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NEWS Cyberpunk 2077: Rückblick über wichtigste Meldungen der letzten Wochen

geschrieben von diego am 25.07.2021, 20:20 Uhr

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Es scheint, als stünden uns in den kommenden Wochen und Monaten äußerst spannende Neuigkeiten zu Cyberpunk 2077 ins Haus! Nachdem uns in den letzten Wochen vornehmlich Gerüchte und mehr oder minder glaubwürdige Beweise zweier Leaker zu DLC-Plänen und einem vermeintlichen 38 GB-starken Mammut-Patch erreichten, scheint zumindest ein Körnchen Wahrheit in alledem zu stecken.

Dafür spricht, dass Paweł Sasko, Lead Quest Designer von Cyberpunk 2077, in seinem letzten Stream auch darüber sprach, warum die Entwickler rund um CD PROJEKT RED derart still geworden sind. Während er selbst zwar eine direktere Kommunikation mit der Community zum aktuellen Stand des Spiels sowie zu kommenden DLCs bevorzugt hätte, stellt er auch klar, dass es Beispiele anderer Entwickler gegeben hat, die ähnlich verfahren sind. Als bekanntestes Beispiel dürfte zurecht das Indie-Spiel No Man’s Sky gelten, dass zu Release regelrecht zerrissen wurde, da viele im Vorfeld beworbene Features und Inhalte fehlten. Die Entwickler von Hello Games schafften es schließlich aufgrund unermüdlicher Arbeit, dass das Spiel eine Renaissance erlebte und sich die Entwickler quasi rehabilitierten. Ob uns mit Cyberpunk 2077 ähnliches bevorsteht, ist stark zu hoffen, aber selbstverständlich zum aktuellen Stand eher Wunschdenken denn alles andere.

Aber auch abseits dieser Meldung machte Paweł Sasko von sich reden, als er in seinem wöchentlichen Stream (jeden Sonntag, 20:00 Uhr auf seinem Twitch-Kanal) eine der brennendsten Fragen für Goro-Romantiker klärte und warum manche NPCs sich nicht für Romanzen im Spiel eignen.


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Entwickler CD PROJEKT RED machte indes gleich mit zwei Marketing-Fettnäpfchen auf sich aufmerksam, als die Entwickler mit dieser Meldung über Social Media allen Cyberpunk-Spielern das Mund wässrig machten, versprach die Werbung doch schließlich "das größte bisherige Update" und dass "noch mehr auf dem Weg" sei. Dieses kleine Video muss auch unter dem Gesichtspunkt gesehen werden, dass bereits Patch 1.2 riesig ausfiel und somit zurecht alle Spieler völlig aus dem Häuschen waren. Schließlich stellte sich jedoch heraus, dass CD PROJEKT RED dieses Video dazu nutzte den bereits Ende März veröffentlichten angesprochenen riesigen Patch 1.2 (wir berichteten) zu bewerben. Verwirrend, schließlich war dessen Veröffentlichung Monate her und man hatte zu diesem Zeitpunkt bereits weitere kleine Patches veröffentlicht. Sieht man sich aber die Wiederaufnahme von Cyberpunk 2077 im PlayStation Store an, erscheint die Werbung in einem leicht anderen Licht, wollte man so doch möglicherweise zu Release verprellte Spieler auf die Fortschritte aufmerksam machen und allen bislang abgeschreckten Interessierten Lust aufs Spiel machen. Nichtsdestotrotz rief die Anzeige nach der Auflösung eher lange Gesichter bei Fans hervor.

Auch eine weitere Marketing-Strategie "Cyberpunk 2077 in numbers", die werbewirksam Statistiken zu den von Spielern erreichten Meilensteinen im Spiel aufzeigen sollte, verpuffte schnell, als die Meme-Maschinerie mit ihrer eigenen Version Cyberpunk 2077 "By Numbers" loslegte und den Entwicklern all die Gameplay-Mechanismen und/oder andere Dinge vorhielt, die entweder gar nicht erst nicht im Spiel vorhanden waren, schlicht während der Entwicklung gestrichen wurden oder eben nicht zu Ende gedacht waren.



Schließlich gab es dann noch die Meldung um eine "Version 0" von Cyberpunk 2077, die alle Konsolen-Spieler selbst ausprobieren können, solange sie das Spiel als physische Version auf Disk erworben haben. Dafür müsse lediglich die Konsole vom Internet getrennt und schließlich alle lokalen Daten von der Konsole gelöscht werden, sodass das Spiel so gespielt werden könne, wie es seinerzeit auf die Disk gepresst wurde. Offenbar wurde dabei, dass es in dieser noch erschreckend unfertigen Version auch Features gab, die zu Release per Day One-Patch wieder entfernt wurden. Eine vollständige 3D-Karte, die Möglichkeit mit jedem Straßenhändler Night Citys zu handeln sowie 3D-Modelle eurer Items und die Betrachtung dergleichen, waren nur drei dieser zu Release wieder gestrichenen Features. Wie CD PROJEKT RED jedoch gegenüber GameStar bereits bestätigte, könnten manche dieser wieder entfernten Features eines Tages zurückkehren.

Ihr seht, es bleibt weiter spannend und die Zukunft macht, trotz vieler Negativ-Meldungen des bisherigen Jahres, durchaus Lust auf mehr. Denn offensichtlich scheint CD PROJEKT RED Wort zu halten und entgegen der Funkstille weiter hart am Spiel zu arbeiten, auf dass es eines Tages eine ähnliche "Phönix-aus-der-Asche-Geschichte" erzählen kann wie seinerzeit No Man's Sky. Und dann wären da natürlich noch die Next-Gen-Versionen von Cyberpunk 2077 und (!) The Witcher 3: Wild Hunt für PlayStation 5 und Xbox Series X und S, die weiterhin für dieses Jahr geplant sind und die alle Besitzer der "alten" Versionen kostenlos per Patch erhalten werden!

Wie steht ihr zur aktuellen Situation und was erwartet ihr euch noch vom Spiel und von CD PROJEKT RED? Teilt es uns in unserem Forum mit!