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NEWS Cyberpunk 2077: CD Projekt heuert Modder an

geschrieben von foobar am 31.08.2021, 16:30 Uhr

https://www.worldofcyberpunk.de/media/content/woc-traderain-20210831.png

Wie die Modderin Hambalkó Bence im Cyberpunk Modding Discord unter ihrem Usernamen „traderain” mitteilte, wurden sowohl sie als auch einige ihrer Kollegen von CDPR angeheuert, um u.a. diverse Probleme mit dem Spiel zu beheben und den Support für Mods zu verbessern.

Die Meldung ist in obigem Screenshot zu sehen, die Übersetzung lautet: „Hey alle, wir sind extrem glücklich, vermelden zu können, dass @Blumster, @Nightmarea, @rfuzzo und ich CDPR unter meiner und @Nightmarea Firma (https://yigsoft.dev/) beitreten werden. Wir werden an verschiedenen Projekten in Zusammenhang mit dem Cyberpunk 2077 Backend und dem Modding-Support des Spiels arbeiten.

Während einige Berichterstatter dies in der Form eines Angestelltenverhältnis beschreiben, wäre es vermutlich korrekter zu sagen, dass die Firma von Bence als Dienstleister engagiert wurde. Jedenfalls liest sich die Meldung so.

Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Nicht nur bekannte Namen der Spiele-Industrie (wie TechPowerUp, Gamepressure, Tyler McVicker, etc.) haben die Meldung aufgegriffen und sich dazu geäußert, sogar das eher in Finanzkreisen beliebte Forbes-Magazin veröffentlichte einen Artikel dazu auf seiner Homepage.

Wie u.a. die Gamestar berichtet, sind die meisten Fans von diesem Schritt angetan. Jedoch nicht alle. Ein Reddit-User schrieb lt. GameStar etwa: „Die Entwickler geben also endgültig auf, das Spiel zu reparieren und lassen das jetzt die Kunden erledigen, so wie Bethesda. Toller Move.
Auch wenn dies nicht explizit in der Meldung erwähnt wurde, so darf man wohl davon ausgehen, dass Bence und ihre Kollegen für ihre Arbeit bezahlt werden sollen. Insofern erscheint die Kritik nicht nachvollziehbar, da CDPR mit ihren eigenen Mitteln (hier: Geld) versucht, das Problem zu beheben, indem sie sich Profis von außen dazu holen. Das wäre eigentlich das genaue Gegenteil des Vorwurfs, man ließe die Kunden mit den Problemen im Regen stehen.