Cyberpunk 2077: Entwickler über Switch-Version, Schwierigkeitsgrad, Multiplayer und VR-Support

geschrieben von diego am 06.02.2020, 20:45 Uhr

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Was ist in der letzten Woche nicht alles über Cyberpunk 2077 berichtet worden?

Erst die Meldung über das vermeintlich neue Gameplay-Material auf der Taipei Game Show, was sich ja letzten Endes als Ente herausstellte (wir berichteten). Doch nicht nur die Meldung über neues Gameplay-Material stellte sich im Nachhinein als falsch heraus, auch die Messe selbst wurde von den Organisatoren aufgrund des wütenden Corona-Virus in den Sommer verlegt - ursprünglich sollte die Messe vom 6. bis 9. Februar stattfinden. Das war sicherlich keine einfache Entscheidung, ist die Messe nach der Tokyo Game Show doch die größte und wichtigste Gaming-Messe im asiatischen Raum.

Dann gibt es, insbesondere nach dem Switcher [Switch-Version von The Witcher 3: Wild Hunt], natürlich noch die Gerüchte um eine etwaige Cyberpunk-Fassung für die Nintendo Switch. Der Entwickler hat zwar nach wie vor alle Hände voll mit der PC- und den Current-Gen-Versionen des Spiels zu tun, aber Versionen für die PlayStation 5 sowie die Xbox Series X und vielleicht ja sogar für die Nintendo Switch scheinen zumindest nicht ausgeschlossen zu sein, wenngleich CDPR in Bezug auf die Nintendo Switch davon spricht, dass Cyberpunk 2077 schlicht zu hohe Anforderungen an Nintendos Konsole stellen könnte. Aber auch hier sollte man bedenken, dass es die Entwickler erfolgreich geschafft haben das Mammut-RPG The Witcher 3: Wild Hunt zu portieren, was zuvor ebenfalls als sehr unwahrscheinlich galt.

Ganz unabhängig auf welcher Plattform ihr Cyberpunk 2077 aber spielen werdet, am einfachsten soll es sein sich einfach durchzuballern. Das zumindest gibt John Mamais, Studiochef der Krakauer Niederlassung von CDPR im Interview zu Protokoll, das wir euch unten verlinkt haben. Die nicht-tödliche Herangehensweise soll einiges mehr an Arbeit erfordern, jedoch auch lohnend sein. Schließlich würden die Polizisten Night Citys auf Mord äußerst empfindlich reagieren, auf Schlägereien und dergleichen aber höchstens mit einem Achselzucken - es gehört praktisch zum normalen Stadtbild.
Auch Pazifisten dürften auf ihre Kosten kommen. Schließlich sollen sich selbst Bosskämpfe und komplexe Missionen stets auch erledigen lassen, ohne auch nur einer Person ein Haar zu krümmen.

Der neben Cyberpunk 2077 ebenfalls in Entwicklung befindliche Multiplayer-Ableger (?) zum Spiel soll indes nicht mit der Singleplayer-Erfahrung vermischt werden, wie es beispielsweise beim kommenden DOOM Eternal (via des per Patch nach Release erscheinenden Invasions-Modus) oder bei der Souls-Reihe der Fall ist. Wie John Mamais weiter erklärte, sollen Singleplayer und Multiplayer nämlich zwei separate Dinge bleiben. Was es jedoch überhaupt genau mit dem Multiplayer-Part auf sich hat, dürften wir ohnehin erst in frühestens etwa einem Jahr erfahren. Es soll sich jedoch um ein AAA-Projekt handeln, also um einen Titel mit entsprechend großem Budget.

Was die Entwickler indes bereits jetzt sicher sagen können, ist, dass VR auch weiterhin keine Option für Cyberpunk 2077 darstellt, da Virtual Reality schlicht noch sehr experimentell und nischig und darüber hinaus einfach noch nicht lohnend genug sei. Und auch wenn die Entscheidung rund um die First-Person-Perspektive im Spiel durchaus polarisiert hat, so dürfte sie doch wenigstens ein weiterer Schritt hin zu einer besonders immersiven Spieleerfahrung sein, die CDPR ja stets angestrebt hat.


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