fokus und Kasia Redesiuk's Lieblingsad

geschrieben von Blaublut am 04.07.2019, 23:36 Uhr

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Mit der Kunst ist das so eine Sache: Die einen mögen sie, während andere so rein gar nichts damit anzufangen wissen. Dabei kann so vieles Kunst sein, und so vieles, kann auch keine Kunst sein. Das Auge des Betrachters lenkt sich selbstständig, betrachtet, analysiert, zieht Rückschlüsse und urteilt letztendlich.

Auch Videospiele können eine Form von Kunst sein. Jeder Cyberpunk-Brainiac wird unumwunden zugeben, das auch Cyberpunk 2077 Kunst ist. Und wenn auch der nach außen strahlende Kern keine Auffälligkeiten mit dem letzten Abendmahl aufzuweisen hat und Heldin bzw. Held V noch lange keine Mona Lisa ist (hat hier jemand was von Mona Lisa Overdrive gesagt?), so stellt sich beim vordringen ins Innere, des so heiß geliebten Cyberpunks, doch eines schnell heraus: Kunst gibt es zuhauf, wenn wir nur die Augen vor dem so Offensichtlichen nicht verschließen.

Eine Dame in den Reihen von CDPR hat sich dabei die Kunst als Steckenpferd auserkoren. Kasia Redesiuk ist Art Director bei Cyberpunk 2077 und damit hauptverantwortlich, für ziemlich viel, was uns in Night City vor die Linse kommt. Zusammen mit einem fähigen Team von Künstlern, hat sie u.a. die Werbetafeln im Spiel entworfen. Davon konnte man bereits in der Gameplay-Demo von 2018 eine ganze Menge sehen, und auch neuere Screenshots quellen nur so von auffällig bunten Ads über. Via Twitter stellt sich Frau Redesiuk nun einmal vor und verrät uns dabei auch direkt, welches Werbemotiv ihr persönlich am besten gefällt:

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"3 Mouths, 1 Desire - The Sasha Devon (Braindance) Experience" wird es dabei wohl nicht nur bei der dafür zuständigen Künstlerin auf die Spitzenposition geschafft haben. Was haltet ihr von der Anzeige? Teilt es uns gerne im Forum mit. Und damit auch ihr einen Favoriten wählen könnt, haben wir einige der, auf der E3 2019 ausgestellten Werbeplakate, in unsere Galerie hochgeladen.


Cyberpunk 2077: UPDATE - Samurai für die Ohren + keine weiteren CEs + mehrere Startgebiete in Night City + Multiplayer und 2077-Nachfolger

geschrieben von Blaublut am 02.07.2019, 23:33 Uhr

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Update: Vor zwei Tagen berichteten wir noch davon, dass es nach Cyberpunk 2077 und einem Multiplayer-Ableger, ein weiteres Spiel von CDPR geben wird, welches als direkter Nachfolger zu 2077 geplant ist. Dabei bezogen wir uns als Quelle auf die Kollegen von 4players.de, welche ihrerseits einen, vom polnischen ins englische übersetzten, Artikel des Wirtschaftsmagazins Bankier.pl zurate zogen. Bei der zugrunde liegenden Übersetzung hat sich aber wohl ein Fehler eingeschlichen. Denn nur kurze Zeit, nachdem die Meldung im World Wide Web die Runde machte, äußerte sich CDPR zum Bericht von Bankier.pl und stellte klar, dass keine drei Projekte mit Cyberpunk-Thematik in Entwicklung seien. Statt drei Projekten, sind es nämlich "nur" drei Studios, die derzeit an Cyberpunk 2077 arbeiten:

"Aktuell arbeiten bei uns fünf Team an mehreren Projekten, drei davon konzentrieren sich auf die Entwicklung von Cyberpunk 2077. Damit sind CD Projekt Red Warschau und Krakau gemeint, die sich auf das eigentliche Spiel konzentrieren, sowie das Studio in Breslau, wo ungefähr 40 Spezialisten der Branche sich auf die Entwicklung neuer Technologien konzentrieren. Ein separates, eigenständiges Team in Warschau kümmert sich um die Entwicklung von Gwent. Das letzte Team ist Spokko, welches an einem unangekündigten Mobile-Titel arbeitet."

Damit ist natürlich nicht gesagt, dass es nicht irgendwann einen 2077-Nachfolger geben wird - so wie auf The Witcher 1, Witcher 2 und 3 folgten -, aber derzeit konzentriert man sich im Hause CD Projekt erstmal nur auf das eine Cyberpunk-Spiel.

Ursprüngliche Meldung: Der Monat hat gerade erst begonnen, da reißt uns schon eine neue News-Lawine mit sich in den urbanen Großstadtmoloch von Night City. Dabei vermischen sich bereits bekannte Fakten mit neuen Meldungen zu einem Konglomerat aus rockigen Beats, entscheidungsschweren Anfängen, absehbaren Engpässen und zukünftigen Mehrspielereskapaden. Und auch wenn Richard Night, der Begründer der Cyberpunk-Megalopolis dies alles nicht mehr selbst miterleben kann, so werden zumindest seine Nachfolger viele Geschichten darüber zu erzählen wissen.

Die Spatzen pfiffen es in den Mittagsstunden von den Dächern der Megabuildings - wobei "schmettern" hierbei eigentlich zutreffender wäre: CD Projekt Red gab die Zusammenarbeit mit der schwedischen Punkrock-Band "Refused" bekannt. Die sollen in Cyberpunk 2077 mit für die musikalische Untermalung sorgen und die legendäre Chrom-Rock-Band SAMURAI zum Leben erwecken. Insgesamt umfasst die Zusammenarbeit das Schreiben, Aufnehmen und Produzieren einer EP mit den größten Hits von SAMURAI. Johnny Silverhand, Frontmann der Samurais, bekommt somit, neben dem Gesicht von Keanu Reeves, auch eine Stimme verliehen, die wie die Faust aufs Auge zum Rockerboy passt. All dies geschieht dabei unter der kreativen Leitung des Komponistenteams von CDPR und Marcin Przybylowicz, der sich auf die Original-Tracks der Schwedenrocker genauso sehr freut, wie über die von Cyberpunk und 2020 inspirierten Stücke:

"Ich bin unglaublich begeistert, dass Refused ein Teil von Cyberpunk 2077 sein wird. Ich weiß genau, dass es viele Fans der Band im Studio gibt, darunter Piotr Adamczyk, einer der Komponisten, die an dem Spiel arbeiten, der auch mit der Idee zu dieser Zusammenarbeit zu mir kam. Ich bin sehr glücklich, dass er das getan hat, denn die massiven Riffs, wuchtigen Drums und kraftvollen Stimmen, die die Jungs von Refused als SAMURAI liefern, haben mich weggeblasen. Ich kann von ganzem Herzen sagen, dass der Punk-Faktor der Musik von Cyberpunk 2077 durch die Decke geht!"

Ins selbe Horn bläst auch Dennis Lyxzén, Leadsänger von "Refused", dem es dabei schon jetzt gelingt, einem unglaublich heiß auf das fertige Werk zu machen:

"SAMURAI ist - genau wie wir - eine Gruppe von Rebellen, wenn auch an einem anderen Ort und zu anderen Zeiten. Die Zusammenarbeit mit CD PROJEKT RED, das Schreiben von Musik und Songtexten für Cyberpunks Chrom-Rock-Ikone hat Spaß gemacht, war aber auch im kreativen Sinne etwas ganz anderes. Es war eine unerwartete Herausforderung, die super gelegen hat und uns wirklich in Schwung brachte. Die Songs wurden großartig und das Spiel sieht einfach nur verrückt aus."

Bis der vollendete Ohrenschmaus uns die Sinne vernebelt - und das Trommelfell zum Beben bringt -, wird es zwar noch einige Zeit dauern, einen ersten Vorgeschmack gibt es aber schon jetzt, mit dem auf der diesjährigen E3 angeteaserten Song "Chippin 'In". Rocker, und solche, die es werden wollen, schauen am besten direkt bei Youtube vorbei oder gönnen sich den Track per Spotify oder Amazon Music. Via Soundline.biz gibt es dabei die volle Dröhnung an Abspielstationen.

Wo wir schon einmal bei einem Soundtrack sind: Auch die Cyberpunk 2077 Collectors Edition soll bekanntlich einen solchen enthalten. Ob es sich dabei aber um die oben aufgeführte EP handelt, oder andere "Musikstücke" ihren Weg auf das Medium finden, steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Was jedoch bereits feststeht ist, dass es von der 2077 CE keinerlei Nachlieferungen an Online-Shops oder stationäre Händler geben wird. Solltet ihr also zu denjenigen gehören, denen das Vorbesteller-Glück nicht hold war, so werdet ihr wohl Leer ausgehen müssen. Dies verriet Adam Kicinski dem polnischen Wirtschaftsmagazin Bankier.pl. Laut Kicinski lohnt sich die CE für CDPR nicht, da die Erträge deutlich geringer seien als zum Beispiel bei den Standart-Download-Fassungen. Man sei mit der Vorverkaufsphase zwar sehr zufrieden und freut sich auch über die positivere Preorder-Bereitschaft im Gegensatz zum letzten CDPR-Spiel The Witcher 3: Wild Hunt, müsse bei der Produktion der Spielerohlinge bzw. deren digitalen Pendants aber auch an die wirtschaftliche Rentabilität denken. Damit bleibt die CE von Cyberpunk 2077 auch weiterhin so limitiert, wie sie von Anfang an geplant war: einmal ausverkauft, immer ausverkauft.

Immer wieder neu anfangen, werdet ihr dafür in der Sci-Fi-Dystopie selbst. Wie bereits bekannt, wird mal als Spieler die Wahl zwischen einen von insgesamt drei Ursprungsgeschichten, den so genannten Lifepaths haben. Man wird dabei zwischen Nomad, Corpo und Street Kid auswählen können. Je nach getroffener Entscheidung eröffnen sich einem dann andere Dialogoptionen, die mal mehr, mal weniger Auswirkungen auf das Abenteuer haben können. Ein Nomade wird sich besser mit den Menschen in den Badlands verstehen, während ein Corpo die Sprache der hohen Konzerntiere spricht. Neu ist dabei, dass die Entscheidung auch über den Startplatz der Reise des Spielers bestimmt. Ob man demnach eher als Straßenratte startet oder mit einer Excel-Tabelle vor Augen (beispielhafte Darstellung), bleibt einem somit zu Anfang noch selbst überlassen. Der Wiederspielwert ist durch diese Tatsache zumindest erheblich höher, als bei nur einem Lebenspfad mit nur einem vordefinierten Startpunkt auf der Karte.

Wer trotz mehrmaligen Durchspielen immer noch nicht genug von Night City hat, kann sich auf noch mehr Cyberpunk in der Zukunft freuen. Wie Adam Kicinski ebenfalls Bankier.pl verriet, arbeitet ein kleines Team aus 40 Mitarbeitern in der Breslauer-Nebenstelle an einem Multiplayer-Ableger von Cyberpunk 2077. Dieser soll jedoch erst nach Veröffentlichung des Hauptspiels offiziell enthüllt werden, möchte man doch den derzeitigen Fokus rein auf die Singleplayer-Kampagne legen. Damit wissen wir weder, um welche Art von Multiplayer es sich handelt (Koop, Arena, etc.), noch, ob wir vielleicht sogar mit einem Online-RPG ala ESO rechnen dürfen.

Des weiteren wurde ein drittes Spiel im Cyberpunk-Universum angeteasert. Infos dazu sind aber noch genauso rar, wie zum geplanten Multiplayer-Cyberpunk. Es handelt sich aber wohl um das nächste große Spiel von CDPR. Die Arbeit daran habe schon begonnen und intern spricht man von einem "richtig großen und innovativen Projekt". Wir dürfen damit zumindest schon einmal gehypt auf noch mehr Action rund um Cyberpunk 2077 sein.


