Cyberpunk 2077: Night City Wire - zweite Episode

geschrieben von Rakthul am 10.08.2020, 19:52 Uhr

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Die zweite Episode des Night City Wire wurde an diesem Abend ausgestrahlt und auch hier gab's wieder einige interessante Dinge zu sehen.

Zu Beginn wurden uns noch einmal die drei Lifepaths "Street Kid", "Nomad" und "Corpo" in drei teilweise neuen Gameplay Videos näher gebracht.
Neben den drei unterschiedlichen Prologen, die man je nach Wahl des Lifepaths spielen wird, wurde noch einmal bestätigt, dass sich die Unterschiede durch das komplette Spiel ziehen werden. So werden dem Spieler zum Beispiel unterschiedliche Dialogoptionen zur Verfügung stehen oder man wird in Quests unterschiedliche Möglichkeiten haben, diese zu lösen. Dies hat Quest-Design-Coordinator Philipp Weber am Beispiel der "Flathead-Quest" (das ist die Quest, in der man den Flathead-Roboter von der Maelstrom-Gang besorgen soll) beispielhaft erläutert:
Als Corpo kennt man z.B. die Dame Meredith Stout schon etwas genauer, kann ihre Motive besser einschätzen und bekommt dementsprechende Dialogoptionen.
Als Nomad kennt man die Maelstrom-Gang ganz gut und kann Gespräche mit der Bande in eine andere Richtung lenken.
Als Street-Kid kennt man weder Meredith Stout noch die Maelstrom-Gang, soll aber andere Möglichkeiten bekommen, die Quest zu einem positiven Ende zu bringen. Zum Beispiel bekommt man während der Quest von einem der Maelstrom-Gangster eine illegale Substanz angeboten, über die man als Street-Kid dann schon mehr weiß als ein Nomad oder Corpo.

Es wurde ebenfalls bestätigt, dass man später im Spiel die Badlands besuchen kann, auch wenn man sich nicht für den Lebensweg des Nomad entschieden hat. Die Badlands sollen gerade zu Beginn sehr gefährlich sein, da hier Klimawandel sowie die Konzernkriege deutliche Spuren hinterlassen haben. Einem ausgedehnten Ausflug steht generell aber nichts im Weg; es soll später im Spiel auch Missionen geben, die den Spieler in die Badlands führen werden.

Zum Abschluss des ersten Teils wurden uns nochmal die sogenannten Fixer vorgestellt (Padre und Dexter deShawn). Leute mit gewissen Problemen fragen bei den Fixern um Rat oder bitten sie, spezielle Probleme zu lösen. Die Fixer engagieren dafür wiederum ihre Leute, unter anderem natürlich den Spieler in Form von V und fungieren damit als Questgeber.


Der zweite Teil beschäftigte sich mit der Band Refused, die in Cyberpunk 2077 die Band SAMURAI vertont. Refused sehen ihren Ursprung selbst in der Punk-Rock-Szene in Nordschweden.
Eine andere Band in einem Videospiel darzustellen, war für Refused eine gänzlich neue Erfahrung und wurde vom Drummer passend als "mindfucked" bezeichnet.
Auch konnte man sehen, dass viel Wert auf Details gelegt wurde. Gerade beim Gesang bzw. beim Shouting wurde sehr auf Akzent, Aussprache und Betonung geachtet. Der Sänger bezeichnete die Arbeit an SAMURAI als "different way of making music".

Als kleinen Bonus gibt es bereits jetzt das neue Lied "A Like Supreme" von SAMURAI zu hören.


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Im dritten Teil wurde diesmal etwas mehr über die "Tools of Destruction" (hey, das ist doch von Ratchet & Clank geklaut!) geredet. Es war auch hier neues Gameplay zu sehen. Mir ist direkt ein "Thermal Katana" aufgefallen, offenbar wird es beim Schneidwerkzeug mehr als nur öden Stahl geben (Crom möge mir verzeihen für diese Blasphemie).

Hauptsächlich wurden uns aber verschiedene Schusswaffen präsentiert. Diese lassen sich in drei Kategorien einteilen:
- Power Weapons: Die Klassiker, die unter anderem mit abprallenden Geschossen ausgestattet werden können
- Tech Weapons: Die Geschosse dieser Waffen werden mit Elektromagneten beschleunigt und können somit sehr großen Schaden anrichten, Panzerung und sogar Wände durchdringen
- Smart Weapons: Hier lassen sich die Geschosse sogar lenken; das kennen wir ja schon aus diversen Gameplay Videos. Senior Gameplay Designer Pawel Kapala merkte aber noch auf die Frage, welche Waffe denn jetzt seine Lieblingswaffe im Spiel ist, unter anderem an, dass es eine Schrotflinte mit acht Kammern geben wird, mit der man tatsächlich bis zu acht verschiedene (!) Ziele anvisieren kann. Offensichtlich eine ganz neue Möglichkeit, einen Raum voller Gegner SEHR schnell zu säubern.

Auf die Frage, wie sich das Shooter-Gameplay in Verbindung mit den RPG-Elementen anfühlen wird, entgegnete Pawel Kapala, V wird sich im Laufe des Spiel vom einfachen Söldner zum Vollprofi entwickeln. Das wird sich an Sachen wie schnellerem Nachladen, höherer Präzision, schnellerem Zielen oder schnellerer Bewegung bemerkbar machen.

Man wird Waffen im Spiel bei den vielen Händlern kaufen können. Die besten Waffen jedoch findet man als Beute bei Gegnern. Dabei wird es verschiedene Qualitätsstufen geben: common (grau), uncommon (grün), rare (blau), epic (lila) und legendary (rot), wobei "legendary weapons" einzigartige Waffen sind, die es so nur einmal im Spiel gibt und die man von ganz speziellen Gegnern erbeuten kann, wie z.B. die Pistole des Anführers der Maelstrom-Gang.

Zu guter Letzt wurde noch kurz auf das Modifizieren der Waffen eingegangen. Hierbei gibt es zwei Kategorien von Mods:
Zum einen die Attachments, wie zum Beispiel Zielfernrohre oder Schalldämpfer, die man an der Waffe anbringen kann. Diese verändern dann dementsprechend die Eigenschaft der Waffe.
Zum Anderen gibt es Software-Mods, die dann direkt die Stats der Waffe verändern, beispielsweise den Schaden erhöhen oder Geschosse nicht tödlich werden lassen.


Wie fandet ihr die zweite Ausgabe des Night City Wire? Gefällt euch der neue Song von SAMURAI? Taugen euch die vorgestellten Waffen?
Diskutiert darüber in unserem Forum!


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