Cyberpunk 2077: Werdet zum Cyberpunk - Offizieller Cosplay-Contest gestartet

geschrieben von Blaublut am 30.06.2019, 15:44 Uhr

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CD Projekt Red hat sich was tolles für alle Kostümbastler und Verkleidungskünstler einfallen lassen! Frei nach dem Motto "Cosplayer an die Macht", stehen die nächsten Veranstaltungsmessen ganz im Zeichen von euch und euren Cosplays. Was es damit genau auf sich hat, erzählen euch die Jungs und Mädels von CDPR am besten selbst:

CD PROJEKT RED lädt weltweit Spieler, Cosplayer und Liebhaber der Unterhaltungsbranche ein, am offiziellen Cosplay-Wettbewerb von Cyberpunk 2077 teilzunehmen.
Der Wettbewerb fordert die Teilnehmer auf, das authentischste Cosplay eines existierenden Charakters aus Cyberpunk 2077 zu erschaffen. Ihr könnt dazu alle Trailer, Gameplay-Videos, Screenshots oder Grafiken des Spiels als Referenz verwenden, die CD PROJEKT RED veröffentlicht hat, oder sich an den offiziellen Cyberpunk 2077 Character Guides orientieren, die das Studio in Kürze zur Verfügung stellt.
Alle Interessierten können sich online über die offizielle Website des Cosplay Contests anmelden, oder an einem der Offline-Qualifier teilnehmen. Letztere werden im Laufe des Jahres bei großen Gaming-Shows weltweit abgehalten:

gamescom (Köln, Deutschland), 21. - 24. August
PAX West (Seattle, USA), 30. August - 02. September
Tokyo Game Show (Tokyo, Japan), 12. - 15. September
Igromir (Moskau, Russland), 03. - 15. Oktober
Paris Games Week (Paris, Frankreich), 30. Oktober - 30. November

Insgesamt werden zehn Wettbewerber — die fünf Finalisten des Online Qualifiers und die fünf Sieger der Offline-Qualifier — beim großen Finale aufeinandertreffen, das live auf großer Bühne stattfinden wird. Ihr tretet dort für einen Teil des Preisgeld-Pools von $40,000 an und habt neben anderen Preisen, wie Cyberpunk 2077 Collectors Editions, Goodies und einer "hammermäßigen" Trophäe auch die Chance auf ein Cover-Shooting für ein hochrangiges Magazin der Entertainment-Industrie. Das genaue Datum sowie der Ort des Events werden Anfang nächsten Jahres bekannt gegeben.

Sollte euer Interesse geweckt sein, so besucht die offizielle Webseite, wo euch noch mehr Infos erwarten und ihr euren Beitrag bis zum 30. November einreichen könnt. Wie oben bereits beschrieben, sollen in der nächsten Zeit noch so genannte Cosplay-Leitfäden folgen, die euch als Inspiration und Hilfestellung dienen sollen. Einen ersten Vorgeschmack liefert dabei schon einmal der Trailer zum Wettbewerb:


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Ein nettes Detail im Trailer ist, dass zum ersten Mal die englischen original Stimmen der 2077-Charaktere Maman Brigitte und Placide zu hören sind - wenn auch nur kurz.

Jetzt aber genug der Worte: Schnappt euch eure Bastel-Utensilien, schwingt ich an den Schneidetisch und werdet zum Cyberpunk. Man sieht sich auf der anderen Seite.


Cyberpunk 2077: Download-Größe + PS4-Design + Yaiba Kusanagi

geschrieben von Blaublut am 27.06.2019, 23:22 Uhr

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Alle Konsolen-Spieler mit Vielspieler-Attitüde kennen das Problem: Da hat man sich ein neues Spiel angeschafft, in freudiger Erwartung, dass man sofort loslegen kann, nachdem man die Spiele-Disk in das Laufwerk geschoben oder auf den Download-Button geklickt hat, nur um im nächsten Moment vom System eine Meldung angezeigt zu bekommen, dass man doch bitte für ausreichend Speicherplatz auf der Festplatte sorgen soll, ansonsten können die zum spielen erforderlichen Dateien nicht abgelegt werden. Diese Meldung kann dabei schon fast so nervig sein, wie einer der unleidigen Bluescreens, mit denen sich Konsolenspieler ebenfalls von Zeit zu Zeit rumärgern müssen. Im Falle der Speicherinfo hilft dann nur, ein älteres Spiel von der Platte zu löschen, damit der Download bzw. die Installation der neuen Spielspaßperle beginnen kann. In Zeiten von immer größeren Spielen ist dies schon gang und gäbe, wobei neue, größere Festplatten einem auch nur etwas mehr Zeit erkaufen. Wehe dem, der sich nicht soviel aus dem horten von durchgespielten oder nicht mehr genutzten Spielen macht, und dem dadurch immer genügend Platz zur Verfügung steht.

Wir wissen nicht, welches euer (archivierten) Spiele das letzte Mal dran glauben musste, was wir aber wissen, ist, wie viel Speicherplatz Cyberpunk 2077 verschlingen soll - zumindest wenn man sich für den Download auf der Playstation 4 entschließt. Denn wirft man dieser Tage einen Blick in den Playstation Store und klickt sich bis zur Cyberpunk 2077 - Vorbestellung durch, bekommt man die Info angezeigt, dass CDPRs düstere SciFi-Dystopie mindestens 80 Gigabyte an freien Speicherplatz benötigt - wenn es denn erst mal erschienen ist.

Was man bei dem ganzen jedoch nicht vergessen darf, ist, dass es bis zum Release im April 2020 noch weit über 9 Monate hin sind und sich an der Info bis dahin auch noch etwas ändern kann. Und da es eine solche Info weder im Xbox-Store, noch in einem der vielen Download-Stores für die PC-Version gibt, könnte es sich auch um einen vorübergehenden Platzhalter handeln. Bedenkt man jedoch, dass andere Blockbuster wie Assassin's Creed Odyssey oder Red Dead Redemption 2 auch schon weit über 80 GB in Beschlag genommen haben (DLCs nicht zwangsläufig mitgerechnet), kann man davon ausgehen, dass der Speicherplatzbedarf für Cyberpunk 2077 zumindest nicht unter der derzeit bekannten Speichergrenze liegen sollte - was einem bei solch einer Open World, wie sie uns versprochen wird, aber auch nicht wundern dürfte.

Zur Info: CDPRs letztes Meisterwerk, The Witcher 3: Wild Hunt, darf derzeit in der original Version (ohne Erweiterungen) für schlappe 31.04 GB auf die PS4 heruntergeladen werden.

Viel weniger Speicherplatz kostet hingegen ein anderes 2077-Schmankerl, welches euch neuerdings im Playstation Store erwartet. Dort können sich Interessierte ein Cyberpunk 2077-Theme herunterladen, welches euren PS4-Desktophintergrund grafisch aufwertet und noch dazu mit elektronischer Musik zu unterhalten vermag. Dank Marcin Przybylowicz, dem Composer bei Cyberpunk 2077, wissen wir auch schon, unter welchen Namen das Musikstück intern betitelt wird, nämlich cp_character_creation, was dann wohl soviel bedeutet, dass dieser Track (zumindest derzeit) bei der Charaktererstellung in Cyberpunk 2077 zum Einsatz kommt. Das beste: Diese Info ist, genau wie das schicke Cyberpunk-Design, absolut kostenlos.

Alles andere als kostenlos dürfte hingegen nachfolgendes Motorrad sein, wenn ihr es nicht zufällig an der nächsten Straßenecke in Night City - unbeaufsichtigt - vorfindet. Die Rede ist vom Superbike "YAIBA KUSANAGI", mit welchem Söldner V in der 2019er-Gameplay-Demo den Asphalt zum Glühen bringt.


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Vorgestellt wurde das Bike in der neusten Ausgabe der japanischen Famitsu. Dank Twitter bekommen wir einen Eindruck von dem roten Monster mit den unbändigen Pferdestärken, auch wenn wir die auf den Bildern nur erahnen können. Ein neuer Screenshot rundet die Coverage ab.

Wer die "YAIBA KUSANAGI" nicht nur virtuell anfassen möchte, bekommt mit der Cyberpunk 2077 Collectors Edition bald die Gelegenheit dazu, enthält diese doch eine Statuette des Bikes mitsamt Fahrer und einer gelungen Base. Vorbestellen könnt ihr die CE noch vereinzelt im stationären Handel oder Online, solltet ihr dies nicht schon längst getan habt.


Cyberpunk 2077: Miles Tost über das Leveldesign + Cyberpunk Red Infos und Boxart

geschrieben von Blaublut am 24.06.2019, 23:03 Uhr

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Unser Deutscher in den Reihen von CDPR, Miles Tost, gab auf der E3 den Kollegen von Gameswelt.de ein Interview. Und auch wenn die Spielemesse jetzt schon zwei Wochen zurückliegt, das Video mit besagtem Interview ist erst jetzt Teil der Gameswelt-eigenen Videoshow Insert Coin.
Unterhalb dieser News geht es zum Interview-Ausschnitt. Wir haben euch die wichtigsten Aussagen trotzdem einmal kurz und bündig zusammengefasst:

• Miles Tost spricht über den Arbeitsalltag eines Leveldesigners. Anhand der Fabrik-Location aus der 2018er-Gameplay-Demo, erklärt er, wie wichtig es ist, dass man sich Gedanken über die Struktur und den Aufbau eines Levels macht und das dabei die Zusammenarbeit mit den Quest-Designern eine große Rolle spielt.

• Nicht jedes Gebäude wird begehbar sein. Dies würde einfach zu viel Aufwand bedeuten. Dennoch soll es davon noch immer eine ganze Menge geben, sofern es für den Spieler dort etwas tolles zu finden geben wird.

• CDPR ist darauf bedacht, den Skilltree vernünftig in die Nonlinearität einzubauen. Es soll viele Pfade geben und es bleibt allein dem Spieler überlassen, ob und wie er sich z.B. als Solo durchschlägt oder als Netrunner zum Ziel gelangt.

• Johnny Silverhand, der von Keanu Reeves gespielt wird, ist so etwas wie der Co-Protagonist im Spiel. Silverhand pflegt dabei eine enge Beziehung zu Söldner V. Innerhalb der Haupthandlung werden wir uns mit den Umständen der beiderseitigen Verbindung auseinandersetzen müssen. Silverhand ist dabei ein Idol und eine Legende - dafür kam nur Keanu Reeves in Frage. Hätte CDPR ihn nicht bekommen, so hätten sie wohl auch keinen anderen Schauspieler ausgewählt. Laut Miles Tost "musste es einfach Keanu sein".

• Zum Schluss spricht Miles Tost noch über die derzeitige Situation: Der Druck ist zwar da, aber da der eigene Anspruch so hoch ist, sind sie optimistisch, dass alles gut geht und Cyberpunk 2077 zu dem wird, was sie und alle Fans sich erhoffen.

In der letzten News hatten wir bereits kurz über Cyberpunk Red gesprochen, dem Nachfolger des Pen-&-Paper-Rollenspiels Cyberpunk 2020. Nun wissen wir auch, wie die Box mit den Inhalten aussehen wird und was uns in deren Inneren erwartet.

Erscheinen soll Cyberpunk Red im Anschluss an die Gen Con 2019, welche vom 01. bis zum 04. August in Indianapolis, USA stattfindet. Besucher der Messe werden jedoch bereits die vorzeitige Gelegenheit haben, sich bis zu maximal zwei Exemplare des Rollenspiels zu sichern - dass ganze, je nach Wunsch, sogar mit Autogramm von Cyberpunk-Erfinder Mike Pondsmith, der damit ebenfalls auf der Gen Con zugegen sein wird.

Die Box mit dem passenden Titel "Jumpstart Kit" versteht sich dabei als Einstieg in die Welt von Cyberpunk Red und soll noch nicht das Hauptregelbuch enthalten, welches erst zu einem späteren Zeitpunkt erscheint. Im Jumpstart Kit enthalten sind derweil ein Buch mit den Grundregeln des Spiels, ein weiteres Buch mit einen Überblick über Welt und Lore von Red, sechs anpassbare Charaktere, zwei Würfel und mehrere Karten.

Vorerst wird es Cyberpunk Red nur im Original geben, bestellbar über amerikanische Retailer. Geplant sind für die Zukunft aber auch übersetzte Fassungen, sofern sich internationale Partner finden und so wie es, vor nunmehr drei Jahrzehnten, auch mit dem Vorgänger Cyberpunk 2020 gehandhabt wurde.
Nachfolgend noch der Link zur Seite mit dem Boxart und weiteren Impressionen.


Cyberpunk 2077: Möglicherweise mit New Game Plus, dafür aber ohne Moralsystem + Cyberpunk RED mit verändertem Netrunning

geschrieben von diego am 24.06.2019, 20:10 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2019_30.png

Eine finale Entscheidung stehe zwar noch aus, aber Entwickler CD PROJEKT RED soll für Cyberpunk 2077 mit einem New Game Plus liebäugeln. Da solch ein Modus auch dem Quasi-Vorgänger The Witcher 3: Wild Hunt nach Release per Patch zuteil wurde, stehen die Chancen also gar nicht mal so schlecht, dass auch Cyberpunk 2077 früher oder später damit bedacht werden könnte. Darauf lässt zumindest die Aussage von Lead Quest Designer Pawel Sasko schließen, nach dem das Spiel mehr als einen Durchgang benötigen wird, um alle Handlungsstränge zu sehen sowie seinen Charakter maximal zu entwickeln. Apropos Entwicklung des Charakters: Noch ist sich CDPR nicht sicher, ob es eine Level-Begrenzung geben wird und wenn ja, wie hoch diese liegen wird.

Das Besondere an New Game Plus ist die oftmals stark gesteigerte Herausforderung, die einem hochgeschraubten Schwierigkeitsgrad geschuldet ist. Außerdem könnt ihr euren hochgezüchteten Charakter aus einem vorherigen Spiel-Durchgang in einen neuen Spiel-Durchgang übernehmen. Ein solcher Modus ist natürlich prädestiniert für ein Spiel wie Cyberpunk 2077 voll mit Entscheidungen, Abzweigungen und einer großen offenen Welt.

Und wie schon oft berichtet, wolle man dem Spieler die Wahl lassen. Das soll Quest-Director Mateusz Tomaszkiewicz zufolge soweit gehen, dass das gesamte Spiel - abgesehen von den ersten zwei Starter-Augmentierungen - vollständig ohne Augmentierungen durchspielbar sein soll.

Wie man es von CDPR gewohnt ist, soll es außerdem kein klassiches Gut und Böse geben, sondern nur unendlich viele Grautöne. Cyberpunk 2077 verfügt dabei über kein Moralsystem. Quest-Director Mateusz Tomaszkiewicz dazu:

Wir haben an sich kein moralisches System. Um das Spiel jedoch nicht tödlich zu beenden, muss man sehr gut im Verborgenen agieren. Investiere in Punkte, die es dir ermöglichen, dich besser zu tarnen. Benutze Waffen, mit denen du den Feind außer Gefecht setzen kannst, anstatt ihn zu töten. Und treffe die moralischen Entscheidungen, mit denen du vermeiden kannst, im Laufe des Spiels Menschen zu töten.

Zu guter Letzt soll das Netrunning in Cyberpunk RED Anpassungen erfahren. Doch Moment! Cyberpunk RED? Cyberpunk RED ist der offizielle Pen-&-Paper-Nachfolger zu Cyberpunk 2020, das ja wiederum als Vorgeschichte und Basis für Cyberpunk 2077 von CDPR dient. Laut Erfinder Mike Pondsmith war das Netrunning in der Pen-&-Paper-Vorlage immer "eine potenzielle Quelle für Langeweile, da die Mechanik sehr abgeschirmt und isoliert vom restlichen Spiel" gewesen sein soll. Mit Cyberpunk RED hofft Pondsmith nun, das Netrunning aktiver und damit interessanter zu gestalten.


Cyberpunk 2077: Thug Life auf neuen Artworks

geschrieben von Blaublut am 23.06.2019, 13:30 Uhr

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Via Artstation.com wurden neue Artworks zu Cyberpunk 2077 veröffentlicht. Es handelt sich hierbei um sogenannte Steelbook Art. Der Künstler, welcher sich Death Burger nennt, fiel bereits in der Vergangenheit durch seine, an den Cyberpunk angelehnten, Bilder auf. Insgesamt gibt es vier Artworks, die eine direkte Verbindung zu Cyberpunk 2077 und CD Projekt Red haben.

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/death-burger-04-tyger-claws_s.jpg https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/death-burger-02-voodoo-boys-v21_s.jpg https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/death-burger-01-maelstrom-v25_s.jpg https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/death-burger-03-valentinos-v23_s.jpg

Bei den Gangs handelt es sich (von oben links nach unten rechts) um die Tyger Claws, die Voodoo Boys, die Maelstroms und die Valentinos. Voodoo Boys und Maelstroms kennt man bereits aus den bisherigen Gameplay-Demos (2018 und 2019). Die Tyger Claws scheinen eine asiatische Gang zu sein, die sich auf Motorräder versteht. Rennen gegen die Claws scheinen somit durchaus im Bereich des Möglichen zu liegen, wurden doch bereits Rennen allgemein bestätigt. Die Valentinos sind insofern interessant, da unser Cyberbuddie Jackie ein Shirt der Valentinos trägt. Bei ihm könnte es sich also auch um ein Mitglied der Gang handeln, bestätigt ist dies aber noch nicht.

Solltet ihr jetzt angefixt sein und euch die Kunst nach Hause holen wollen, so habt ihr hierzulande aktuell zumindest im Fall der Maelstrom-Gang die Möglichkeit euch bei Vorbestellung des Spiels, über den Onlineshop gamestop.de, ein Stellbook mit dem Artwork zu sichern. Ob es in Zukunft noch mehr erwerbbare Kunst geben wird, steht genauso wenig fest, wie, ob wir uns auf noch mehr "Stillleben" aus dem Alltag eines Gangmitglieds freuen dürfen. Sobald sich diesbezüglich etwas getan hat, werden wir euch umgehend informieren.


Cyberpunk 2077: Interview mit Mateusz Tomaskiewicz zum Thema Questdesign

geschrieben von Blaublut am 20.06.2019, 16:10 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2019_34.jpg

Einer der wichtigsten Stützpfeiler in einem RPG sind zweifelsohne die Quests. Mit ihnen steht und fällt die Erfahrung; sind sie zu repetitiv und unspektakulär, vermasselt das einem das ganze Spiel; bieten sie hingegen Abwechslungsreichtum und eine endlose Fülle an denkwürdigen Momenten, können sie ein Spiel auf kürzesten Wege in den Gamingolymp befördern. So geschehen mit The Witcher 3, welches neben einer großen Open World und einer fesselnden Geschichte, auch mitreißende und perfekt arrangierte Haupt- wie Nebenquests bot - man erinnere sich nur an die Blutiger-Baron-Quest in Velen.

Die amerikanischen Kollegen von Gamasutra.com konnten sich während der E3 mit Quest Director Mateusz Tomaskiewicz unterhalten. Dieser verriet dabei, was der Unterschied zwischen den Quests von The Wichter 3 und denen von Cyberpunk 2077 ist, und welche alltäglichen Probleme man sich bei der Implementierung einer Quest stellen muss, damit sie den Spielern am Ende auch wirklich den Atem raubt.

Wir haben das Interview für euch ins Deutsche übersetzt. Folgt einfach dem Link unterhalb, welcher euch direkt zum Artikel führt. Solltet ihr euch mit gleichgesinnten über Quests oder andere Dinge Cyberpunk 2077 betreffend unterhalten wollen, so besucht auch gerne unser Forum, wo man euch mit offenen Armen - und einer gehörigen Portion Cyberpunk-Liebe - empfängt.


Cyberpunk 2077: Kein Opfer der Aufsplittung + nackte Tatsachen + Atemberaubendes Achievement gewünscht

geschrieben von Blaublut am 19.06.2019, 23:27 Uhr

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Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Nachdem das Cyberpunk-Karussell seine News ans Volk gebracht hat, ist es Zeit, auf die Breathtaking-Achterbahn umzusteigen. Wir nehmen euch mit in schwindelerregende Höhen und fassen in einzelnen Punkten zusammen, was der Tag an atemberaubenden Loopings bereit gehalten hat. Die Fahrt beginnt, vor uns liegen drei Runden, die es in sich haben.

Von Anfang bis Ende - Erweiterungen aber nicht ausgeschlossen

Alvin Liu, UI Coordinator bei CD Projekt Red, hat in einem Interview mit Prima Games über die Geschichte und das Ende des Spiels sowie etwaige Erweiterungen gesprochen. Laut ihm, wird man sich auf eine emotionale Reise begeben dürfen, die alles versprochene bietet und nichts zurückhält:

„Ich möchte nichts spoilern. Es ist aber eine sehr befriedigende Geschichte. Ihr werdet Charaktere sehen und wie sie sich entwickeln. Ihr werdet Konflikte durchlaufen und diese lösen. Das Ende wird sich lohnen. Wir halten keinen Inhalt zurück. Wir halten keine Story zurück, die wir später versuchen in Teilen zu verkaufen oder solche Sachen. Ihr bekommt das volle Spiel.“

Das wir uns nach Abschluss des Hauptspiels auf eine Fortführung der äußerst fruchtbaren (wie fantastischen) Erweiterungspolitik aus dem Hause CDPR freuen dürfen, ist dabei aber zumindest nicht ausgeschlossen:

„In Zukunft sprechen wir über Expansionen. Wir möchten sichergehen, dass alles komplett ist. Wir möchten allerdings auch offene Welten kreieren. Als ich The Witcher 3 spielte und mit allem durch war, wollte ich immer noch wissen, was alle so treiben. Ich denke wir werden diese Möglichkeit in Cyberpunk 2077 bekommen“.

Sex and Rock n' Roll: Es wird frivol und schlüpfrig

Wäre CD Projekt Red eine amerikanische Firma, so würde der Fokus wohl auf einer übertriebenen Gewaltdarstellung inklusive Gore und Splatter liegen. Na gut, auch Cyberpunk 2077 wird davon regen Gebrauch machen, wie bereits veröffentlichtes Material anschaulich belegt. Aber Gewalt ist nicht die einzige primäre Konstante, die sich in Cyberpunk 2077 mit dem menschlichen Körper und deren Anatomie befasst. Da bei CDPR das Herz von Rebellen schlägt, können wir uns auf sehr viel Körperlichkeit gefasst machen. Denn wie auch schon in The Witcher 3, wird mit Nacktheit alles andere als gegeizt - nur das Cyberpunk 2077 dabei ist, dem ganzen die Krone aufzusetzen.

Sexualität ist das Damoklesschwert, welches über Night City und deren Bewohnern schwebt. Nackte Körper springen uns von Reklametafeln und Werbepostern entgegen und überall lockt fleischliche Sündhaftigkeit, die uns umschließt und mit sich zieht - oder es zumindest versuchen wird.

Für ernsthafte Liebe soll es dennoch genügend Platz in der Zukunft geben. So werden uns Romanzen geboten, die sich nicht auf eine kurzzeitige Liaison beschränken müssen. Wie weit wir dabei gehen können, wurde zwar noch nicht verraten, wir tippen aber auf ein System, ähnlich dem der Mass Effect Reihe, wo wir mit mehreren unserer Begleiter anbandeln konnten. Zumindest sollte durch die offene Struktur des Spiels (eigener Charakter, viele Individualisierungsmöglichkeiten) mehr möglich sein, als im Quasi-Vorgänger The Witcher 3, wo Macho Geralt sich ausschließlich mit dem anderen Geschlecht vergnügte. 2077-Söldner V wird da nicht wählerisch sein - mit wem wir es treiben, bleibt am Ende des Tages allein uns überlassen.

Laut CDPR sind wir ganz und gar Herr (und Frau) unser Entscheidungen, was wir auch schon bei der Charaktererstellung zu spüren bekommen sollen:

"Als Spieler kannst du verschiedene Körpertypen auswählen und auch bei der Stimme eine Auswahl treffen. So ist es beispielsweise möglich, dass du einer männlichen Spielfigur eine weibliche Stimme zuweist. Gleichzeitig ist auswählbar, wie dich andere Charaktere einschätzen. [...] Bei der Charaktererstellung kannst du bei einer männlichen Spielfigur vermehrt weibliche Züge einstellen und auch umgekehrt. Möchte man, dass der Protagonist keinem Geschlecht eindeutig zuzuordnen ist, kann man auch dies festlegen."

Breathtaking-Achievement wenn wir die 100% voll machen?

Jäger und Sammler aufgepasst: Knapp 20.000 Unterzeichner (Stand: 19.06., 22:30 Uhr) - Zahl konstant steigend - bitten CDPR in einer Petition auf Change.org darum, dass sie eine ganz besondere Trophäe ins Spiel einbauen. So möchte man erreichen, dass es das "You're Breathtaking" aus der Microsoft-E3-Pressekonferenz (wir berichteten) als Erfolg ins Spiel schafft. Und zwar nicht einfach als nette Zwischentrophäe für die Erfüllung einer Quest, sondern als Dankeschön bei der Erreichung von 100 % des Spielfortschritts.

CDPR hat auf diese Forderung bisher noch nicht reagiert. Es wäre aber ein schönes Easter Egg, sollte es der Breathtaking-Moment in die Achievement-Liste schaffen. Sobald es ein Statement seitens CDPR gibt, werden wir diese Meldung noch einmal für euch aufgreifen.


Cyberpunk 2077: Wussten wir schon viel früher bescheid? Der Releasetermin und ein kleines Geheimnis

geschrieben von Blaublut am 19.06.2019, 12:03 Uhr

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Vor gut einer Woche wurde die drängendste Frage, Cyberpunk 2077 betreffend, endlich beantwortet: Wann erscheint Cyberpunk 2077? Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen - während der Microsoft-E3-Pressekonferenz -, und sorgte für Jubel bei Presse und Anhängerschaft. Sollte nichts mehr dazwischen kommen, erscheint Cyberpunk 2077 am 16.04.2020 (wir können es nicht oft genug wiederholen).

Viele hatten dabei ursprünglich mit einem Termin im Mai 2020 gerechnet, erschien doch im Mai, vor jetzt 4 Jahren, auch das letzte Spiel von CDPR: The Witcher 3 - Wild Hunt. Nicht wenige hatten aber auch gehofft, dass es mit der Reise nach Night City in diesem Jahr noch was wird. Der April-Termin kam deshalb durchaus überraschend.

Oder doch nicht? Denn wie Lead-Quest-Designer Pawel Sasko auf Twitter mit einem Zwinkern anmerkte, bestand vielleicht doch schon vorher ein Ausblick auf den Releasetermin - um genau zu sein, schon knapp ein Jahr zuvor, im Juni 2018. Und dabei spielt die letztjährige Gameplay-Demo eine große Rolle.

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Obige Bilder enthalten Datumsangaben, die auf den ersten Blick willkürlich erscheinen, aber im aktuellen Kontext, mit dem offiziell verlautbarten Releasetermin, durchaus interessant erscheinen - wenn man sie denn ganz ernst und noch dazu als gewollt hinnimmt.

Das Abenteuer bzw. die Demo vom letzten Jahr (Ingame 2077) startet vor dem Versteck der Scavenger-Gang, einer Bande aus Leichenfledderern. V und Jackie statten diesen an einem Dienstag, den 13.04. einen Besuch ab. Soweit erstmal unspektakulär. Springt man jedoch zur nächsten Datumsangabe, wird es schon heißer. Nach der geglückten Quest, mit der Befreiung der Zielperson Sandra Dorsett, erwacht V drei Tage später in ihrem Apartment. Rechnen wir nun die drei Tage auf den 13.04. auf, so erhalten wir den 16.04.(2077). Der 16.04. markiert somit den Tag, an dem wir das erste Mal auf Night City losgelassen werden; die Scavenger-Mission sei in dem Fall als Teaser verstanden, wurden wir doch noch nicht wirklich von der Leine, und damit auf die Straße, gelassen.

Bevor ihr jetzt mit der Mistgabel ausholt, sei gesagt, dass wir bei oben genannten Hinweisen auch etwas Eigeninterpretation einfließen lassen. Und nicht nur wir können uns nicht sicher sein: Pawel Sasko hat mit seinem Tweet ausschließlich darauf aufmerksam machen wollen, dass in dieser "Gemeinsamkeit" eine wahre Absicht stecken könnte. Ob es aber wirklich so ist, oder nur Gevatter Zufall eine Rolle spielt, dass wollte man nicht kommentieren. Damit bleibt nur, dieses schöne kleine Detail als das zu nehmen, was es ist: Eines dieser ungelösten Cyberpunk 2077 - Geheimnisse, von denen es in Zukunft mit Sicherheit noch mehr geben wird.


Cyberpunk 2077: PC-Specs der Demo bekannt + Konsolenausblick + Badlands als weitere Spielwiese

geschrieben von Blaublut am 18.06.2019, 23:33 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2019_29.png

Das Cyberpunk-Karussell dreht sich immer weiter und weiter. Nachdem auf der diesjährigen E3 die Katze aus dem Sack gelassen wurde (Storytrailer, Keanu Reeves und ... Trommelwirbel ... Releasetermin), vergeht kein Tag, an dem nicht neue Infos über Cyberpunk 2077 in die Erdumlaufbahn katapultiert werden. Wie gesagt, das Karussell dreht sich immer weiter - geradezu unaufhaltsam dreht es seine Kreise. Und dieses Karussell braucht eine Menge Energie, um die ganzen, nach immer mehr lechzenden 2077-Jünger zufriedenzustellen.

Wir wissen nicht, was solch ein Karussell wirklich an Energie verbraucht (vielleicht läuft dieses ja auch mit CHOOH2), aber was wir wissen, ist, auf welcher Hardware die diesjährige (hinter verschlossenen Türen gezeigte) Gameplay-Demo lief. Zu verdanken haben wir das der Gamingsite Spieltimes, welche die genauen PC-Specs in Erfahrung bringen konnten. Der Highend-PC mit der Vorführversion von Cyberpunk 2077 bestand demnach aus folgenden Komponenten:

CPU: Intel i7-8700K mit 3,70 GHz
Grafikkarte: NVIDIA TITAN RTX
RAM: G.SKILL Ripjaws V, 2x 16 GB (3000 Mhz, CL15)
SSD: Samsung 960 PRO 512 GB M.2 PCIe
Mainboard: Asus ROG Strix Z370-I Gaming
Netzteil: Corsair SF600 600W

Damit unterscheidet sich die Demo aus 2019, von der aus 2018 (wir berichteten), in nur einem wesentlichen Punkt: Die Grafikkarte wurde ausgetauscht. Statt einer Nvidia GeForce GTX 1080 Ti, treibt nun eine Titan RTX das Gespann aus Stil und Substanz an. Da in Cyberpunk 2077 die von Nvidia geschaffene Raytracing-Technologie Anwendung findet, macht das mehr an Grafikleistung dabei durchaus Sinn. Zwar wäre auch eine GTX 1080 Ti in der Lage, die gar nicht so neue Strahlenverfolgungstechnik ordentlich auszuführen, dies würde aber nur auf Kosten der Performance geschehen und ließe sich noch dazu nicht in Echtzeit umsetzen - was schlussendlich für beeindruckendere Ergebnisse im Zusammenspiel zwischen Licht und Schatten sorgt.

Sollten sich bei euch nun Schweißperlen auf der Stirn gebildet haben, so sei euch gesagt , dass es sich bei den oben genannten Spezifikationen nicht um die finalen Hardwareanforderungen handelt. Cyberpunk 2077 befindet sich noch immer in Entwicklung, womit jederzeit Änderungen an der grundlegenden Technik vorgenommen werden können. Darüber hinaus ist sich CD Projekt Red durchaus bewusst, dass nicht jeder PC-Spieler eine Titan RTX-Grafikkarte in seinem Rechner verbaut hat (deren Preis, Stand heute, noch immer bei circa 2.700,- € liegt). Bis von offizieller Seite die finalen PC-Konfigurationen genannt werden, kann es mit Sicherheit noch einige Zeit dauern. Vor dem Jahreswechsel rechnen wir zumindest nicht damit.

Wer lieber auf der Konsole spielt, darf das natürlich auch gerne tun. Schon länger ist bekannt, das Cyberpunk 2077 auch für die aktuellen Flagschiffe von Sony und Microsoft, die PS4 (Pro) und die Xbox One (X), erscheint. Da diese aber schon einige Jahre auf dem Buckel haben, stellt sich natürlich die berechtige Frage, in welchen Grafiksphären Gamepad-affine Couchgamer schweben dürfen!? CDPR hat bereits bestätigt, dass Abstriche gegenüber der PC-Version gemacht werden müssen. Diese werden auch in Kauf genommen, denn am wichtigsten sei es, dass Cyberpunk 2077 auch auf den jetzigen Konsolen flüssig, und damit ohne spiel-beeinträchtigende Ruckler, läuft.

Wollt ihr Night City dennoch in voller Konsolen-Pracht genießen wollen, so bleibt euch nur das Warten auf etwaige Umsetzungen für PS5 und Xbox Scarlett. Bestätigt wurden diese zwar noch nicht, aber laut Miles Tost, Leveldesigner bei CDPR, soll man zumindest niemals nie sagen:

"Wer weiß, wenn die Zeit reif ist, werden wir vielleicht die Next-Gen unterstützen. Bis Cyberpunk 2077 im April 2020 erscheint, haben wir jedoch andere Dinge zu tun. Und nachdem was ich gehört habe, hat Microsoft seine neue Konsole für Ende kommenden Jahres angekündigt. Daher ist das Thema für uns aktuell kein Thema, da sich der Zeitpunkt weit hinter unserer Veröffentlichung befindet."

Egal, wo am Ende eure punkigsten Cyberträume in Erfüllung gehen - ob auf PC, PS4, PS5, Xbox One oder Scarlett -, Night City wird euch so schnell nicht loslassen. Dafür sorgt, neben interessanten Quests und allerhand Nebenbeschäftigungen, auch die offene Spielwelt. Diese erstreckt sich dabei nicht nur in die Vertikale, mit all den Wolkenkratzern und Megabuildings am Firmament, sondern bietet auch in der Horizontalen eine ganze Menge Raum zum Erkunden.

Wie Lead-Quest-Designer Pawel Sasko in einem Interview anlässlich der E3 verriet, endet das Abenteuer nicht am nächsten Ortsschild:

„Cyberpunk 2077 ist nicht nur in Night City angesiedelt. Es gibt eine Umgebung, die Badlands. Diese sind das umliegende Viertel rund um Night City. Ihr könnt die Stadt verlassen und erforschen - ein Gebiet, das nach all den Dürren und allem, was in den 50 Jahren von 2020 bis 2077 passiert ist, zerstört ist. Und ihr könnt dies erkunden, es gibt spezielle Quests, die es zu erledigen gilt, und ihr werdet dort außerdem für die Haupthandlung hingeschickt. Und es gibt noch ein paar andere Überraschungen ...“

Dabei sind die Badlands die Heimat von Nomanden, umherziehenden Gemeinschaften ohne festen Wohnsitz, denen Ehrgefühl und Familie über alles gehen und die sich nicht zu viel aus eigenem Besitz machen.

„Man könnte sie einen Stamm nennen, der in Autos lebt und die nur die Badlands durchqueren. Sie erledigen verschiedene Arbeiten für Handwerker und für Menschen in der Stadt und machen verschiedene Geschäfte - ich möchte nicht zu viel preisgeben, um die Geschichte nicht zu spoilern.“

Wem die Badlands zu staubig und endlos sind, der wird sich vielleicht über einen, mehr digitalen, Ort freuen. Als V werden wir uns nämlich auch in den Cyberspace begeben. Weniger gefährlich soll es dort aber auch nicht zugehen:

„Cyberspace ist wirklich ein gefährlicher Ort - wie ihr in der diesjährigen Demo gesehen habt, gab es mehrere Netrunner, von denen ihr Unterstützung braucht, um dorthin zu gelangen. Ihr liegt dabei in einer Badewanne gefüllt mit Eis, weil euer Körper wie ein Prozessor ist und ihr eine Menge Energie übertragt. Ihr greift bei bestimmten Story-Momenten auf den Cyberspace zu und könnt ihn in einigen Fällen erkunden."


Cyberpunk 2077: Multiplayer noch immer möglich, aber nicht zu Release

geschrieben von diego am 18.06.2019, 20:30 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2019_28.png

Noch immer hält sich CD PROJEKT RED die Möglichkeit offen, einen Multiplayer-Modus für Cyberpunk 2077 nachzuschieben. Denn glücklicherweise steht zuvorderst das Erzählen einer Geschichte im Vordergrund. Aktuell soll auch noch niemand beim Entwickler mit der Arbeit an einem Multiplayer-Modus begonnen haben. Wenn es also jemals einen geben wird, dann nach dem Release und auch nur dann, wenn CDPR die richtige Idee dafür hat.

Neu sind Berichte über einen etwaigen Multiplayer-Modus nicht. Bereits im August 2012, also nur knapp drei Monate nach der ersten Erwähnung von Cyberpunk, das damals noch ohne die Jahreszahl "2077" auskommen musste - was ihr euch übrigens hier nochmal ansehen könnt, war ein Multiplayer zumindest im Gespräch. Und das blieb er über die Jahre auch. Zuletzt berichteten wir darüber im Oktober 2018, als CD PROJEKT RED eine "langfristige Partnerschaft" mit den auf Multiplayer-Spielen spezialisierten Entwicklerstudio Digital Scapes einging.

Doch wie steht ihr zu einem etwaigen Multiplayer-Modus? Teilt uns eure Meinung in unserem Forum mit!


Cyberpunk 2077: Lieber Cyberpunk 2077 als ein The Witcher 3.5 + Spiel schon jetzt ein Topseller + Keanu Reeves über den Einfluss von Videospielen

geschrieben von diego am 18.06.2019, 12:15 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2019_33.png

Manche Fans der Witcher-Spiele haben sich nach dem Welthit "The Witcher 3: Wild Hunt" sowie der beiden famosen Addons "Hearts of Stone" sowie "Blood and Wine", die diese Bezeichnung auch tatsächlich verdient haben, sicherlich auf ein weiteres großes Witcher-RPG gefreut, obwohl CD PROJEKT RED stets beteuert hat mit dem dritten Witcher-Teil die Geschichte rund um Geralt von Riva abgeschlossen zu haben. Gleichzeitig sagte man jedoch auch stets, dass es womöglich irgendwann in der Zukunft einen weiteren Teil im Witcher-Universum geben könnte. Diesem etwaigen Spiel würden dann auch das Wissen und die Erfahrungen zugutekommen, die man während der Entwicklung von Cyberpunk 2077 gesammelt habe.

Warum CDPR nun aber dennoch Cyberpunk 2077 einem weiteren Witcher-RPG vorzog, liegt Marcin Iwiński zufolge auch in der größeren Herausforderung und dass der Entwickler eben keine Fließbandfabrik sei. Man behandle Spiele wie Kunst und wolle sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Betrachtet man nun die Historie des Entwicklers und führt sich vor Augen, wie weit diese immer neuen Herausforderungen in Form von vemeintlich nicht umsetzbaren Spielen den Entwickler gebracht haben, ist man geneigt, den Aussagen Iwińskis wohlwollend zuzustimmen. Der daraus resultierende große Vertrauenvorschuss der Spieler, schlägt sich bereits jetzt - knapp 10 Monate vor der Veröffentlichung - in Ausverkäufen der Collector's Edtition sowie Spitzenplatzierungen in den Verkaufscharts verschiedener Plattformen, wie beispielsweise bei Steam, nieder. Auch auf den Quasi-Vorgänger The Witcher 3 hat das positive Auswirkungen, steht es doch sowohl auf Steam als auch auf GOG.com, dank laufender Rabattaktionen, ebenfalls weit oben in der Gunst der Käufer.

Die Fanliebe geht sogar so weit, dass die äußerst schicken und leider nur an Pressevertreter ausgegebenen Cyberpunk-Jacken zu horrenden Preisen bei ebay gehandelt werden. Ganz ähnlich also wie bei den Statuen aus dem vergangenen Jahr. Seitdem hat sich aber einiges getan und CDPR hat seinen eigenen Merchandise-Store eröffnet, für den, so verspricht es Rafal Jaki auf Twitter, eine "ähnliche Version" der Jacke geplant sei. Zum Preis konnte er sich zwar noch nicht äußern, aber er würde in keinen Fall in ähnlichen Sphären wie die aktuell auf ebay gehandelten Jacken liegen (400 US$).

Keanu Reeves, der - nach unserer Hauptfigur V - die meisten Dialoge im Spiel haben wird (wir berichteten), sprach während der E3 hingegen mit BBC über die allgemeine Akzeptanz von Computer- und Videospielen. Das Auftreten von Mainstream-Filmstars in Spielen würden diesen jedoch keine höhere Akzeptanz oder Berechtigung verleihen. Vielmehr ist Reeves der Ansicht, dass Videospiele solch eine Legitimation gar nicht nötig hätten und vielmehr Hollywood bei der Gaming-Industrie bestimmte Techniken abgekupfert hätte. Verwunderlich wäre das nicht, schließlich überragt der Gesamtumsatz der Gaming-Industrie den der klassischen Medien (Musik und Film) bereits seit Jahren teils massiv.


Cyberpunk 2077: Keine fliegenden Autos, aber Schwimmflügel + Plötze als Auto + mehrere Enden und ein Fotomodus + große Worte vom Questdesigner

geschrieben von Blaublut am 17.06.2019, 21:26 Uhr

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"Hoch droben, im Himmel, da geht die Lutzi ab!" Diese Binsenweisheit trifft, zumindest teilweise, auch auf Cyberpunk 2077 zu. Denn wie CD Projekt Red auf der E3 verriet, wird man sich durchaus in die Lüfte begeben können. Dies geschieht aber etwas anders, als man es aus den meisten Open-World-Spielen gewohnt ist. Lead Quest Designer Pawel Sasko erklärte dazu in einem Interview: "Es gibt fliegende Autos, die zu den Story-Elementen zählen. Es gibt also Momente, in denen V in einem fliegenden Fahrzeug sitzt. Aber die sind immer Storyfixiert. Ihr könnt nicht selbst über die Stadt fliegen."

Für genügend PS unter dem Cyberhintern wird dennoch gesorgt sein, stehen dem Spieler doch eine große Auswahl an Autos und Motorrädern zur Verfügung. Bestätigt wurde bereits das Quadra-V-Tech-Car aus der ersten Gameplay-Demo von 2018, sowie ein an Akira angelehntes rotes Motorbike, mit welchem man, wie übrigens mit allen Bodenfahrzeugen, sogar Rennen mit mehreren KI-Teilnehmern fahren können wird.

Und wie sagt man dabei so schön: Der Letzte geht baden - was in Cyberpunk 2077 jedoch nicht den sicheren Bildschirmtod bedeutet. So wird man sogar schwimmen können. Damit teilt sich V eine Eigenschaft mit seinem Hausfreund Geralt aus der Witcher-Trilogie. Neben Wellen und der ein oder anderen Meeresschildkröte (nicht bestätigt), können dabei sogar Boote den Weg des Spielers kreuzen, wie Pavel Sasko ergänzte: "Es gibt Boote im Spiel; es gibt ein paar Story-Elemente rund um die Boote". Steuern können, soll man die aber nicht.

Sollte man am Ende des Tages dann doch mal zu sehr im trüben fischen - und dabei sein geliebtes Vehikel aus den Augen verlieren -, so muss man sich zumindest nicht auf eine langwierige Suche begeben. Wie VG24/7 berichtet, wird man sich ein Vorbild an Geralt und Plötze nehmen können: Der eine pfeift, der andere gehorcht. Pawel Sasko wusste auch hierüber etwas zu erzählen: "Es ist genau wie mit Plötze. Dadurch, dass die Autos mit einer AI bestückt sind, kannst du sie rufen und sie werden zu dir kommen. Du kannst sehen, wie dein Auto kommt; sehen, wie dein Motorrad kommt. Du kannst es überall stehen lassen, ruf es einfach und die AI wird dafür sorgen, dass es zu dir kommt. Es fährt vor und wartet auf dich." Wichtig ist nur, dass es sich bei dem Fahrzeug um das Hauptauto bzw. -motorrad handelt. Man wird zwar viele davon besitzen können, aber nur eines kann so markiert werden, dass es auch auf Befehle des Spielers hört.

Damit man sich und seinen Fuhrpark auch richtig in Szene setzen kann, wird intern bei CDPR über einen Fotomodus nachgedacht. Die Entscheidung ist zwar noch nicht final getroffen, aber wir rechnen fest damit, dass spätestens per DLC ein solcher Modus Einzug ins Spiel hält.

Schnappschüsse dürften dann auch im zweiten Anlauf funktionieren. So soll Cyberpunk 2077 einen hohen Wiederspielwert vorzuweisen haben und über mehrere Enden verfügen - The Witcher 3 lässt auch hier grüßen. Im Hexerabenteuer führten eure Entscheidungen dazu, dass das Ende mal positiver, mal negativer ausfiel. Es würde uns nicht wundern, wenn man in 2077 dafür sorgen könnte, dass Rockerboy Johnny Silverhand endgültig eine Erinnerung in den Köpfen der Bewohner Night Citys bleibt - ohne Happy End.

Bis zum tragischen, bitteren oder doch eher hoffnungsvollen Ende, soll es aber laut Pawel Sasko auch viele herzerwärmende Momente geben: "Glaubt mir, was wir hier machen - wir werden euch damit zum Weinen bringen, es gibt keinen anderen Weg. Wir werden alles tun, um den Spieler zu schnappen und ihn am Bildschirm festzuhalten. Ich denke es wird Freude und Tränen geben, und es wird gelacht, aber Ärger wird es ebenfalls geben. Wir werden euch all das geben, denn das ist es, was wir tun. Das ist eines meiner Hauptziele. Ich möchte die Spieler bewegen, so als würden sie es fühlen können, wenn wir sie abholen."


Cyberpunk 2077: Kein Housing, dafür wird es aber persönlich

geschrieben von Blaublut am 16.06.2019, 23:21 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2019_toughguy_s.jpg

Vor ziemlich genau einem Jahr, war das World Wide Web vollauf damit beschäftigt, jeden noch so kleinen Infoschnippsel betreffend der ersten 48-minütigen Gameplay-Demo auszuwerten. Es wurde viel analysiert und noch mehr hinterfragt. Das Interesse war geweckt und der Hypetrain nahm langsam, aber sicher, an Fahrt auf.

Viele Fragen wurden gestellt und auf viele dieser Fragen gab es auch eine Antwort. So antwortete CD Projekt Red einem Journalisten auf die Frage, ob es denn möglich sei, dass man sich mehrere Häuser aneignen kann: "Ja, Housing sei eine Option in Cyberpunk 2077. Man wird neue Apartments kaufen oder freischalten können."

Viel Meerwasser ist seit dieser Aussage an die digitale Küste Night Citys geschwappt. Viele Änderungen wurden im Laufe der Zeit am Spiel vorgenommen und eine dieser Änderungen betraf auch das Housing. So soll der Spieler jetzt doch nur ein einziges Apartment beziehen dürfen. Dieses ist vom Spiel vorgegeben - kann also, anders als z.B. in GTA 5, nicht aus mehreren Grundstücken ausgewählt werden - und lässt sich darüber hinaus auch nicht nach eigenem Gusto dekorieren und aufhübschen. Immerhin wird man genug Platz für seinen Fuhrpark haben.

Kasia Redesuik dazu: "V wird nur ein Apartment haben und auch dort bleiben. Du hast eine Wohnung und kannst verschiedene Fahrzeuge in deine Garage stellen. Aber es gibt leider keine Möglichkeit, deine Wohnung zu dekorieren."

Dies mag nun ein kleiner Wermutstropfen für all die Sims unter den Spielern sein, empfinden viele ein solches Feature doch als Immersionsfördernd in einer Open World wie sie Cyberpunk 2077 bietet. Trotzdem bleibt festzuhalten: Entscheidungen sind immer noch ein wichtiger Baustein, sowohl innerhalb einer Quest, als auch wenn es darum geht, einen für sich persönlich passenden Spielstil zu finden.

Wenn man schon nicht seine vier Wände pimpen kann, dann aber zumindest seinen Körper: "Man kann seine Cyberware upgraden. Ein gutes Beispiel wäre, wenn du zum Ripperdoc gehen und dein Bein durch eine künstliche Prothese ersetzen würdest. Diese kann man dann upgraden, sodass du zum Beispiel höher springen oder leiser landen kannst."

Aber damit man sich nicht falsch versteht: Unser V ist kein Superheld, und auch keiner von der Stange. Anders als von vor einem Jahr, kann er sich nun nicht mal mehr einen Kindheitshelden im Charaktereditor aussuchen (auch hier drehte sich das Entwicklungsrad im Laufe des letzten Jahres unaufhaltsam weiter.) Das Johnny Silverhand eine größere Rolle spielt, das haben wir bereits in der letzten News festgestellt. Wie es aber um Saburo Arasaka und Morgan Blackhand steht - immerhin zwei der wichtigsten Figuren in der Vorlage Cyberpunk 2020 -, darüber schweigt sich CDPR noch aus.

Wie persönlich die Geschichte wird, darüber hat Miles Tost, deutscher Leveldesigner bei CD Projekt Red, mit der Gamestar gesprochen:

"Cyberpunk als Genre ist für uns eines, in dem es für den Spieler nicht darum geht, die Welt zu retten. Es ist wichtig, dass wir diese Punk-Charakteristik drin haben. Es ist der Spieler gegen das System. In unserer Story geht es für den Hauptcharakter nicht darum, größere Ziele zu erreichen, die Welt zu retten oder dergleichen.

In unserer Story geht es mehr oder weniger darum, sich selber zu retten. Man wird in Ereignisse verwickelt, die man teilweise gar nicht richtig kontrollieren kann. Man versucht einfach, sein eigenes Überleben zu garantieren. Dabei stehen einem nicht nur große Konzerne oder andere NPCs im Weg, sondern auch die Stadt selbst."

Wir sollen unsere eigene Geschichte schreiben und uns einen eigenen Namen machen. Wie wir das anstellen, dass bleibt am Ende ganz uns selbst überlassen. Denn wir sind V - und V, dass sind wir.


Cyberpunk 2077: Geschlechterwahl und eine hitzige Kontroverse + Keanu Reeves' Rolle im Spiel + weitere Bilder aus der Gameplay-Demo

geschrieben von Blaublut am 16.06.2019, 20:25 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2019_thereheis_s.jpg

Vor einer Woche setzte sich die Cyberpunk-Lawine nach einer, so schien es, endlosen Zeit wieder in Bewegung. Die E3 startete mit einem Paukenschlag, als CD Projekt Red auf der Microsoft Pressekonferenz nicht nur einen neuen Trailer vorstellte, endlich mit einem Releasetermin rausrückte (16.04.2020), sondern zusätzlich auch noch Keanu Reeves als prominenten "Gast"-Star präsentierte. Die Welt war fortan im "Breathtaking"-Fieber und wir um einige Infos reicher.

Der Hollywood-Star, bekannt für seine Rolle als Neo in der Matrix-Trilogie und seinen Einsatz für das Gerechte als John Wick - und ja, auch als der Fortnite-Typ, liebe Kids -, bekleidet in Cyberpunk 2077 nichts weniger als die Rolle des Rockerboys Johnny Silverhand. Ihr fragt euch, wer Johnny Silverhand ist? An dieser Stelle sei R.Talsorian Games und das Cyberpunk 2020 - Regelbuch zitiert: "Johnny ist ein Veteran des mittelamerikanischen Krieges, aber heute (Anm.: 2020) ist er ein Rockster, Kopf einer Top-Band namens "Samurai". Er ist bekannt für seine musikalischen Fähigkeiten, seine starken Songs (Anm.: Chippin' In) und eine ganze Reihe von total kaputten Beziehungen." Zitat Ende. Letzteres bezieht sich dabei u.a. auf die Beziehung zur (ehemaligen) Matrixhexe Alt Cunnigham, die, wie wir seit kurzem auch wissen, einen Auftritt in Cyberpunk 2077 haben wird. Dort soll sie sogar die einzige Person sein, die wissen könnte, was es mit ihrem Ex-Boyfriend Johnny Silverhand, im Jahr 2077, wirklich auf sich hat. Denn soviel steht fest: Johnny ist eigentlich bereits tot - gestorben bei einem letzten Ritt im Jahr 2076 -, und nur mehr eine Erinnerung, für die einen, und ein imaginärer Freund, für unseren Protagonisten. Das flackern seines Körpers im E3-Trailer warf bereits dahin gehend Fragen auf, später wurde es dann auch von offizieller Seite bestätigt: Johnny Silverhand existiert nur im Kopf unser Spielfigur - vorerst zumindest.

Wir dürfen gespannt sein, was es mit Silverhand tatsächlich auf sich hat. Mit Gewissheit sagen können wir nur, dass Keanu Reeves, und damit Johnny Silverhand, die zweit meisten Dialoge im Spiel hat. Dies wurde während eines Interviews bestätigt. Marcin Iwinski, Studioleiter bei CD Projekt Red dazu: "Ich glaube, er liegt an der zweiten Stelle hinsichtlich des eingesprochenen Textes". 15 Tage soll er in der Aufnahmebox verbracht haben. Mehr Text soll nur unser Protagonist V haben.

Solltet ihr noch mehr über den Rockerboy wissen oder euch über das Hier und Wieder der möglichen Storyline austauschen wollen, so besucht unser Forum, wo ihr euch gerne an der betreffenden Diskussion beteiligen dürft.

Eine weitere Diskussion kam während der E3-Messe auf, als die Entwickler einen Screenshot aus dem Spiel hochluden, welcher eigentlich nur zur Veranschaulichung der Raytracing-Technik gedacht war (wir berichteten), aber dann doch höhere Wellen schlug, als beabsichtigt war. Auf diesem Screenshot ist ein Plakat mit einer Person abgebildet, die eindeutig als Frau auszumachen ist - zumindest aus der Distanz. Geht man jedoch näher in die Betrachtung, stellt sich heraus, dass die Frau einen Penis unter dem Einteiler verbirgt und somit einen Transgender darstellt. Die Kontroverse nahm schnell an Fahrt auf, CDPR musste sich in der Folge geschmacklose Kommentare darüber gefallen lassen, dass sie doch alles zu stark übersexualisieren und einfach falsch an das Thema herangehen würden.

Die Wogen glätten konnte Kasia Redesiuk, Art-Director des Spiels, welche gegenüber Polygon erklärte, dass das Werbebanner nicht gegen Transgender-Personen abzielte, sondern, dass der Körper innerhalb des Cyberpunk-Universums aus Unternehmensinteressen eines dystopischen und fiktiven Megakonzerns in übertriebener Sexualisierung genutzt wird.

Sie führte aus: "Hypersexualisierung ist überall sichtbar und in unseren Ingame-Werbungen gibt es viele Beispiele von hypersexualisierten Frauen, hypersexualisierten Männern und hypersexualisierten Menschen dazwischen. Das alles soll zeigen, dass die Hypersexualisierung in der Werbung einfach schrecklich ist. Es war eine bewusste Entscheidung von unserer Seite, das in dieser Welt so zu zeigen - eine Welt, in der man ein Cyberpunk ist, eine Person, die gegen Unternehmen kämpft. Das ist es, gegen das man ankämpft." Kasia Redusiuk findet sogar Gefallen an der von ihr geschaffenen Kunst: "Ich denke, dass sexy Körper sexy sind. Ich sage völlig offen: Ich liebe weibliche Körper. Ich liebe männliche Körper. Ich liebe Körper, die dazwischen liegen. So bin ich. Allerdings hasse ich es, wenn es kommerziell genutzt wird. Und genau das wollen wir damit zeigen, indem wir vor Augen führen, wie große Unternehmen die Körper der Menschen gegen sie verwenden."

Zum Thema passend, wurde noch einmal bestätigt, dass ihr euch bei der Charaktererstellung in Cyberpunk 2077 zwischen männlichen, weiblichen und diversen Charakteren entscheiden werden könnt. Wer als Mann eine Romanze mit einem anderen Mann eingehen möchte, der kann dies gerne tun - genauso wird es aber auch möglich sein, sich in die Rolle eines Transgenders zu begeben. Die Wahl wird schlussendlich alleine beim Spieler, und damit bei euch liegen.

Zum Schluss weise ich auf unsere Bildergalerie hin, wo es ab sofort einen neuen Packen an Auszügen aus der, auf der E3 hinter verschlossenen Türen, präsentierten Demo gibt.


Cyberpunk 2077: Kurzer Zwischenstand - Vier Trailer + Standard- und Collector's Edition + Spielen als Pazifist möglich + Partnerschaft mit NVIDIA

geschrieben von diego am 11.06.2019, 23:16 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2019_01_s.png

Die E3 ist noch nicht vorbei, aber CD PROJEKT RED hat schon wieder allen die Show gestohlen. Spätestens als Keanu "breathtaking" Reeves die Bühne betrat und den kurzen Gameplay-Teaser mit dem Veröffentlichungsdatum ankündigte, war es um die Zuschauer sowie die Netzgemeinde geschehen. Just dieser kurze Gameplay-Teaser ist nun auch endlich einzeln über YouTube verfügbar, sodass man ihn sich noch einmal ganz in Ruhe zu Gemüte führen kann – am besten natürlich direkt in unserer Video-Datenbank, in der ihr diese und alle anderen bislang veröffentlichten Videos zu Cyberpunk 2077 findet. Also schaut rein!

Damit hat CDPR zu dieser E3 bislang ganze vier Trailer zu Cyberpunk 2077 veröffentlicht, wovon zwei jedoch die Vorstellung der Collector's Edition bzw. der Standard Edition darstellen. Der dritte im Bunde ist der längere vorgerenderte Cinematic-Trailer und schließlich haben wir da natürlich noch den eingangs erwähnten kurzen Gameplay-Teaser, der mutmaßlich einen kurzen Ausschnitt dessen zeigt, was Pressevertreter hinter verschlossenen Türen von CDPR live vorgespielt bekommen.

Derzeit ist über Amazon.de nur noch die Collector's Edition für die Xbox One zu bekommen, da die CE-Versionen für den PC und die PlayStation 4 längst vergriffen sind. Wir haben jedoch nachgefragt und von CDPR die Bestätigung bekommen, dass weitere Collector's Editions bei "anderen Händlern" [Media Markt, Saturn und GameStop] folgen sollen (s. dazu auch diesen Tweet). Weiterhin wird es in den USA - entgegen des ursprünglichen Plans - nun doch auch physische Versionen für den PC geben (s. Tweet), nachdem der Aufschrei zunächst groß war, als CDPR verkündete die PC-Version nur digital verfügbar machen zu wollen.

CDPR verriet der PC Gamer außerdem, dass man Cyberpunk 2077 komplett durchspielen könne, ohne auch nur einen Gegner ums Eck bringen zu müssen, was natürlich alle Pazifisten unter uns freuen dürfte. Schließlich kann solch eine Möglichkeit die Herausforderung das Spiel zu beenden noch weiter steigern. Die Entscheidung dafür sei aufgrund von Fan-Feedback sowie Umfragekarten zur letztjährigen E3 getroffen worden - ursprünglich sollte es nur die tödliche Vorgehensweise geben. Dazu können wir nur sagen: Sehr gute Entscheidung!

In guter Videospieltradition werden Spieler nun die Möglichkeit haben hinter Gegner zu schleichen und sie entweder töten oder nur bewusstlos zu schlagen. Es wird auch die Möglichkeit geben die Umgebung miteinzubeziehen und so nahestehende Gegenstände für den eigenen Vorteil zu nutzen.

Außerdem gibt es zahlreiche Hacking-Fertigkeiten, mit denen eine heimliche, passivere Spielweise möglich ist. Wir können Kameras ausschalten, Viren in gegnerische Implantate hochladen, um sie aus der Ferne zu deaktivieren oder uns in Umgebungsobjekte hacken. Da nahezu alles mit einem Netzwerk verbunden ist, können wir uns beispielsweise in einen Getränkeautomaten einklinken, der dann Getränke ausgibt und damit Gegner ablenkt.

Auch setzt CDPR die Partnerschaft mit Grafikkartenhersteller NVIDIA fort, nachdem man ja bereits bei The Witcher 3: Wild Hunt auf besondere Effekte wie realistisches Haar und Fell durch NVIDIAs Hairworks zurückgegriffen hatte. Dieses Mal wird jedoch - das aktuell nur durch NVIDIAS RTX-Grafikkarten einigermaßen vernünftig nutzbare - (Echtzeit-)Ray Tracing in Cyberpunk 2077 Einzug halten, das für eine realistische Beleuchtung und Reflektionen sorgen soll (s. dazu auch die Tweets von NVIDIA und CDPR CD PROJEKT RED).

Quelle der Screenshots ist NVIDIA (s. unten):
https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2019_42.jpg https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2019_43.jpg


Cyberpunk 2077: CD PROJEKT RED gibt Releasetermin bekannt + Keanu Reeves bekleidet tragende Rolle im Spiel + vorbestellbar

geschrieben von diego am 09.06.2019, 22:27 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/e3_2019_keanu_reeves_s.jpg

Zwar hat es nicht bis ins Jahr 2077 gedauert, aber der Witcher-Entwickler CD PROJEKT RED hat sich seit der ersten Erwähnung von Cyberpunk im Mai 2012, das damals noch ohne den Jahreszusatz "2077" auskommen musste, dann doch sehr viel Zeit gelassen. Nun ist es aber endlich soweit!

Auf der E3-Pressekonferenz von Microsoft, verkündete CD PROJEKT RED jetzt den Releasetermin von Cyberpunk 2077: 16.04.2020

Das Video mit dem Releasetermin wurde zudem von niemand geringerem als Hollywood-Star Keanu Reeves angekündigt, der als legendärer Rockerboy Johnny Silverhand auch eine tragende Rolle im Spiel einnehmen wird. Doch damit nicht genug. Keanu Reeves wird nicht nur im Spiel auftreten, sondern zumindest im englischen Original auch seinem Charakter die Stimme leihen und sogar selbst die Motion-Capture-Aufnahmen beisteuern.

Doch nun genug der vielen Worte. Genießt einfach den neuen Trailer:

Weiterhin haben sich die geleakten Bilder der Standard- und Collector's Edition des Spiels doch nicht als Fake, sondern als authentisch herausgestellt. Während die Collector's Edition noch nicht vorbestellt werden kann, könnt ihr das Spiel auf PC, PlayStation 4 und Xbox One bereits vorbestellen.

Die Standard-Edition wird folgende Inhalte bieten:

  • Hülle mit Spieldiscs
  • Hülle mit Spielcode und Soundtrack-CDs (PC)
  • Wendecover
  • Weltkompendium mit Details zu Setting und Hintergrundgeschichte des Spiels
  • Postkarten aus Night City
  • Karte von Night City
  • Aufkleber

Enthaltene digitale Boni:

  • Soundtrack zum Spiel
  • Art-Booklet mit einer Auswahl von Artworks aus dem Spiel
  • „Cyberpunk 2020“-Quellensammlung
  • Bildschirmhintergründe für Desktop und Mobilgeräte

Die Collector's Edition wird folgende Inhalte bieten:

  • „Collector’s Edition“-Box
  • Hülle mit Spieldiscs (PS4/Xbox One)
  • Hülle mit Spielcode und Soundtrack-CDs (PC)
  • Wendecover
  • Sammler-SteelBook®
  • 25 cm hohe Figur von V, der Hauptfigur des Spiels, in Aktion
  • Gebundenes Artbook
  • Metallanstecker-Set
  • „Quadra VTech“-Metallschlüsselanhänger
  • Eine kommentierte Ausgabe des „Night City-Reiseführers“, versiegelt in einer NCPD-Asservatentüte
  • Gestickte Aufnäher
  • Weltkompendium mit Details zu Setting und Hintergrundgeschichte des Spiels
  • Postkarten aus Night City
  • Karte von Night City
  • Stickerbomb-Set

Enthaltene digitale Boni:

  • Soundtrack zum Spiel
  • Art-Booklet mit einer Auswahl von Artworks aus dem Spiel
  • „Cyberpunk 2020“-Quellensammlung
  • Bildschirmhintergründe für Desktop und Mobilgeräte

Cyberpunk 2077: UPDATE - Leak: Mögliche Aufmachung und Inhalt der polnischen Ausgabe

geschrieben von foobar am 09.06.2019, 22:26 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2018_22_s.jpg

UPDATE #2 (09.06.2019):
Wie die E3-Pressekonferenz von Microsoft bestätigt hat, handelt es sich bei den vermeintlichen Leaks doch nicht um Fakes, sondern um authentische Bilder der beiden Versionen des Spiels (s. dazu auch diese News für Details).

UPDATE (09.06.2019):
Inzwischen hat sich die Meldung über den vermeintlichen Leak der Standard-Retail-Version als Ente herausgestellt, wie der User Patricio Alfaro auf Twitter zu berichten weiß. Nichtsdestotrotz erscheinen uns die Inhalte des Leaks keineswegs abwegig, im Gegenteil. Erinnern wir uns an The Witcher 3: Wild Hunt zurück, wusste bereits die normale im Laden erhältliche Version mit vergleichsweise vielen Zugaben zu punkten (wir berichteten). So wartete man neben dem obligatorischen Spiel nicht nur mit kleineren Goodies wie Stickern, sondern auch mit einer Weltkarte, dem Soundtrack auf CD und einem Kompendium über die Welt der Hexer auf.

Ursprüngliche News (08.06.2019):
Während offizielle Ankündigungen noch ausstehen und die E3 mit Spannung erwartet wird, hat ein User namens "Vestan" im Resetera-Forum ein Bild gepostet, welches er von einem Freund erhalten haben will und das angeblich die Aufmachung und den Inhalt der polnischen Ausgabe von Cyberpunk 2077 zeigt. In Polen kümmert sich ja CD Projekt selbst um die Distribution des Spiels.

Zu sehen sind neben den DVD-Hüllen auch eine Karte, Aufkleber, eine Postkarte von Night City und ein Kompendium zur Spielwelt. Als digitale Inhalte werden das Handbuch zum Pen-and-Paper-Rollenspiel, ein kleines Artbuch und der Soundtrack erwähnt.

Die Ausstattung scheint üppig für eine Standard-Edition, andererseits ist dies für CD Projekt nicht untypisch und war beim Witcher 3 vergleichbar. Dennoch berichten einige Medien, es handele sich um die Special Edition (zum Beispiel PlayM). Doch Vestan schreibt, es handele sich seiner Ansicht nach um die Standard-Ausgabe. Er weist ferner darauf hin, dass das "2020" im polnischen Text auf der Grafik nicht für den Release stehe, sondern für das o.g. PnP-Handbuch.


Cyberpunk 2077: Gerücht: Release in 2019 unrealistisch

geschrieben von foobar am 04.06.2019, 21:50 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2018_21_s.jpg

Eine der beliebtesten Aktivitäten an populären, aber noch nicht veröffentlichten Spielen ist die fortwährende Spekulation über deren Releasedatum. Während ein offizieller Termin nach wie vor aussteht, dreht die Gerüchteküche also schon mal fröhlich die nächste Runde.

Diesmal vermeldet der Kotaku-Redakteur Jason Schreier auf Twitter unter Berufung auf drei Quellen, dass CDPR eine Veröffentlichung in 2019 anvisiert hatte. Dies sei aber innerhalb des Studios als zu unrealistisch angesehen worden. Schreier vermutet deshalb, dass entweder gleich ein Release für das erste Halbjahr von 2020 angekündigt wird. Oder dass man auf der E3 noch 2019 ankündigen, diesen Termin aber dann später auf 2020 verschieben werde.

Einerseits soll Schreier für gewöhnlich gut informiert sein und es gab bereits Hinweise, dass ein Release in 2019 zumindest mal angedacht war (wir berichteten). Andererseits wollten andere, vermeintlich ebenfalls gut informierte Kreise die Veröffentlichung des Spiels auch einmal auf spätestens 2016 terminiert wissen. Es dürfte keinen Leser, der mit dem üblicherweise strikt vorwärts verlaufenden Zeitstrom ansatzweise vertraut ist, überraschen, dass dies inzwischen von der Realität widerlegt wurde.

Weiterführende Links: Kommentare (0)

Cyberpunk 2077: E3 2019 - Stellt CD PROJEKT RED neben Cyberpunk 2077 ein weiteres Spiel vor?

geschrieben von diego am 01.06.2019, 19:14 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2018_07_s.jpg

Laut Aussagen von CFO Piotr Nielubowicz, könnte CD PROJEKT RED neben Cyberpunk 2077 ein weiteres Spiel auf der E3 2019 vorstellen. Und wir erinnern uns: Gemäß den letzten Investorenkonferenzen des Entwicklers, soll bis 2021 tatsächlich ein weiterer bislang unangekündigter Triple-A-Titel erscheinen. Mehr Details fehlen bislang jedoch.

Die Mannschaft habe "ein spannendes Line-Up" für die E3 geplant. Es liegt also durchaus im Bereich des Möglichen, würde CDPR diesen weiteren in Entwicklung befindlichen Triple-A-Titel der Öffentlichkeit präsentieren.

Als bestätigt gilt bislang nur, dass die Entwicklung von Cyberpunk 2077 mit aktuell über 400 Entwicklern auf Hochtouren läuft und CDPR auf der diesjährigen E3 erstmals auch im öffentlich zugänglichen Bereich neues Material zu Cyberpunk 2077 zeigen will, das sich allerdings vom Pressematerial unterscheiden soll. Schon vor Wochen wurde die Messe gar als das wichtigste Event in der Geschichte des Studios bezeichnet.


Cyberpunk 2077: Kein Mod-Support zum Release

geschrieben von foobar am 28.05.2019, 15:15 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2018_02_s.jpg

Wie Marcin Momot, seines Zeichens "Community Lead" bei CD Projekt RED, gestern im offiziellen CDPR-Forum verkündete, wird Cyberpunk 2077 zumindest zum Release-Zeitpunkt keinen Support für Mods beeinhalten.

Auf die Frage nach Mod-Support antwortete er, man habe aktuell keine Pläne dazu, die man teilen könne. Man würde es begrüßen, die Modding-Community in der Zukunft zu unterstützen, wolle sich aber aktuell auf die Fertigstellung und Veröffentlichung des Spiels konzentrieren.

Während es einerseits nachvollziehbar ist, dass man sich nicht verzetteln möchte, so gibt es andererseits zu denken, dass offenbar nicht mal entsprechende Pläne existieren. Wenn man Mods von Anfang an mit einplant (selbst, wenn die nötigen Werkzeuge vielleicht erst nachträglich geliefert werden), dann trifft man bereits während der Entwicklung andere Entscheidungen. Woraus sich ganz andere Strukturen im fertigen Projekt ergeben. Dann setzt vielleicht eher auf modulare Datenformate und dedizierte Schnittstellen, bei denen es später leicht fällt, nachträglich Inhalte konfliktfrei anflanschen zu können. Dann benutzt man eventuell offene Standards, für die bereits kostenlose Werkzeuge existieren. Dann achtet man darauf, dass interne Begrenzungen in der Engine so gesetzt werden, dass auch für durch Mods nachgelieferte Inhalte noch Luft nach oben ist. Und so weiter. Viele Kleinigkeiten, die in dem konkreten Moment nicht viel Zeit kosten, aber Moddern später das Leben unheimlich erleichtern werden.

Macht man sich hingegen bei der Entwicklung überhaupt keine Gedanken zum Thema Mods (wie es hier der Fall zu sein scheint), besteht immer die Gefahr, dass das fertige Spiel zu einem monolithischen, verplombten Block wird, an welchem sich die Modder dann später mit allem, was über die einfachsten Sachen hinaus geht, die Zähne ausbeißen werden. Nicht aus Bosheit der Entwickler, sondern einfach als Konsequenz aus der Tatsache, dass es den jeweiligen Programmierern mit ihren Deadlines im Nacken vielleicht schneller erscheint, Dinge einfach fest zu verdrahten. Und seien wir ehrlich: Niemand bei CD Projekt wird später das Geld für den Riesenaufwand, solche gewachsenen Strukturen nachträglich aufzubrechen und mod-freundlich umzubauen, auf den Tisch legen wollen.

Als Fazit kann man festhalten: Mods werden kommen, egal, was CDPR macht. Wann, wie viele und ob es lediglich reine Texturmods sein werden, oder auch komplexe Änderungen am Gameplay oder der Welt - das wird davon abhängen, wie leicht es die Modder haben werden, sich in die vorhandene Infrastruktur einzuklinken. Und hier sieht es aktuell danach aus, dass man eben Glück haben muss. Explizit vorgesehen scheint es jedenfalls nicht zu sein. Schade.


Cyberpunk 2077: Infos zur E3 und interne Probleme bei CDPR

geschrieben von foobar am 25.05.2019, 16:00 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_news_32_s.jpg

Nun, wo Cyberpunk 2077 langsam auf die Zielgerade einbiegt, mehren sich die Berichte zu Schwierigkeiten bei der Entwicklung des Spiels. Wirklich neu sind diese Meldungen nicht, bereits im Oktober 2017 berichteten wir über Beschwerden von Mitarbeitern bezüglich der Personalpolitik von CD Projekt Red. Crunch, wie man eine Phase mit teilweise erheblichen Überstunden zur fristgerechten Fertigstellung eines Projekts in der Entwicklerszene nennt, war offenbar schon bei der Witcher-Serie ein Problem. Dieses Mal hätten sich vier ehemalige Mitarbeiter bei der Webseite Kotaku nach deren Bericht über chaotische Zustände bei der Entwicklung des BioWare-Spiels "Anthem" gemeldet und vorgetragen, ähnliches in Warschau beobachtet zu haben. In einem Interview mit den Vorwürfen konfrontiert, erwiderte CDP-Mitbegründer Marcin Iwiński, dass man sich um faire Arbeitsbedingungen bemühe. Die Überstunden würden ordentlich vergütet (150% des Regelgehalts für Nachtarbeit, 200% für Wochenenden) und wären freiwillig. Die Firma würde lediglich darum bitten, dass die Mitarbeiter länger arbeiten, aber gezwungen würde niemand.

Allerdings kann Geld natürlich keine Gesundheit ersetzen und die Löhne in Polen sind ohnehin niedriger, so dass man auch vom doppelten Grundgehalt nicht reich werden wird. Ebenfalls werden sich die Mitarbeiter die Frage stellen: Wer wird nach Abschluss des Projekts für das nächste übernommen und wer nicht? Derjenige, der die "freiwilligen" Überstunden geleistet hat? Oder der andere?

Zudem, so rechtfertigt sich die Führungsriege bei CDPR, herrsche ja während der meisten Zeit, die so ein Projekt dauert, kein Crunch. Lediglich kurz vor Release oder Messen wie der kommenden E3 würde man "crunchen". Auf die Idee, dass die Mitarbeiter doch eine Gewerkschaft zur Durchsetzung ihrer Interessen gründen könnten, reagiert man allerdings eher zurückhaltend.

Gerüchte, das Studio stecke in finanziellen Schwierigkeit, verneint Iwiński. Man habe eine gut gefüllte Kriegskasse.

Apropos E3. Diese findet im Juni wieder mal in Los Angeles statt und CD Projekt wird dort auch vertreten sein. Unbestätigten Gerüchten zufolge will man dort einen neuen Trailer und das anvisierte Release-Datum veröffentlichen. Wie Marcin Momot (Global Community Lead) auf Twitter vermeldete, werde es aber keine spielbare Demo geben. Lediglich eine Vorführung, bei der CDPR-Mitarbeiter das Spiel präsentieren werden. Zudem bestätigte Momot, ebenfalls via Twitter, es werde zwei unterschiedliche Präsentationen des Spiels geben. Eine werde öffentlich präsentiert, die andere wieder nur hinter verschlossenen Türen. Worin sie sich unterscheiden, ließ Momot jedoch offen.


GOG.com: GOG GALAXY 2.0: Alle Spiele und Freunde (von PC und Konsole) an einem Ort

geschrieben von diego am 22.05.2019, 22:32 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/gog_galaxy_2.0_s.png

Wer kennt es nicht? Mittlerweile müssen wir mit unzähligen verschiedenen Konten unterschiedlicher Dienstleister hantieren, um unsere gekauften Inhalte zu nutzen. Dabei spielt es nicht mal eine Rolle, ob es um Filme und Serien oder eben Videospiele geht.

GOG.com hat es sich nun mit GOG GALAXY 2.0 zum Ziel gesetzt zumindest im Gaming-Bereich genau dieser mitunter etwas nervigen Fragmentierung der eigenen Spielebibliothek und Freundeslisten entgegenzutreten, indem alle Spiele und Freunde aller Plattformen von PC und (!) Konsole in einer einzigen zentralen Bibliothek zusammengefasst werden. Möglich wird dies durch den von Grund auf neu entwickelten Client GOG GALAXY 2.0, mit dem man alle seine PC- und Konsolenspiele in eine einzige zentrale Bibliothek importieren und von einem Ort aus mit Freunden von allen verknüpften Plattformen in Kontakt bleiben kann.

Den Beginn der geschlossenen Beta soll "bald" ankündigt werden. Voranmeldungen sind dabei ab sofort möglich. Die Zugänge werden zum Start der Beta in Reihenfolge der Anmeldungen freigeschaltet.

Als Gamer müssen wir mehrere Clients nutzen, um all unsere Spiele zu spielen und bei unseren Freunden auf dem Laufenden zu bleiben. Wir finden, Gamer verdienen ein besseres Erlebnis und mit dem Gedanken im Kopf haben wir unseren Client GOG GALAXY neu erdacht. GOG GALAXY 2.0 wurde für alle Gamer entwickelt und ist nicht nur für GOG.COM-Nutzer gedacht, sondern alle PC- und Konsolenspieler. Sobald du GOG GALAXY 2.0 mit anderen Plattformen verknüpfst, werden all deine Spiele in eine Bibliothek importiert. Außerdem siehst du Aktivitäten und den Online-Status deiner Freunde von verknüpften Plattformen. Dabei bleibt deine Privatsphäre geschützt – deine Daten gehören dir und werden nicht mit Dritten geteilt. Wir sehen es als eine alles-in-einem-Lösung für den Gamer von heute. Piotr Karwowski, Geschäftsführer von GOG.com


Cyberpunk 2077: Wird Lady Gaga in irgendeiner Weise Teil des Spiels sein?

geschrieben von diego am 14.03.2019, 23:14 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/cp_2077_e3_2018_05_s.jpg

Und wieder erreicht uns dieser Tage ein Gerücht, das jedoch im Grunde nur ein aufgewärmtes ist. Doch worum geht es? CD PROJEKT RED antwortete im September letzten Jahres auf einen Jahre alten Tweet von Lady Gaga aus dem Jahr 2012 mit den Worten:

Natürlich! Natürlich werden wir!

Hier der Original-Tweet:


Schon damals wurden Stimmen laut, Lady Gaga könnte in irgendeiner Weise an Cyberpunk 2077 beteiligt sein. Dieses Gerücht bekommt nun neue Nahrung, da Lady Gaga laut einer anonymen Quelle der französischen Webseite Actugaming nicht nur im Studio von CD PROJEKT RED gesichtet, sondern auch für eine Motion Capturing-Session im studioeigenen Mocap-Studio zur Verfügung gestanden haben soll.

Eine Beteiligung der Sängerin könnte auf verschiedene Arten erfolgen - vorausgesetzt natürlich, das Gerücht bewahrheitet sich tatsächlich. Beispielsweise könnte Lady Gaga einen Star im Universum des Spiels verkörpern oder aber auch eine gänzlich andere Rolle einnehmen. Denkbar wäre auch, dass Lady Gaga Teil der groß angelegten Marketing-Kampagne zum Spiel sein wird.

Was denkt ihr über eine etwaige Beteiligung von Stars in Videospielen und was speziell in diesem Fall? Diskutiert mit uns in unserem Forum!

Vielen Dank auch an unseren Forenuser melcom für den Hinweis!